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Veränderungen gehören zu uns Müttern

Unser Leben ist voller Veränderungen. Um es mit den Worten eines Rappers zu sagen: “Die Zeiten ändern dich.” Wir verändern uns, wir passen uns neuen Lebensabschnitten und Umständen an. Eine besondere Erfahrung, die mich verändert hat, ich bin Mutter geworden. Durch dieses Ereignis sind mir Dinge wichtiger geworden, andere haben an Bedeutung verloren.

Trotz aller Veränderungen, sollten wir uns treu bleiben und darauf vertrauen, dass wir so leben, wie es zu uns passt. Mit 16 lebt es sich eben anders als mit fast 30. Und das finde ich gut so!

Veränderungen als Mutter - Flashback Friday
2010 – Stylisch, fresh und mit dem perfekten pre baby body 😉

Veränderungen als Mutter – Vorstellungen vs. Realität

Als Mutter hat sich die Sichtweise auf mein äußeres Erscheinungsbild geändert. (Keine Angst, ich dusche und wechsel meine Kleidung regelmäßig!) Viel mehr, ich folge keiner Vorgaben wie ich als Mutter “stylish”, “fresh” oder mit dem “perfect after baby body” auszusehen habe. Ich mache das so, wie es zu meiner Laune passt.

Vor der Geburt glaubte ich, dass ich ruckzuck meine Schwangerschaftskilos verlieren werde. J. schiebt Baby A. durch die Gegend und ich komme regelmäßig zum Sport. Ach und Zeit für ein kleines Make-up am Morgen wird wohl sein. So der Plan.

Eventuell wird es dich nicht überraschen, dass es anders kam. Die ersten Wochen nach der Geburt haben wir praktisch auf dem Sofa gecampt. (War das herrlich!) Zum Sport konnte ich mich zwei Mal aufraffen. Dann wurde mir im Rückbildungskurs geraten, mich und meinen Körper nicht zu hetzen. Ich habe mir diesen Rat für weitere 1,5 Jahre sehr zu Herzen genommen…

Veränderungen als Mutter
Seien wir ehrlich, mit Jeans wippt es sich weniger gut

Styling nach Lust und Laune

Voll versagt auf ganzer Linie? Nein, überhaupt nicht! Ich würde mich als (meistens zumindest) reflektierte Person beschreiben. Ich habe nämlich beschlossen, dass ich auf diesen (für mich) Stress keinen Bock habe. Oder besser, nur Bock auf Schminken und hübsche Kleidung, wenn ich es wirklich will und nicht, weil es von mir erwartet wird. Meinem Gefühl zu folgen hat mich sehr entschleunigt und tat mir gut.

Hauptsache bequem

Ich bin gerne faul und wäge ab, was mache ich den Tag noch? Erlebe ich etwas wo man besser keine Jogginghose tragen und zu unbequemer Kleidung greifen sollte?Unpraktische Kleidung schließt bei mir mittlerweile Jeans ein und den Supermarkt besucht es sich in Jogginghose genauso gut. Vielleicht sogar ein bisschen besser. 😉 

Ganz wichtig die Frage: Werde ich am Abend Lust haben mich abzuschminken? Dies kann ich schon morgens grundsätzlich verneinen. Ganz zu schweigen davon, dass am Morgen eh wenig Zeit für eine entspannte Schminkrunde wäre.

Veränderungen als Mutter - Flashback Friday
2012 im Zoo, noch ohne Kind, dafür adrett gestylt 😉

Sei du

Es ist wichtig, dass DU DICH GUT FÜHLST! Egal was andere dir vorschreiben wollen, wie eine „stylische Mom“ zu sein hat. Am Ende entscheidest du wie du rumläufts. Im Winter auf dem Spielplatz ist es in warmer Skihose einfach praktischer und wer bestimmt eigentlich, dass diese keine hübsche Kleidung ist?

Ich finde es schade, dass Frauen, die sich nach der Geburt anders kleiden (weniger schminken, seltener zum Frisört gehen etc.), schnell dargestellt werden, als hätten sie sich aufgegeben. Ob das der Fall ist, kann die Mutter nur selber wissen. Ich für meinen Teil habe erkannt, dass es sich mit kleinem Kind in bequemer Kleidung angenehmer lebt.

