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Self-made cardigan

Mein erstes selbst gehäkeltes Kleidungsstück! Ich muss zugeben, bis vor ein paar Monaten war mir gar nicht bewusst was man alles häkeln kann. Meine Vorstellungskraft ging nie über Topflappen hinaus. Die gleiche Strickjacke hat eine aus meiner “Häkel-Strickgruppe” (wir sind alles junge Frauen & es ist kein Omi-Treff 😉 für sich gemacht und da sie versicherte die Anleitung sei einfach wollte ich es einfach mal testen. Zu Beginn bestand die größte Herausforderung für mich daraus, dass die Anleitung auf Englisch war. Ich musste erstmal die verschiedenen Techniken übersetzen. 😉 Ein Stäbchen ist nicht bloß “stick”, sondern “double crochet”. So habe ich nebenbei noch einige neue Vokabeln gelernt.


Das Jäckchen besteht eigentlich nur aus halben Stäbchen. Am Anfang musste ich einige Reihen wiederholen, da ich mich verzählt habe. Aber schon ab der fünften Reihe bleibt es bis zum Ende bei der gleichen Anweisung für die Reihen. Wirklich idiotensicher! Je nach Wunsch kann man die Ärmel und die Länge der Jacke noch varieren. Ich habe die Ärmel so gelassen, da ich eine Strickjacke mit kurzen Armen mal etwas interessanter fand.
Für den Sommer ist Wolle leider zu warm, aber für den Übergang (der sich in Finnland wohl noch etwas hinzieht) ist es praktisch.
Wie findet ihr die Jacke? Habt ihr selbstgemachte (genähte, gehäkelte oder gestrickte) Kleidung oder ist das eher etwas für Omis? 😉

Die Anleitung ist von der Seite www.ravelry.com, die sehr zu empfehlen ist. Dort gibt es alle erdenklichen Anleitungen zum Häkeln und Stricken, viele (wie das Jäckchen) sind umsonst.&nbsp
Hier geht es zur Anleitung!

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Surprise baby shower for a friend

Dieses Semester ist doch stressiger als erwartet. Obwohl ich nicht viele Kurse habe, ist trotzdem (mehr als) genug zu tun. Das wird sich leider erstmal nicht ändern, deshalb bleibt es auf dem Blog weiterhin ruhiger. Glücklicherweise habe ich in 2 Monaten schon Semesterferien, es ist also absehbar! 🙂

Letzte Woche kam die Überraschungs-Babyparty für eine Freundin als willkommene Abwechslung. Wir haben für sie eine “Baby Shower” organisiert. Der Trend dieser Partys kommt wohl langsam immer mehr von Amerika nach Europa. Manchen Trends kann man einfach ruhig mal folgen. Ich finde es eine sehr schöne Idee um der Mutter ein paar Geschenke überreichen zu können und eine netten Nachmittag zu verbringen. Entgegen den “Regeln” war der werdende Vater jedoch dabei. Er musste uns auch helfen, dass es eine Überraschung wird. Alles hat geglückt, die werdene Mami hat sich riesig gefreut über den Besuch und natürlich die Geschenke. Wir haben eine Windeltorte gebastelt, was einfacher ging als gedacht. Der schwerste Schritt war hingegen die Wahl der richtigen Windeln. 😀
Ich habe Cupcakes gebacken und es war das erste Mal, dass ich mit Lebensmittelfarbe gebacken habe. So lässt sich das Geschlecht vielleicht auch erahnen. 😉 Die Muffins wurden leicht grünlich und hätten thematisch besser zu Halloween gepasst.

Da ich wusste, dass meine Freundin schon genug Klamotten für das Baby hat, habe ich ein einfaches Handtuch mit einer gehäkelten Bordüre verschönert. Von Handtüchern kann man einfach nicht genug haben.
Wart ihr schon mal auf einer Babyparty? Wie findet ihr diesen “Trend”?