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Leben im Ausland – was ich aus Deutschland vermisse.

Wie lebt es sich im Ausland, fehlt da manchmal was? Ich erzähle dir von Dingen, die ich aus Deutschland vermisse. Berdien und Miriam, die wie ich im Ausland leben ergänzen woran es ihnen fernab der Heimat mangelt. Schau dir an was wir zusammen getragen haben. Was meinst du könnten diese Dinge sein?

Unglaublich, heute auf den Tag genau, bin ich zehn Jahre in Finnland. Eigentlich wollte ich nur ein Jahr als Au-pair bleiben, doch das Leben läuft eben nicht immer nach Plan… Ich bin froh hier in Finnland und es gibt alles was mein Herz begehrt. Naja, fast alles, oft sehne ich mich nach altbekannten Dingen. Sachen, die für Menschen in Deutschland lebend als selbstverständlich gelten.

Lebst du im Ausland oder hast es für eine Zeit getan? Gab es etwas, das dir aus deinem Heimatland (das ja nicht Deutschland sein muss) fehlte?

Finnland, kein Land der tausend Brotsorten

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#FrauenErzählen: 10 Bloggerinnen teilen ihre Gedanken zum Muttertag

Regelmäßig kommen unterschiedliche Frauen in der Rubrik #FrauenErzählen im Blog zu Wort und erzählen aus ihrem Leben. Was ist deine Geschichte

Heute am Muttertag gibt es #FrauenErzählen in einer besonderen Version. Ich freue mich sehr, gleich neun wunderbare Bloggerkolleginnen als Gästinnen zu haben. Wir teilen mit dir unsere Gedanken und Gefühle zum Muttersein und erzählen was uns der Muttertag bedeutet.

So individuell jede Mutter, so unterschiedlich sind ihre Wünsche. Ich finde es wichtig auf Missstände aufmerksam zu machen, wie durch den #Muttertagswunsch. Genauso, wie sich Dankbarkeit für Mütter nicht nur auf einen Tag beschränken sollte, müssen wir diese immateriellen Wünsche und Forderungen nicht nur zum Muttertag äußern.  

#FrauenErzählen: 10 Bloggerinnen teilen ihre Gedanken zum Muttertag
(Bild von Leen)

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Wie ich einmal keinem Plan folgte und das genau richtig für mich war.

Ich bin einer dieser Menschen, denen es wichtig ist, dass alles geordnet abläuft. Es gibt mir Sicherheit und entspannt mich. Doch etwas ist mir im Leben passiert, das war wirklich ganz anders geplant… Und ich bin froh, dass es so kam. Ich möchte dir davon erzählen, wie gut es mir tat auch mal planlos durchs Leben zu gehen.

Meine Leidenschaft ist nicht das unbekannte Abenteuer, sondern eher ein Leben nach dem Motto: „Ordnung ist das halbe Leben.” Diesen Spruch unterschreibe ich sofort. Das bezieht sich nicht unbedingt aufs Putzen, es ist aufgeräumt und sauber bei uns, ich bin aber kein Putzteufel. Mein Freund würde vielleicht anderes sagen, doch das ist hier nicht das Thema. 😉

Wie ich einmal keinem Plan folgte und das genau richtig für mich war.
Es lohnt sich andere Wege zu gehen. Wer weiß wem man dort begegnen wird?

I love To-do Listen

Ich fertige ungemein gerne Listen zur Organisation an. Packlisten, Einkaufslisten, To-do Listen oder eine Liste mit Dingen, die ich im Besuch in Deutschland bloß nicht einkaufen soll.

Auf Anraten meines Freundes, bin ich auf Entzug gegangen. Ich habe aufgehört eine tägliche To-do-Liste zu schreiben.  Ich mache es nur noch ab und an… 😉 (Ich habe hier über meine Liebe zu To-do-Listen etwas geschrieben.)

Jedoch gibt es Momente im Leben, für die kann man genug Listen im Kopf haben, am Ende laufen sie anders als geplant. Das Leben ungeplant laufen lassen, das ist halt nicht meine Stärke. Trotzdem ist es mir passiert und es war gut.

Das Leben laufen lassen

Nach dem Abitur wollte ich mir eine Auszeit gönnen, wie viele war es mein Traum ins Ausland zu gehen. Ich entschied mich für ein Jahr als Au-pair. Durch frühere Urlaube und weil es mich schon immer in den kühlen Norden zog, fiel die Wahl auf Finnland.

Ich war ziemlich aufgeregt und natürlich auch traurig, meine Familie und Freunde zurückzulassen. Ich beruhigte mich, es ist nur ein Jahr, ich komme wieder. Das war der Plan. Nach 13 Jahren Schulbank drücken hatte ich mir ein Abenteuer verdient, diverser Schweißausbrüche inklusive.

Ein Jahr verbrachte ich in einer Familie, wir verstanden uns, ich hatte viel zu putzen, nette Kinder und vor allem viel Freizeit. Ich hatte das Gefühl in dieser Zeit ziemlich erwachsen zu werden. Ich war auf mich alleine gestellt und musste mir FreundInnen suchen, mich in einem neuen Land zurecht finden. Dieses neue, unabhängige Leben gefiel mir und ich war nicht in der Stimmung alsbald die Schul- bzw. Unibank zu drücken.

Ich beschloss um ein Jahr zu verlängern, in dem Jahr war ich in zwei weiteren Familien und es war teilweise ein hartes Jahr. Mittlerweile hatte ich einige Freunde auf die ich bauen konnte. „Was dich nicht umbringt, härtet dich ab.” Ein Satz, der wirklich ein gutes Mantra sein kann. Dies ist wohl neben dem oben bereits erwähnten, ein weiteres Lebensmotto.