Veränderungen – neue Prioritäten

Ich habe mich verändert und damit meine Prioritäten im Leben. Ich sehe Dinge heute anders. Es ist mir nicht mehr wichtig (wie früher) täglich ein aufs Outfit angepasstes Augen Make-up zu tragen. Lieber verbringe ich einen entspannten Morgen mit meinem Kind.

Die Zeiten ändern dich, in ein paar Monaten ist morgens vielleicht mehr Zeit und die Lust auf ein bisschen Make-up wieder da. Und wenn nicht, dann eben nicht. Hauptsache du bist glücklich mit dir selbst und gehst deinen Weg. Oder nicht? Wie siehst du das?

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  1. Ich hatte schon immer Zeiten, in denen ich mich gerne geschminkt habe und Zeiten, wo ich absolut keine Lust darauf hatte. Styling war beim Arbeiten mit Kindern auch eine sehr fragliche Sache… Jetzt mit Baby frage ich mich auch meistens, ob ich Lust auf Abschminken habe. Dann greife ich eher zum Glätteisen, denn das wirkt als hätte man sich morgens etwas mit seinem Aussehen befasst- aber man hat abends keine Arbeit mehr damit. Meine “Outfits” sind auch eher bequem, ich versuche aber für die Zukunft stylishe, schlichte Basics zu kaufen. Das man quasi ordentlich aussieht, aber eben alles praktisch ist. Ich bin aber auch diese Mama, die die Rotznase ihres Kindes mit dem eigenen Schal abwischt und der Meinung ist, dass man matschige Hände am Besten an der Jeans abwischt 😉 Aber als sich gehen lassen würde ich das nicht sehen. Ich packe das Zeug ja dann auch in die Wäsche und laufe nicht noch drei Wochen später darin herum.

    Liebe Grüße
    Betti

    1. Genau, es heißt ja nicht gleich, dass man rumläuft wie eine Vogelscheuche. 😉 Und schlichte Basics klingt gut, man kann sich ja hübsch und bequem anziehen. 😉 Es geht mir aber auch so, dass ich früher schon verschiedene Phasen hatte. Wer weiß, vielleicht packt mich die Schminklust wieder früher als gedacht… Liebe Grüße!

  2. Liebe Lara, dein Artikel trifft es genau! Die Prioritäten sind einfach andere…. erinnere mich noch gut an einen Pekip- Termin, bei dem ich vom Baby angepullert wurde. “Ist nicht schlimm, ziehe mich zu Hause um…” Abends viel mir dann wieder ein, dass ich den Tag in einem “Pipi- Pulli” verbracht habe. Mittlerweile ist es mir nun doch wieder wichtiger geworden, aber Drogerieeimkäufe sind definitiv von “genau-das-Duschgel-Lippenstift-Nagellack” zu “irgendein-Duschzeug-für-Mannundmich-Windeln-Knabbersnack-fürs-Kind-und-Mama-ich-will-einen-Fruchtquetschi” geworden.
    Liebe Grüße

    1. Man wird eben praktischer als Mutter. 😉 Unglaublich, das man früher mehrere Minuten vor dem Duschgelregal in der Drogerie verbracht hat… :-*

  3. Wie blond du warst 🙂 Steht dir auch richtig gut!

    Ich finde schminken und abschminken auch nervig und so verzichte ich an meinen beiden Home-Office-Tagen meist drauf. Dem Paketboten öffne ich so durchaus die Tür, aber einkaufen würde ich ungeschminkt nicht. Finde ich sehe aus wie ein Fisch mit den hellen Wimpern und Augenbrauen 😀

    1. Danke, wäre es kein so regelmäßiger Aufwand, würde ich das Färben mal wieder in Betracht ziehen.
      Ich kann da Wimpern- und Augenbrauenfärben empfehlen. Muss aber sagen, dass ich bei Augenbrauen auch sehr pingelig bin. Die müssen zumindest in Form gebürstet werden am Morgen. 😉

Ich freue mich über einen Kommentar von dir.