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Mahlzeit! – Warum mein Kind nicht aufessen muss

Ein Thema, was mir am Herzen liegt und zu dem ich schon länger Gedanken im Kopf hatte: Das Essen aufessen und die (Un-)Wichtigkeit von Tischmanieren, darum geht es heute. Essen, wie ich finde, ist ein sensibles Thema. Besonders als Eltern finde ich es wichtig sein eigenes Verhalten am Esstisch zu reflektieren.

Zwang am Esstisch?

Vielen Menschen ist das Drumherum bedeutend, es soll schön aussehen bei Tisch. Hübsch gedeckt und es schmeckt sofort besser, das Auge isst mit. Für mich eine individuelle Entscheidung, kein Muss. Je nach Lust und Laune finde ich es z.Bsp. schön den Tisch herzurichten.

Für andere sind Tischmanieren richtig wichtig. Nicht mit vollem Mund sprechen, mit Messer und Gabel (richtig gehalten) essen, keine Ellenbogen auf den Tisch. Ob Tischmanieren mit Kindern wirklich ein wichtiges Gebot zur Mahlzeit sind, darüber lässt sich streiten. Und vor allem, wäre es möglich sie ohne Stress und Zwang durchzusetzen?

Mahlzeit - Warum mein Kind nicht aufessen muss
Die Hauptsache ist doch, dass es schmeckt! 😉

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25 weitere und ultimativ gute Gründe für einen Trotzanfall

Auf ihrem Blog “Hallo liebe Wolke” hat Susanne die  Blogparade “25 gute Gründe für einen Trotzanfall” gestartet.  Es haben sich schon über 400 gute Gründe gefunden. Schaut doch mal bei Susannes Linkliste vorbei. Ich steuere nun weitere 25 Gründe dazu.

Bedanken kann ich mich für Unterstützung dreier Freundinnen. Die Gründe Nummer 6 bis 8, sowie 11 bis 16 stammen von ihnen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Am Ende machen wir Eltern alle das Gleiche durch. 😉

A. ist ein entspannter Kerl, so schnell er sich aufregt, so schnell hat er sich meist wieder beruhigt. Doch beim Drücken von Knöpfen kennt er keinen Spaß oder wenn ich auf dem Örtchen sitze… (s. Punkt 25) Er hat halt ultimativ gute Gründe. 😉

Natürlich will sich niemand (inklusive mir) mit dieser Reihe übers eigene Kind lustig machen. Die Verhaltensweisen sind normal, gehören zur Entwicklung dazu. Das Leben mit Kindern ist eben nicht immer eitel Sonnenschein. Mit einer Prise Humor lässt es sich leichter leben…

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Veränderungen gehören zu uns Müttern

Unser Leben ist voller Veränderungen. Um es mit den Worten eines Rappers zu sagen: “Die Zeiten ändern dich.” Wir verändern uns, wir passen uns neuen Lebensabschnitten und Umständen an. Eine besondere Erfahrung, die mich verändert hat, ich bin Mutter geworden. Durch dieses Ereignis sind mir Dinge wichtiger geworden, andere haben an Bedeutung verloren.

Trotz aller Veränderungen, sollten wir uns treu bleiben und darauf vertrauen, dass wir so leben, wie es zu uns passt. Mit 16 lebt es sich eben anders als mit fast 30. Und das finde ich gut so!

Veränderungen als Mutter - Flashback Friday
2010 – Stylisch, fresh und mit dem perfekten pre baby body 😉

Veränderungen als Mutter – Vorstellungen vs. Realität

Als Mutter hat sich die Sichtweise auf mein äußeres Erscheinungsbild geändert. (Keine Angst, ich dusche und wechsel meine Kleidung regelmäßig!) Viel mehr, ich folge keiner Vorgaben wie ich als Mutter “stylish”, “fresh” oder mit dem “perfect after baby body” auszusehen habe. Ich mache das so, wie es zu meiner Laune passt. Continue reading →

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Alles nur eine Phase – mein Mantra der letzten Wochen

Puh, seit einigen Wochen ist bei uns der Wurm drinnen, vielmehr scheint der “Aufwach-Wurm” A. abends kontinuierlich zu pieksen… “Es ist alles nur eine Phase.” Diesen Satz kennen wohl die meisten. Oft habe ich ihn gedacht und er hat mir in vielen Situationen geholfen, mich beruhigt. Hauptsächlich auf das Einschlafen am Abend bezogen.

Zwischendurch gibt es Phasen an denen es länger braucht bis A. einschläft oder es klappt mal gar nicht. Doch eigentlich ist er ein ganz guter Schläfer. (Wenn man akzeptiert, dass er nachts nicht durchschläft, einfach weil er es noch nicht muss, lebt es sich entspannter.)

Andere Eltern mögen sagen, schlimme Abende/Nächte gehören konstant zu ihrem Alltag. Das tut mir sehr leid, wirklich. Bloß subjektiv die eigene Situation betrachtet ist man eben immer die “ärmste Elternsau von allen”.

Ja was ist denn nun eigentlich das Problem?

Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht, also nicht was das konkrete Problem von A. ist. Deshalb haben wir nach Ursachenforschung ohne Ergebnis beschlossen, dass wir die Situation als eine Phase annehmen und so entspannt wie möglich auf Veränderung warten. (*lacht hysterisch*) Continue reading →

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Hauptsache mein Kind ist später glücklich, reicht das?

Glückliches Kind, glückliche Eltern

Gestern las ich auf “Top-Elternblogs” den Text von Anne “Als das Glück kommerzialisiert wurde“. Ich hinterließ ihr einen Kommentar, doch das Thema und Gedanken dazu schwirrten weiter in meinem Kopf. Ich meinen Gedanken von gestern einen längeren Text widmen.

Anne schrieb darüber, dass die meisten Eltern sich wünschen, dass ihr Kind glücklich sein wird im späteren Leben. Es ist beruhigend für Eltern, wenn sie ihr erwachsenes Kind in einem guten Job und Geld verdienend wissen. Auf die Verbindung Eltern und deren Verantwortung für das Glück des eigenen Kindes will ich näher eingehen.

Natürlich interessiert es mich sehr was ihr dazu denkt, schaut euch dazu auch unbedingt Annes Beitrag an.

Ganz klar, auch ich reihe mich ein und sage, ich wünsche mir, dass mein Kind später (im Erwachsenenalter) glücklich sein wird. Doch wie dieses Glück aussehen mag und was es für mein Kind bedeuten wird glücklich zu sein, darüber kann ich nicht entscheiden.  Continue reading →