Meine ersten Arbeitstage – ein erstes Fazit

Mutti ist jetzt erstmal außer Haus
Die ersten sechs Arbeitstage, die ersten Tage außer Hause liegen hinter mir, aufregende, emotionale, anstrengende, Tage und trotzdem sind sie gut gewesen. Da lohnt es sich zurückzublicken und über meine ersten Eindrücke und Gefühle zu schreiben.

Der erste Arbeitstag rückte näher und am meisten nervös gemacht hatte mich, wie ich die Tage durchhalten werde. Zu Hause mit A. ist zwar immer was los, jedoch kann ich mich mittags gut 2 Stunden ausruhen und Kraft tanken. Das geht während der Arbeit natürlich nicht. Am Abend kommt J. und verbringt Zeit mit A., ich kümmere mich zwar oft um Wäsche o.ä. und es findet sich Zeit zum Entspannen.

Gefühlschaos

Ich sprach oft mit J. über diese Befürchtungen und er sagte mir: “Du wirst mit einer ganzen Reihe von (neuen) Gefühlen konfrontiert, wenn du arbeiten gehst.” Zum Beispiel Schuld, dein Kind nur wenige Stunden am Tag sehen zu können. Ein schlechtes Gewissen dem Partner gegenüber, weil du nicht mit der Kinderbetreuung und im Haushalt helfen kannst. Freude über Zeit für sich. Angst, etwas Neues, was A. lernt zu verpassen.
Die Liste von J. war lang und wahr!

Abends bin ich immer ziemlich alle gewesen. Die Arbeit macht Spaß, doch die Vorschulgruppe ist eine ziemliche Chaosgang, es sind viele Kinder dabei, die einem merklich Energie entziehen. Dank meiner lieben Kolleginnen gibt es viele Momente gemeinsam Luft rauszulassen und tief durchzuatmen. Nun nach den ersten geschafften Tagen kann ich sagen, ich schlafe nicht bei der Arbeit ein, ohne längere (oder mal gar keine richtige) Pause überstehe ich die Tage problemlos. Meine Befürchtungen haben sich also nicht bestätigt.

Das wohl Schwierigste für mich ist, A. nur wenig zu sehen. Die ersten 15 Monate war ich kaum von ihm getrennt, es ist also eine große Umstellung für uns beide. Tagsüber versuche ich nicht viel an ihn zu denken. Das Gefühl des Vermissens erinnert mich daran als ich selber ein Kind war und meine Mutter vermisst habe. Ich weiß natürlich, dass A. beim Papa gut aufgehoben ist, bei den beiden läuft es bestens und sie haben Spaß zusammen. Das beruhigt mich, trotzdem ist es nicht einfach, den Tag auf einmal ohne sein Kind zu verbringen.

Wenn ich nachmittags nach Hause komme freut sich A. riesig und es ist schön mit ihm noch etwas Zeit zu verbringen, wenn ich nicht zu spät komme sind wir noch auf den Spielplatz. Abends im Bett dachte ich öfters, dass ich ihn ja irgendwie kaum gesehen habe. Gerade diese Gedanken, lassen Momente mit ihm noch besonderer werden und mich genießen. Es hat ebenso Vorzüge, A. wurde gestern um 6 Uhr wach und ich bin gerne mit ihm aufgestanden, weil ich mich freute mit ihm zu spielen.

Erste Lektionen

Nach der ersten Arbeitswoche, habe ich einiges gelernt, was ich später will und dass es gut ist, eine Zeit ohne Kind zu sein und diese Zeit zu genießen. Zum Beispiel auf der Fahrt zur Arbeit zu lesen oder häkeln.
Ich bin froh, dass es sich erstmal um einen kleinen Ausflug in die Arbeitswelt handelt, eine Testrunde sozusagen. Wenn ich nächstes Jahr zu arbeiten beginnen, werde ich mich unbedingt nach einer halben oder reduzierten Stelle umschauen. Gerade ist eben J. zu Hause und kümmert sich um die Einkäufe und Haushalt, sind wir dann beide berufstätig fallen diese Tätigkeiten uns beiden zu und müssen sie nebenbei erledigen. Der Gedanke an schnelle Einkäufe zwischen dem Weg von Arbeit und A. aus der Kita abzuholen machen mir jetzt schon Stress.

