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Finnlands Schulsystem – das sind die Geheimnisse des Erfolges

Finnland und sein gutes Schulsystem, beides wird oft in einem Atemzug genannt. Du hast bestimmt davon gehört und dich vielleicht gefragt, warum es so gelobt wird? Die Gesamtschulen werden oft hervorgehoben, doch die sind nicht das einzige Geheimnis. Ich stelle dir vier Gründe vor, warum Finnlands Schulsystem ziemlich super ist.

Ich freue mich Gelerntes aus meinem Studium teilen zu können. In einem weiteren Artikel werde ich genauer auf die PISA Studien eingehen, die ich heute nur am Rande erwähne. Bleib also dran. 😉

Finnlands Schulsystem – das sind die Geheimnisse des Erfolges

Im Norden ist alles besser?!?

Finnland folgt dem nordischen Modell (nordic welfare states), die nordischen Länder machen vieles ähnlich und erscheinen immer wieder in unterschiedlichen Ranglisten weit oben. Kürzlich konnte man in der Rangliste der glücklichsten Länder, alle fünf nordischen Länder in den Top Zehn wiederfinden.

Schaut man sich die PISA Ergebnisse an, sticht Finnland heraus, warum ist das so? Bevor ich der Frage nachgehe, gebe ich einen Überblick auf das finnische Schulsystem: Continue reading →

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Mein Jahr 2014

Da bin ich wieder, beziehungsweise noch… Es kommt eben immer anders als man denkt, auch wenn wir schon seit Wochen in den Startlöchern sitzen. Ich denke diese Lektion zum Thema Planen und vorallem sich in Geduld üben tut mir ziemlich gut. Mit einem Kind ändert sich nun mal alles!
So nutze ich die Zeit um noch einen kurzen Jahresrückblick zu tippen.

Wieder ist ein Jahr um und dieses Jahr war natürlich ein ganz Besonderes! Wenn ich zurückblicke finde ich, dass es ein ziemlich langes Jahr war. Das meine ich nicht negativ, doch es ist eben einiges passiert, dass ich mich wundere was alles in 365 Tagen passieren kann…

Ein Highlight war natürlich unser Urlaub nach Mallorca, der letzte Urlaub zu zweit!
Zwei große Themen haben das Jahr 2014 klar dominiert, natürlich meine Schwangerschaft und mein Umzug zurück nach Espoo.
Es war ja eigentlich geplant, dass ich für 2 Jahre nach Jyväskylä ziehe. Doch kam es eben auch hier anders als geplant. Ich bin sehr froh, wieder mit meinem Freund zusammen zu wohnen!
Der Umzug hatte sich über einige Wochen hingezogen, da wir zwei Haushalte zu einem zusammenfügen mussten. Es war teilweise schon nervig und anstrengend! Besonders, weil ich im Spätsommer viel zwischen Jyväskylä und Espoo gependelt bin. Doch den Herbst konnten wir schon in unserer neuen Wohnung genießen und Schritt für Schritt alles babyfertig machen.

Meine Schwangerschaft war natürlich DAS dominierende Thema dieses Jahres! Ich muss sagen, ich hatte echt Glück und keine Probleme, sodass ich diese Zeit sehr entspannt genießen konnte. Trotzdem bin ich jetzt mehr als reif, meinen Körper wieder für mich zu haben und vorallem wieder auf dem Rücken schlafen zu können!

Ein Grund warum, ich den Umzug schon deutlich früher als geplant machen konnte war, dass ich im Frühjahr viele Kurse an der Uni abschließen konnte. So war das erste halbe Jahr sehr vom Studium dominiert.
Im Herbst blieben kaum Kurse übrig und ich musste nur wenige Tage in Jyväskylä anwesend sein.

