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Liederbeutel – mit diesen Ideen einfach selber gestalten


Liederbeutel

Der Liederbeutel – Singspaß für alle

Ganz klar, ein Liederbeutel sollte in jedem Haushalt mit Kind(ern)* zu finden sein! Wenn du nicht weißt, wovon ich rede, wirst du es hier herausfinden. Zusätzlich zur Erklärung was es mit dem Liederbeutel auf sich hat, stelle ich einige Ideen vor, wie du selber einen Beutel zusammenstellen kannst.

Ein Liederbeutel ist sozusagen ein Liederbuch in 4D, ein toller Mitmach- und vor allem Mitsingspaß für Kinder jeden Alters. Es ist ein Beutel gefüllt mit Gegenständen, repräsentativ für die Lieder. Wer mag, kann sich als Gedächtnisstütze die Texte der Lieder auf Kärtchen schreiben. Mehr “Zutaten” brauchst du für dein individuelles Liederbuch nicht.

Wer hat´s erfunden?

Das weiß ich leider nicht. Eventuell war es jemand in Finnland, denn hier sind die Liederbeutel (= “laulupussi” oder “lorupussi” für Reimbeutel) sehr beliebt. Zu Hause, in Singgruppen und natürlich in Kindergärten, jeder kennt sie. Achso, kurze Sprachkunde am Rande, das finnische Wort “pussi” steht für Beutel. 😉

Fragt man Google nach dem Liederbeutel, kommt als Antwort: “Meintest du Lederbeutel?“ Daraus schließe ich, dass sich im deutschsprachigen Raum diese Erfindung niemand zuschreiben kann… Continue reading →

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Finnischer Freitag: R.I.P. Uli bei Viva Interaktiv

Kennt ihr noch “Interaktiv” auf Viva? Oder gibt es die Sendung etwa noch?! Ich habe seit bestimmt 3 Jahren kein Viva mehr geguckt und meine schon damals gab es nur noch Formate à la “MTV Teen Mom”. Irgendwie war früher ja eh immer alles besser und vor allem lustiger, wie dieser Undercover Auftritt von Hape Kerkeling zeigt. Bis vor ein paar Jahren kannte ich die Kostbarkeit, Hape als Finne im deutschen TV noch gar nicht. Dank dem Linktipp einer Freundin zu Youtube (das ja irgendwie auch Viva und Interaktiv und Co abgelöst hat) kam ich in dann in den Genuß die “eckligste Band der Welt” R.I.P. Uli kennenzulernen. Ripuli bedeutet übrigens Durchfall auf Finnisch.
Bis zur letzten Sekunde schnallt Milka nicht, dass sie auf den Arm genommen wird. Da fällt mir auf, gibt es Milka eigentlich noch? Vielleicht weiß Mola ja etwas dazu, den werden wir ja jetzt öfters sehen… Aber “der Dschungel” hat hier wirklich nichts zu suchen!

Die anderen Bandmitglieder scheinen echte Finnen zu sein und sprechen auch Finnisch, im Gegesatz zu Hape, der irgendetwas brabelt. Ich finde sein Phantasie-Finnisch jedoch sehr professionell. Zudem Hut ab zu seinem “finnischen Akzent”, den hat er wirklich gut imitiert. Inspirieren lassen hat er sich eventuell von Mika Häkkinen (Kostprobe), dessen Englisch das Paradebeispiel für DEN holprigen finnischen Akzent im Englischen darstellt. Es sind eben nicht nur wir Deutschen, deren Akzent belächelt werden darf.
Der eigentlich doch ziemlich coole Rapsong “Helsinki is hell” dieser fiktive Band lohnt sich genauer anzuhören und auch den Text anzugucken. Beim genauen Hingucken erkennt man, dass es sich um ein Statement gegen Alkohol am Steuer handelt bzw. handeln könnte.

Ein Teil des Refrains “Ratiriti ralla” kommt übrigens vom gleichnamigen finnischen Kinderlied. Der Wortwitz “this is fin(n)ish, but not the end” werde ich definitiv in meinen täglichen Sprachgebrauch einbauen. Manchmal scheint es zwar, wie das Ende, aber selbst in Finnland geht es doch immer weiter! Besonders wenn man im Wald buchstäblich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.

Die Darstellung der Band und der rüpeligen Männer ist natürlich total überdreht. In deutlich abgeschwächter Form, könnte ich mir diese drei Herren jedoch in einer finnischern “Eckkneipe” oder einem all-inclusive Hotel in Thailand (dem finnischen Malle) vorstellen!

Und weil wir schon beim lustigen Hape sind, habe ich gerade eine weitere Kostprobe seiner Finnischkenntnisse bei Youtube entdeckt, genauso lustig. Mit den Finnen kann man es ja machen! 😀

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Tallinn by night

Freitag sind wir um Mitternacht im Hotel angekommen, da wir erst die letzte Fähre aus Helsinki genommen haben. Also ging es schnell und hundemüde ins Bett. Wir kamen so spät auf die Fähre, dass wir 3 Stunden auf dem Boden sitzen mussten. 🙁

Die Einrichtung des Hotels war etwas kitschig, was irgendwie wieder einen gemütlichen Charme hatte. Zudem war der Preis unschlagbar, mehr als ein Bett, ein sauberes Zimmer und Bad braucht man für zwei Nächte ja auch nicht.
Samstag sind wir durch die Altstadt spazieren gegangen, die besonders abends bei Beleuchtung noch schöner zur Geltung kommt und wie ich finde etwas märchenhaftes an sich hat.

Nachdem wir gegessen haben, ging es in die Depeche Mode Bar, was mein Fanherz schnell höher hat schlagen lassen. Die wohl einzige Bar der Welt, die komplett dieser Band gewidmet ist. Es wird ausschließlich Musik von DM gespielt und alles ist mit Postern, Fotos, etc. dekoriert. Die Bandmitglieder waren sogar schon selber zum Feiern dort! Es gibt eine große Auswahl an Cocktails, benannt nach Liedern der Band, meine Wahl “never let me down again”, hat mich am nächsten Morgen leider im Stich gelassen und Kopfschmerzen verursacht…
Die Bar ist definitiv ein Besuch Wert für alle Fans und Leute, die auf außergewöhnliche Locations stehen. 🙂

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A new chapter in my life

Ich habe heute meinen ersten richtigen Arbeitsvertrag unterschrieben! Ich hätte nie gedacht, dass ich noch vor Ende meines Studiums ins Berufsleben einsteigen werde und bin überglücklich. Ab August arbeite ich dann in der Vorschulklasse des Kindergartens wo ich mein Praktikum mache. 🙂

Wäre das nicht schon ein Grund genug zur Freude gewesen, haben eine Freundin und ich Karten für´s Lada Gaga Zusatzkonzert im August bekommen.
Nachmittags habe ich mit meinem Freund “der Diktator” gesehen, seine Bank hat ihn zu einer Vorpremiere (der Film startet hier morgen) eingeladen. Netterweise gab es zu dem Film noch Popcorn und Getränke umsonst. Ich fand den Film ziemlich lustig, definitiv besser als “Bruno” und “Borat”.