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Liebster Award – Meine Antworten und Nominierungen

Ich wurde in der letzten Zeit für den „Liebster Award” nominiert und das gleich zwei Mal. Ich habe mich sehr gefreut, dass „Mama will Schoko” und Esme von „2KindChaos” mich mitausgewählt haben. 🙂

Der Award, der die Beantwortung von elf Fragen beinhaltet, ist eine wunderbare Möglichkeit Neues über die Bloggerin zu erfahren. Ich habe also insgesamt 22 Fragen, die ich euch heute beantworte. Natürlich werde ich den Award auch weitergeben und stelle den fünf Nominierten elf neue Fragen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen, vielleicht erfährst du ja noch etwas Neues über mich… 😉

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Mama sucht Arbeit – (m)eine erste Bestandsaufnahme zur Jobsuche

Meine letzten Wochen waren nervenaufreibend, denn mich beschäftigte die Jobsuche. Ich hatte mir das so schön vorgestellt: Ich beginne im August zu arbeiten, drei Tage die Woche, an denen A. einen Kindergarten besuchen wird. Ich ahnte, dass es schwer werden könnte eine halbe Stelle zu finden. Doch so aussichtslos, wie es wurde malte ich mir die Suche nicht aus. Ein Rückblick und Bestandsaufnahme nach meinen ersten Wochen auf Jobsuche.

Ich bin Kindergartenlehrerin und die werden gesucht. (Zumindest bei uns in der Region Rund um Helsinki.) Dies zeigte sich sofort beim ersten Blick in die Stellenausschreibungen, die Auswahl ist wirklich riesig. Im August beginnt das neue Kindergartenjahr, weshalb die meisten Stellen für den 1.8. ausgeschrieben sind. Passend für uns und unseren familiären Zeitplan. Das alles klingt beim ersten Hinhören vielversprechend und als sei es leicht eine Stelle zu finden. Ist es, wenn man eine Vollzeitstelle sucht. Bis auf wenige Ausnahmen, sind es nämlich alles Stellen in Vollzeit.

Jobsuche
Manchmal fühlt es sich an, als ob ich Teil einer Castingshow sei.

Ich such mir dann mal eine Arbeit

Nichtsdestrototz, los ging es! Ich machte meinen Lebenslauf und ein Anschreiben fertig und schickte diese los an die Stellen, die mir zusagten. (Zum Glück läuft dies mittlerweile alles digital. Wenn ich mir vorstelle, was das für Kosten für Briefmarken, Fotos, Papier und so weiter wären…) Ich beschloss mich trotzdem zu bewerben, ich wusste die Nachfrage ist groß und hoffe, dass sie mich lieber für drei Tage einstellen als niemanden zu haben. Continue reading →

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Wie ich einmal keinem Plan folgte und das genau richtig für mich war.

Ich bin einer dieser Menschen, denen es wichtig ist, dass alles geordnet abläuft. Es gibt mir Sicherheit und entspannt mich. Doch etwas ist mir im Leben passiert, das war wirklich ganz anders geplant… Und ich bin froh, dass es so kam. Ich möchte dir davon erzählen, wie gut es mir tat auch mal planlos durchs Leben zu gehen.

Meine Leidenschaft ist nicht das unbekannte Abenteuer, sondern eher ein Leben nach dem Motto: „Ordnung ist das halbe Leben.” Diesen Spruch unterschreibe ich sofort. Das bezieht sich nicht unbedingt aufs Putzen, es ist aufgeräumt und sauber bei uns, ich bin aber kein Putzteufel. Mein Freund würde vielleicht anderes sagen, doch das ist hier nicht das Thema. 😉

Wie ich einmal keinem Plan folgte und das genau richtig für mich war.
Es lohnt sich andere Wege zu gehen. Wer weiß wem man dort begegnen wird?