Mein Plan war die Masterarbeit soweit es geht fertig zu bekommen bevor das Baby kommt. Was ich einigermaßen geschafft habe…
Im Sommer wollte ich ein großes Stück vorankommen, was mir teilweise gelang… Leider bin ich am Statistikteil ziemlich hängen geblieben und habe erst zu spät die Hilfe bekommen (& gesucht) die mir schon viele Wochen vorher geholfen hätte…

Im Spätherbst habe ich meinen “Mutterurlaub” begonnen, als Studentin gibt es da ja keine festen Regeln. Im Frühjahr bleibt mir noch einiges für die Masterarbeit zu tun. Ich bin gespannt wie das wird und inwieweit ich dazu kommen werde…

Jetzt bleibt mir nur euch einen guten Rutsch zu wünschen!
Beim nächsten Mal, meld ich mich dann wirklich mit Baby zurück! 😉

Umzug meiner Sachen aus Jyväskylä

Schwangerschaftswoche 37

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Meine Zelte in Jyväskylä sind abgebrochen

Die letzte Woche habe in Jyväskylä verbracht, nach dem wir den Umzug schon vor zwei Wochen hinter uns gebracht haben, musste ich nun die Endreinigung machen und natürlich den Schlüssel abgeben. Ich habe nochmals ordentlich den Luxus einer Badewanne genutzt und so den besten Badeschaum der Welt leeren können. Leider ist der nächste “Sephora” Laden in Stockholm, zum Glück habe ich noch ein kleines Parfüm dieser Serie! Meiner Nase nach riecht der Duft nach einem orangigen Kölschwasser, einfach ein Traum! Absoluter Kauftipp, falls ihr mal zu “Sephora” kommt.

In diesen Tagen habe ich die letzten Möbel, die nicht mit in die neue Wohnung sollten verkaufen können. Am meisten lag mir der Verkauf des Schlafsofas im Magen. Es gab Interessenten, mangelte es bloß an einer Transportmöglichkeit. Zum Glück fand sich ein interessiertes Pärchen, das sich ein Auto mietete und mich von dem Balast befreite. Mir fiel ein riesen Stein vom Herzen und es störte mich nicht, die beiden letzten Nächte auf Iso- und Luftmatratze zu verbringen. Es war “bequemer” als gedacht. Sowieso erinnerten die letzten Tage sehr an Camping wie auf dem unteren Bild zu erkennen ist, irgendwie hatte das auch seinen Charme! 😀

Jetzt ist mein Abenteuer in Jyväskylä vorbei. Eigentlich, dachte ich, dass ich 2 Jahre dort wohnen würde. Oft kommt es ja anders, als geplant. Als ich abfuhr kam es mir vor, als sei ich gerade erst angekommen… Bereuen tue ich diesen “Ausflug” auf keinen Fall. Es war eine besonders interessante Erfahrung eine eigene kleine Wohnung zu haben und das Studium bringt mich definitiv auf “professioneller” Ebene weiter. Und natürlich habe ich viele neue Freunde gefunden, die ich schon ziemlich vermissen werde. Besonders den wöchentlichen Häkel- und Stricktreffe, ich hoffe ich kann hier eine neue Gruppe starten…
Doch jetzt freue ich mich, wieder mit meinem Freund (& bald mit Baby) zu wohnen! Im Oktober muss ich noch zwei Mal für einen Kurs nach Jyväskylä. Es stehen neben der Masterarbeit weiterhin einige andere Sachen an, die ich für die Uni erledigen muss, diese kann ich zum Glück aus Espoo erledigen.

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Bye bye 2013

Hopefully all of you had wonderful! I spent the days with my family in Germany, I will leave Wednesday back to Finland.

Every year the same thought, how fast 365 days can pass… I thought a review of the past 12 months would be nice, before 2014 arrives. This year was definitely a year with big changes. I wish you a happy new year and tell me, what were the favourite trips or moment of 2013!