Ich bleibe noch eine Weile…

Ich fühlte mich weiterhin wohl in Finnland. Ewig als Au-pair wollte ich jedoch nicht arbeiten und bei einer Gastfamilie wohnen wurde mit Anfang 20 langsam uncool. Mein Wunsch war zu studieren und ich machte mir Gedanken wann und besonders wo. Ich dachte ja immer, ein Jahr ins Ausland, zurück nach Hause und dort studieren… Es kam anders und ich zu dem Entschluss, mich für ein Studium in Finnland zu bewerben.

Ich informierte mich, beratschlagte mit meinen Eltern und ging, organisiert wie ich bin verschiedene Möglichkeiten durch. Ich hatte Glück, nach Aufnahmetest und Interview einen Studienplatz zu bekommen. Kurz vor Studienbeginn kam ich mit meinem Freund zusammen, das Leben mit ihm und das Studentenleben nahmen seinen Lauf. Richtig merkte ich gar nicht, wie die Zeit an mir vorbei flog. Aus einem Jahr werden im Sommer schon zehn Jahre.

Und weißt du was? All das stand nie auf meiner Liste. Wenn ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, bin ich froh darüber dass ich nicht alles in meinem Leben nach einem Plan gemacht habe. Ich glaube bewusst, geplant und als „Auswandererin”, die von heute auf morgen ihre Zelte abbricht, hätte ich mich nie getraut.

Es war für mich eine große Lehraufgabe und ist es noch oft. Immerhin habe ich mein gewohntes Zuhause gegen ein Leben im Ausland eingetauscht.

Folge dem Gefühl, keinen Plänen

Es war gut meinem Gefühl gefolgt zu sein und in Finnland zu bleiben, wo es mir gefällt. Definitiv war es nicht immer leicht, besonders weil ich eben nie konkret beschlossen habe auszuwandern. Ich bin halt irgendwie hängen geblieben.

Ich denke gerade für junge Menschen, nach der Schule, einer Ausbildung oder wann es sich ergibt eine Zeit (oder gar länger) ins Ausland zu gehen ist toll. Es ermöglicht einem neue Wege zu gehen und den eigenen Horizont zu erweitern. Man lernt seine Grenzen kennen, kann sie neu stecken oder gar überschreiten. Ja, das kann nervenaufreibend sein, es ermöglicht einem jedoch die Chance über sich selbst hinauszuwachsen. Wer weiß, was und wer dich woanders erwartet?

Es lohnt sich das Leben manchmal laufen zu lassen. Einkaufs-, Pack- und Putzlisten kann man ohne Frage nebenbei schreiben. Man muss es ja nicht übertreiben mit der Lässigkeit.

Magst du Abenteuer ins Ungewisse oder hast du genauso Respekt vor ihnen wie ich? Gibt es eine Erfahrung oder Entscheidung, die du dir früher nie hättest träumen lassengemacht zu haben? Ich bin neugierig, ob ich der einzige Planungsfreak bin. 🙂

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Mahlzeit! Warum mein Kind nicht aufessen muss

Ein Thema, was mir am Herzen liegt und zu dem ich schon länger Gedanken im Kopf hatte: Das Essen aufessen und die (Un-)Wichtigkeit von Tischmanieren, darum geht es heute. Essen ist meiner Meinung nach ein sensibles Thema. Besonders als Eltern finde ich es wichtig sein eigenes Verhalten am Esstisch zu reflektieren.

Aufessen – Zwang am Esstisch?

Vielen Menschen ist das Drumherum bedeutend, es soll schön aussehen bei Tisch. Hübsch gedeckt und es schmeckt sofort besser, das Auge isst mit. Für mich eine individuelle Entscheidung, kein Muss. Je nach Lust und Laune finde ich es schön den Tisch herzurichten.

Für andere sind Tischmanieren richtig wichtig. Nicht mit vollem Mund sprechen, mit Messer und Gabel (richtig gehalten) essen, keine Ellenbogen auf den Tisch legen. Ob Tischmanieren mit Kindern wirklich ein wichtiges Gebot zur Mahlzeit sind, darüber lässt sich streiten. Und vor allem, wäre es möglich sie ohne Stress und Zwang durchzusetzen?

Mahlzeit - Warum mein Kind nicht aufessen muss
Die Hauptsache ist doch, dass es schmeckt! 😉

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Veränderungen gehören zu uns Müttern

Unser Leben ist voller Veränderungen. Um es mit den Worten eines Rappers zu sagen: “Die Zeiten ändern dich.” Wir verändern uns, wir passen uns neuen Lebensabschnitten und Umständen an. Eine besondere Erfahrung, die mich verändert hat, ich bin Mutter geworden. Durch dieses Ereignis sind mir Dinge wichtiger geworden, andere haben an Bedeutung verloren.

Trotz aller Veränderungen, sollten wir uns treu bleiben und darauf vertrauen, dass wir so leben, wie es zu uns passt. Mit 16 lebt es sich eben anders als mit fast 30. Und das finde ich gut so!

Veränderungen als Mutter - Flashback Friday
2010 – Stylisch, fresh und mit dem perfekten pre baby body 😉

Veränderungen als Mutter – Vorstellungen vs. Realität

Als Mutter hat sich die Sichtweise auf mein äußeres Erscheinungsbild geändert. (Keine Angst, ich dusche und wechsel meine Kleidung regelmäßig!) Viel mehr, ich folge keiner Vorgaben wie ich als Mutter “stylish”, “fresh” oder mit dem “perfect after baby body” auszusehen habe. Ich mache das so, wie es zu meiner Laune passt. Continue reading →