Ich ziehe meinen Hut vor allen berufstätigen Eltern, besonders den Müttern, an denen ja meist mehr Arbeit zu Hause wartet. Dieser erste Ausflug als Mutter in die Berufswelt, zeigte mir bereits wie anstrengend es ist alles unter einen Hut zu bekommen. Ich habe noch einige Lektionen vor mir!

Der erste Schuheinkauf

Als wir Anfang März in Deutschland waren stand A’s erster Schuheinkauf an, was für mich definitiv ein Erlebnis war, für kein Kleidungsstück vorher haben wir so einen Aufriss betrieben. Das gilt sowohl für As Kleidung als meine. Am Ende des Einkaufs ist mir eines klar geworden, wie wichtig und richtig dieser Aufwand war! Ich werde einige der Punkte nennen, die ich, dank der äußerst kompetenten Verkäuferin gelernt habe. Vielleicht ist ja etwas Neues für euch dabei. 🙂 Und wer einen guten Kinderschuhladen in Hannover sucht, ist dieser definitiv zu empfehlen.

Meine Mutter hatte einen Laden für Kinderschuhe ausfindig gemacht und schien fast am aufgeregtesten von uns. Was mich nicht störte, so mussten wir nur mitkommen, alles andere war schon geplant.


Einlaufen der ersten Treter

Der finnische Winter war dieses Jahr (wieder mal) ein elendes Hin und Her von schöner Schneelandschaft zu nasskaltem Wetter über eisige Gehwegezurück zur verschneiten Winteridylle. Dieser ständige Wetterwechsel war definitiv nicht optimal für unseren kleinen Laufanfänger, deshalb hatten wir es nicht in Betracht gezogen A. Schuhe zu kaufen, als er Ende Januar begann zu laufen. Als erste Schuhe wollten wir ihm keine klobigen Winterstiefel zumuten. Später im Schuhladen bestätigte die Verkäuferin unsere Gedanken, sie riet vom Kauf von Gummistiefeln ab. Erst sollte A. einige Wochen in seinen neuen, festsitzenden Lauflernschuhen durch die Welt maschieren, bevor es er auf loseres Schuhwerk wechseln kann.

Der Einkaufstag stand an und wir erreichten den Schuhladen einige Minuten vor Öffnung, dort standen schon zwei Eltern mit Kinderwagen. Panik stieg in mir auf, mit Kind nicht sofort an der Reihe sein, ist nämlich noch schlimmer, als es sonst auch ist. Zum Glück verschwanden die Eltern wieder und wir konnten als erstes den Laden betreten.

links das last-minute Allwetter Paar, rechts die Halbschuhe aus dem Schuhladen

Die Verkäuferin hat es von Anfang an richtig toll gemacht mit A. Er wurde gut unterhalten, er bekam einen Luftballon und durfte sich alles genau anschauen. Er schien gar nicht zu merken, wie ihm die Füße vermessen wurden. Beim Vermessen stellte sich heraus, dass ein Fuß größer ist (Gr. 22) als der andere (Gr. 21). Die Verkäuferin bemerkte auch, dass A. einen schmalen Fuß hat, wie die Mutter… 😉 Alles Dinge auf die ich im Traum nicht gekommen wäre.
Sie begab sich auf die Suche nach einem passenden Schuh, dieser passte nicht so recht. Beim zweiten Schuh wurde A. ungeduldig und ich war froh, dass er passte, die Kaufentscheidung war fix gefallen.

Erst habe ich ja über die Euphorie meiner Mutter gelacht, (wir sprechen von mehreren WhatsApp Nachrichten zum Thema Schuheinkauf über Wochen) am Ende war ich mehr als froh, dass wir dort waren. Ich hatte das Gefühl, dass die Verkäuferin wirklich Ahnung hatte und nicht nur einfach irgendwas verkaufen wollte.

Zurück in Finnland war es einige Tage sehr frühlingshaft, leider wurde es wieder kälter und nässer. Definitiv zu kalt für seine Halbschuhe, A. nicht mehr draußen laufen zu lassen fanden wir nicht fair, es macht ihm immerhin Spaß. So kaufte ich auf dem Flohmarkt doch ein “klobigeres” Paar, in denen er zum Glück gut und gerne läuft. Ganz geheuer war es mir nicht, bei 0 Grad und Schneematsch habe ich aber ein besseres Gefühl mit wetterfesteren Schuhen.
Langsam wird es wieder wärmer und seine schicken Halbschuhe können wieder ausgeführt werden.