Let’s start to look at some journeys of 2013:

In the beginning of January we spent a weekend in Tallinn, where I did (besides sightseeing) my English language test (IELTS) for my university application. In May we flew to Turkey, the perfect destination after the long, cold and dark Finnish winter! Of course I visited family and friends in Germany as well. In August we did a small cruise from Helsinki to Stockholm. The travel year ended with a short trip to beautiful Vilnius. My boyfriend’s dream is to visit every country in Europe, so we’ll have to see that we can cross a few more countries in 2014 from that list. 🙂 I couldn’t say which was my favourite trip… If I had to, I would probably say Turkey. At the time when we travelled, I was still working in the preschool and definitely needed 7 relaxed days by the beach. However, I always enjoy city trips, it’s nice to walk around and explore a new city by foot.

My goal for 2013 was to stop using plastic bags. (see the post here) This “challenge” went really well and I always had an own bag with me. Only, when I bought my winterjacket I got a plastic bag, since it didn’t fit in my bag.
In the beginning of 2013 I ordered textile bags for fruits, which I used 50% of my shopping. The other 50% I forgot them at home. However, there were times, when I was happy to have a few of the small plastic fruit bags at home. They could come handy when I had to pack something. In the past 12 months it became natural for me to have own bags with me and to say: “No plastic bag for me, thanks!” No question, I will continue shopping without plastic bags in 2014 as well!

The biggest change and adventure in 2013 was definitely my move to Jyväskylä in Central-Finland. I always wanted to continue with a Master degree. Sadly there wasn’t any possibility for me to study in Southern-Finland. I rejected the chance of full-employment and being 24/7 with my boyfriend and moved to a complete new town. And I didn’t regret this move any minute. Surely, there are many moments, when I wish I could go to another room to see my boyfriend than travelling 4 hours by train. I know that this is only temporary, which makes it a lot easier. Further, I learn so much more about and for myself as well for my “career”.

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Jyväskylä – first impressions

Fast 2 Wochen wohne ich nun in Jyväskylä, obwohl die Stadt nicht sehr groß ist, brauche ich noch immer einen Stadtplan. Egal wie groß, es dauert eben bis man sich in einer neuen Stadt zurechtfindet.

10% der Bevölkerung sind Studenten was man ganz deutlich am Stadtbild merkt. Mir gefällt das, denn so is eigentlich immer etwas los. Der Campus der Uni ist riesig und nicht zu vergleichen mit der kleinen FH in Espoo wo ich vorher studiert habe. Erst gestern habe ich mich total verlaufen und wurde im Kurs freudig von der Dozentin begrüßt: “Wir haben dich alle vom Fenster ausgesehen, du sahst wirklich verloren aus.” In meinem Programm (“Master of Education”) sind wir eine Gruppe von 15 Studenten, in der bis auf Afrika und Australien alle Kontinente vertreten sind!

Jyväskylä ist eine absolute Fahrradstadt, so kann es schwer sein einen guten “Parkplatz” zu bekommen. Ich finde es ist sehr angenehm alles zu Fuß oder eben mit dem Rad erledigen zu können und nicht auf Busse oder Züge angewiesen zu sein.

Auf dem ersten Bild ist der “Harju” zu erkennen. Ein kleiner Berg in Mitten der Stadt. Die deutsche Übersetzung “Os” oder “Wallberg” sagt mir ehrlich gesagt gar nichts, aber wozu gibt es ein allseits beliebtes Internetlexikon? Dieser kleine Berg mit seinen vielen Stufen ist somit mein neues Fitnessstudio. Letzte Woche bin ich morgens um 6.45 aus dem Haus Richtung “Harju” gejoggt, da kamen mir noch die letzten Partygänger entgegen. Ich hatte das Gefühl sie haben mich mitleidiger angeschaut als ich sie. 😉

Dieses Wochenende bin ich bei meinem Freund, morgen habe ich Geburtstag und heute Abend will ich mit Freunden reinfeinern.
Als ich Donnerstagabend wieder in die Großstadt kam muss ich sagen, war es schon erstmal schockierend so viele Menschen auf einmal zusehen. Das Kleinstadtleben gefällt mir wirklich besser, als ich gedacht hätte. 🙂