I love To-do Listen

Ich fertige ungemein gerne Listen zur Organisation an. Packlisten, Einkaufslisten, To-do Listen oder eine Liste mit Dingen, die ich im Besuch in Deutschland bloß nicht einkaufen soll.

Auf Anraten meines Freundes, bin ich auf Entzug gegangen. Ich habe aufgehört eine tägliche To-do-Liste zu schreiben.  Ich mache es nur noch ab und an… 😉 (Ich habe hier über meine Liebe zu To-do-Listen etwas geschrieben.)

Jedoch gibt es Momente im Leben, für die kann man genug Listen im Kopf haben, am Ende laufen sie anders als geplant. Das Leben ungeplant laufen lassen, das ist halt nicht meine Stärke. Trotzdem ist es mir passiert und es war gut.

Das Leben laufen lassen

Nach dem Abitur wollte ich mir eine Auszeit gönnen, wie viele war es mein Traum ins Ausland zu gehen. Ich entschied mich für ein Jahr als Au-pair. Durch frühere Urlaube und weil es mich schon immer in den kühlen Norden zog, fiel die Wahl auf Finnland.

Ich war ziemlich aufgeregt und natürlich auch traurig, meine Familie und Freunde zurückzulassen. Ich beruhigte mich, es ist nur ein Jahr, ich komme wieder. Das war der Plan. Nach 13 Jahren Schulbank drücken hatte ich mir ein Abenteuer verdient, diverser Schweißausbrüche inklusive.

Ein Jahr verbrachte ich in einer Familie, wir verstanden uns, ich hatte viel zu putzen, nette Kinder und vor allem viel Freizeit. Ich hatte das Gefühl in dieser Zeit ziemlich erwachsen zu werden. Ich war auf mich alleine gestellt und musste mir FreundInnen suchen, mich in einem neuen Land zurecht finden. Dieses neue, unabhängige Leben gefiel mir und ich war nicht in der Stimmung alsbald die Schul- bzw. Unibank zu drücken.

Ich beschloss um ein Jahr zu verlängern, in dem Jahr war ich in zwei weiteren Familien und es war teilweise ein hartes Jahr. Mittlerweile hatte ich einige Freunde auf die ich bauen konnte. „Was dich nicht umbringt, härtet dich ab.” Ein Satz, der wirklich ein gutes Mantra sein kann. Dies ist wohl neben dem oben bereits erwähnten, ein weiteres Lebensmotto.

Ich bleibe noch eine Weile…

Ich fühlte mich weiterhin wohl in Finnland. Ewig als Au-pair wollte ich jedoch nicht arbeiten und bei einer Gastfamilie wohnen wurde mit Anfang 20 langsam uncool. Mein Wunsch war zu studieren und ich machte mir Gedanken wann und besonders wo. Ich dachte ja immer, ein Jahr ins Ausland, zurück nach Hause und dort studieren… Es kam anders und ich zu dem Entschluss, mich für ein Studium in Finnland zu bewerben.

Ich informierte mich, beratschlagte mit meinen Eltern und ging, organisiert wie ich bin verschiedene Möglichkeiten durch. Ich hatte Glück, nach Aufnahmetest und Interview einen Studienplatz zu bekommen. Kurz vor Studienbeginn kam ich mit meinem Freund zusammen, das Leben mit ihm und das Studentenleben nahmen seinen Lauf. Richtig merkte ich gar nicht, wie die Zeit an mir vorbei flog. Aus einem Jahr werden im Sommer schon zehn Jahre.

Und weißt du was? All das stand nie auf meiner Liste. Wenn ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, bin ich froh darüber dass ich nicht alles in meinem Leben nach einem Plan gemacht habe. Ich glaube bewusst, geplant und als „Auswandererin”, die von heute auf morgen ihre Zelte abbricht, hätte ich mich nie getraut.

Es war für mich eine große Lehraufgabe und ist es noch oft. Immerhin habe ich mein gewohntes Zuhause gegen ein Leben im Ausland eingetauscht.