Das habe ich beim ersten Schuhkauf gelernt 😉

Das Kind sollte immer aufrecht stehen, wenn die Schuhe vermessen werden, einfach mal so eben im Kinderwagen den Fuß abmessen ergibt keine richtige

Die Beachtung der Tageszeit wann der Schuhkauf am besten ist, macht erst im Erwachsenenalter Sinn. Ich hatte sie danach gefragt, weil ich dazu etwas gelesen habe.

Nach 8 Wochen soll die Größe wieder kontrolliert werden. Ich dachte blauäugig, der nächste Schuhkauf steht erst im Herbst wieder an.

Vor dem ersten Schuhkauf sollte das Kind einige Wochen sicher alleine gehen können.

Der Kauf von Gummistiefeln, Winterstiefeln macht erst Sinn, wenn das Kind gut 6 Wochen in den festen Schuhen gelaufen ist und sich daran gewöhnt hat.

Die Verkäuferin im Schuhladen hatte mir einen tollen Tipp gegeben wie man einfach eine Sohle selber machen kann. Sie hatte keine in As Größe und empfahl einfach ein Stück Filz passend zu schneiden!

Ich habe zur Stabilisierung, dass die Sohle nicht rutscht, eine dünne Barfußsohle genutzt, leider habe ich kein Wollfilz gefunden.

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Vater zu Hause, Mutter bei der Arbeit, der Frühling kann kommen

Wieder herrschte Stille auf dem Blog, diesmal ungeplant. Im Februar wurden wir alle nacheinander von Erkältungen heimgesucht, Anfang März ging es für knapp 2 Wochen nach Deutschland, nebenbei läuft ja (irgendwie) meine Masterarbeit und ich begab mich auf Jobsuche. Es war einiges los, deshalb kam ich nie weiter, als Beiträge für den Blog gedanklich im Kopf “aufzuschreiben”, auf dem Bildschirm landetet nichts. Mal sehen was uns der Frühling bringt, weitere aufregende Zeiten stehen bevor.

Osterbastelei mit A., Reaktivierung meiner Bastelqualitäten
Am kommenden Freitag werde ich für 6 Wochen im Kindergarten arbeiten, das lässt mich etwas nervös werden. J. startet in seine dreimonatige Elternzeit und es wird zu meiner Aufgabe, das Brot auf den Tisch zu bringen. 😉
Schon vor der Geburt von A. haben wir besprochen, dass J. einige Zeit zu Hause bleiben wird. Es war sein ausdrücklicher Wunsch und ihm
wichtig, dass ich dann außer Haus bin, dass er wirklich Erfahrungen sammeln kann wie es ist sein Kind zu Hause zu betreuen.
Natürlich muss die Miete etc. gezahlt werden, auch wenn der finnische Staat Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen unterstützt, würde dies als einziges Einkommen nicht reichen. Von den Eltern in Finnland die Betreuungsgeld für die Betreuung daheim beziehen waren im Jahr 2011 übrigens nur 5,5% Männer.
Ich empfinde die kleine Auszeit als eine gute Abwechslung für mich und war sofort einverstanden mit dem Plan. Über die Trennung zu A. mache ich mir (lieber) nicht so viele Gedanken, das würde mich nur noch nervöser machen. Es wird bestimmt eine interessante Erfahrung und eine große Umstellung für uns beide.

Ich begab mich also auf Jobsuche. Unser endgültiger Plan sah in etwa so aus, ich arbeite 2 Monate und einen Monat sind wir zusammen daheim, bzw. ich kümmere mich intensiv um meine Masterarbeit, hier und da 30 Minuten am Tag bringen mich einfach nicht voran.

Den Beginn meiner Jobsuche habe ich wirklich lange vor mir hergeschoben, irgendwann ging es leider nicht mehr…
Ich habe gezielt auf Anstellungen im Kindergarten als Kindergartenlehrerin geschaut, die wenigen befristeten Angebote passten nicht in unseren Zeitplan. Ich meldete mich bei einer Agentur an, die Vertretungen für Kindergärten sucht. Die haben sich schnell bei mir gemeldet, ich sollte mich später wieder melden. Die Frau die mich anrief, dachte wohl, ich springe gleich ab, als sie mir erklärte wie ihr System funktioniert. Morgens muss man zu einer bestimmten Zeit bereit sein, bekommt einen Anruf wo eine Vertretung gesucht wird und muss sich schnellstmöglich auf den Weg machen. Ich habe etwas ähnliches während des Studiums, nur als Babysitterin gemacht und kannte diesen Ablauf, das schien sie gleich positiv zu beeindrucken.
Es heißt jedoch auch, dass man öfters keinen Auftrag bekommt und immer auf Abruf zu sein ziemlich stressig sein kann, manchmal dann noch unnötig. Trotzdem, ich war froh eine Aussicht zu haben, falls sich nichts anderes ergeben sollte.

Und wie es am Ende immer wieder passiert, was mir geholfen hat, ist eine ordentliche Portion Vitamin B! Wie es der Zufall wollte, fällt eine ehemalige Kollegin in dem Kindergarten wo ich vor dem Masterstudium arbeitete für einen längeren Zeitraum aus. Zeitlich passt es perfekt, so dass ich 6 Wochen dort arbeiten werde.
Bald geht es schon los, ich bin gespannt und freue mich auf windelfreie Kinder, die selber essen und mir klar zu verstehen geben können was sie wollen. 😉 Ich werde wieder in einer Vorschulgruppe arbeiten und alle Kolleginnen sind mir noch von meiner Zeit dort bekannt. 🙂

Zeigt her eure Zähne – die erste Zahnkontrolle.

Vor einer Woche stand A.’s erster Zahnarztbesuch an. Es klingt schlimmer als es war, wir trafen nicht mal auf einen Zahnarzt, sondern eine “Zahnpflegerin”.
Es handelte sich um eine Kontrolle zu der alle Kinder in Finnland um den ersten Geburtstag eingeladen werden. Ich finde dies eine gute Sache, die Kinder können sich früh an die Besuche beim Zahnarzt gewöhnen. Der nächste Termin ist mit 3 Jahren und wahrscheinlich hat A. seinen ersten Termin bis dahin vergessen… Im Endeffekt war der Besuch bedeutender für uns Eltern. Trotzdem war es gut die Umgebung schon einmal kennenzulernen.

Ich habe mit einer Freundin, die schon ein älteres Kind hat gesprochen und sie fragte nach der Kontrolle: “Was hat es gebracht? Hast du etwas gelernt?” Viel Neues wurde uns in der Tat nicht gesagt.
Man sollte jedoch bedenken, dass es eben eine Sorte von Eltern gibt, die sich wenig selber informieren. Oder einfach nicht daran denken, dass z.Bsp. Saft kein Getränk gegen Durst ist. Durch die Informationen bekommen alle Eltern und im Endeffekt die lieben Kleinen die gleiche Chance auf eine gute Zahnpflege von Anfang an. Auch hier gilt, was die Eltern am Ende aus den Informationen machen, ist ihnen überlassen.

Die “Zahnpflegerin” hat mit uns darüber gesprochen, dass Zähneputzen am Anfang eher wichtig ist um eine Routine zu erlernen und wir uns nicht stressen sollen, wenn es mit dem “richtigen” Putzen noch nicht klappt. Puh, kein langer Vortrag über “von rot nach weiß putzen” etc. 😉
Hauptsache A. versteht, dass es zum Tag gehört sich morgens und abends die Zähne zu putzen. Nachputzen ist natürlich wichtig.

In Finnland ist der Gebrauch von Xylitol (Xylit) Pastillen gang und gäbe als Zahnpflege nach dem Essen. Als Beispiel, im Kindergarten bekommen die Kinder eine “pastilli” nach dem Essen. Und wir Eltern wurden darauf hingewiesen, dass wir diese ruhig nach einer Mahlzeit genauso nehmen können.
Wir haben jetzt eine Packung (Geschmack Birne) gekauft, dessen Pastillen sehr weich sind (ähnlich wie Traubenzucker) und wir sie zum Kennenlernen für A. teilen können. Er schien sofort den Haken raus zu haben und nahm die halbe Tablette zwischen die Finger und verbiss sie vorsichtig.

Zum Schluss unseres Besuches gab es eine Zahnbürste und einen Infozettel, nach weniger als 20 Minuten waren wir fertig. Wäre ein Besuch beim Zahnarzt doch immer so fix und einfach!