Folge dem Gefühl, keinen Plänen

Es war gut meinem Gefühl gefolgt zu sein und in Finnland zu bleiben, wo es mir gefällt. Definitiv war es nicht immer leicht, besonders weil ich eben nie konkret beschlossen habe auszuwandern. Ich bin halt irgendwie hängen geblieben.

Ich denke gerade für junge Menschen, nach der Schule, einer Ausbildung oder wann es sich ergibt eine Zeit (oder gar länger) ins Ausland zu gehen ist toll. Es ermöglicht einem neue Wege zu gehen und den eigenen Horizont zu erweitern. Man lernt seine Grenzen kennen, kann sie neu stecken oder gar überschreiten. Ja, das kann nervenaufreibend sein, es ermöglicht einem jedoch die Chance über sich selbst hinauszuwachsen. Wer weiß, was und wer dich woanders erwartet?

Es lohnt sich das Leben manchmal laufen zu lassen. Einkaufs-, Pack- und Putzlisten kann man ohne Frage nebenbei schreiben. Man muss es ja nicht übertreiben mit der Lässigkeit.

Magst du Abenteuer ins Ungewisse oder hast du genauso Respekt vor ihnen wie ich? Gibt es eine Erfahrung oder Entscheidung, die du dir früher nie hättest träumen lassengemacht zu haben? Ich bin neugierig, ob ich der einzige Planungsfreak bin. 🙂

9 Jahre in Finnland

Puuh, ich lese die Überschrift und auch, wenn ich es schwarz auf weiß sehe. Unglaublich, 9 Jahre bin ich schon in Finnland. Seit gestern 9 Jahre und einen Tag um genau zu sein. Das ist ganz schön irre! Besonders, weil es nicht so geplant. Am Anfang wollte ich doch nur ein Jahr ins Ausland als Au-pair und nun bin ich immer noch da.

In den letzten Jahre habe ich zum Anlass meines “Finniversary”, wie eine Freundin ihren Jahrestag der Einreise in Finnland nannte geschrieben. Ich habe die erstellten Fotocollagen heraus gekramt. Es ist wirklich interessant zu sehen wie man sich über eine längere Zeit verändert. Und ja, ich bin natürlich älter geworden. Am Ende habe ich zwei Bilder von 2015 und 2016 hinzugefügt und diese zeigen, ich bin nicht nur älter geworden, sondern lahmer was die Bildbearbeitung der Collagen angeht. 😉 Continue reading →

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Wenn die Milch nicht reicht / meine Stillgeschichte

Lange wollte ich dies aufschreiben, eine Zeit konnte ich es nicht, dann ist das Thema Stillen eine Weile in Vergessenheit geraten. Doch ich möchte gerne meine / unsere Stillgeschichte (die eigentlich keine Geschichte ist, denn sie ist nicht vorbei) teilen. Ich hoffe, ich kann der einen oder anderen Mutter Mut machen. Es lohnt sich nicht aufzugeben! Bitte holt euch früh Hilfe, glaubt an euch und eure Mutterinstinkte.

Es wird ein langer Bericht, ich will mich nicht kurzhalten. Alles muss raus und deshalb geht`s gleich los. Ich werde auf die Tipps, die ich bekam um die Milchmenge zu steigern etc. nicht weiter eingehen. Meiner Meinung nach, steht es mir als ungeschulte Person nicht zu geben. Ich starte mit meiner Erzählung noch vor der Schwangerschaft und anders als die Überschrift vielleicht erahnen lässt, starten wir morgen nicht nur ins A´s 19. Lebens-, nein auch Still-Monat. Diesen Happyend-Spoiler konnte ich mir nicht verkneifen. Das Bild oben ist übrigens vom Donnerstag dieser Woche am Strand, wir sind weiterhin begeisterte “Stiller”. 🙂

meine Stillgeschichte

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