Die Idee dieses Posts ist es natürlich nicht Zahnpflegetipps zu geben, sondern von unserer Erfahrung bei der Zahnkontrolle zu berichten. Und vielleicht zu hören, wie es in Deutschland läuft.

Allerdings kann ich euch einen Reim zeigen, bei Interesse zum Auswendiglernen. Wir sagen es A. immer beim Zähneputzen auf. Das macht es für uns alle lustiger. Dieses kurze Gedicht habe ich in der Grundschule gelernt habe. Viel habe ich mir aus der Schulzeit nicht gemerkt, wenigstens dieses Gedicht ist haften geblieben. Vielleicht kennt es ja jemand?

Zähneputzen

Wenn man nach dem Zähneputzen
abends noch was Süßes isst,
hat das Putzen wenig Nutzen,
weil das Süße Löcher frisst.

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Der erste Geburtstag

“Heute ist mein erster Geburtstag.”
Silvester war es soweit, aus A. wurde offiziell ein Kleinkind. Inoffiziell bleibt er natürlich bis weit nach seinem 18. Geburtstag mein kleines Baby.

Die Wochen vor seinem Geburtstag waren irgendwie hart für mich. Das hatte ich schon von vielen anderen Müttern gehört, dass diese Zeit eine ganz besonders intensive und sentimentale Phase seine wird. Immer wieder musste ich daran denken wie klein A. am Anfang war und wie schnell das Babyjahr doch vorbei gegangen ist. Ich mich oft an die Geburt erinnert (Geburtsbericht) und es waren melancholische Tage, an denen ich ihn immer wieder wehmütig anschauen musste. Dann sind wir nach Deutschland geflogen und die Zeit mit den Verwandten war eine gute Ablenkung. Zudem ist A. im Dezember merklich ein Großer geworden und hat mir so von selbst gezeigt, dass er einfach kein kleines Baby mehr ist. Das zu verstehen und sehen hat meine Gefühle in Stolz und Freude wechseln lassen.

Der Geburtstag stand also an und wir haben zweimal gefeiert. Beides keine großen Sausen und der Partystress hielt sich in Grenzen. Immerhin stand am 31.12. abends noch Silvester als zweite Feier des Tages auf dem Plan. Nachmittags haben wir ganz klassisch mit den Großeltern bei Kaffee und Kuchen die neuen Geschenke bestaunt. Das Highlight (zumindest meiner Meinung nach) waren defintiv meine alten Duplos, die er von mir bekommen hat. Die sind gerade noch auf dem Postweg nach Finnland und die große Bauerei kann bald (für uns Eltern) weiter gehen.


A’s Geburstagskuchenrezept kann ich nur empfehlen, meine Mutter hat es bei (Überraschung :D) Chefkoch.de gefunden. (Rezept für den Kuchen) und es ging wohl sehr einfach. Er hat mit etwas Sahne auch den Erwachsenen geschmeckt und ich werde ihn nochmal mit Äpfeln nach backen.

Eine tolle Überraschung meiner Mutter, der Kerzenkranz mit A’s Namen, links vom Kuchen zu sehen. Ich hatte früher genau so einen Kranz bis ins “hohe” Kinderalter und freue mich die Tradition für A. wieder aufleben zu lassen.

Ein paar Tage später war der “Kindergeburtstag” an der Reihe und wir sind mit meiner besten Freundin und ihrem Sohn in einen “Indoor Spielplatz” gefahren. Dort gab es einen Kleinkindbereich, der sehr schön, nur leider etwas kühl war. In der Zone für 0-6 Jährige war der Boden weich gepolstert und schön abgezäunt, perfekt für uns und A. konnte sich problemlos umher bewegen. Nervig allein, die deutlich älter als 6 Jährigen die immer wieder in “unserer” Zone verstecken spielten. Ich habe es irgendwann aufgegeben ihr Alter zu kontrollieren.

Erst zu Hause ist mir aufgefallen, dass wir ganz indirekt schon die Regel Alter = Anzahl der Geburtstagsgäste befolgt haben. 😀 In das Spieleparadies werden wir bei unserem nächsten Deutschlandbesuch sicher wieder gehen.

Ich bin gespannt auf die kommenden Geburtstage, gerne können sie so entspannt bleiben. Eventuell sollten wir um den Trubel in Grenzen zu halten die Gästeregel auf ein Kind als Gast beschränken. 😉