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Meine Erinnerungen ans Wochenbett und Tipps für eine magische Zeit

Mein Wochenbett ist zwar über zwei Jahre her, doch an diese schöne Zeit erinnere ich mich gerne. Ich finde es wichtig, über die Bedeutsamkeit der ersten Zeit nach der Geburt, als (neue) Familie zu sprechen. Die Blogparade von Mother Birth „das Wochenbett – über Erwartungen und Bedürfnisse” ist ein toller Anlass Erfahrungen und Gedanken auszutauschen. Am Ende habe ich noch meine Tipps für das Wochenbett aufgeschrieben.

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Gemeinsam statt einsam – deshalb bin ich gerne auf dem Spielplatz.

Blogparade Spielplätze - ich bin gerne auf dem Spielplatz.
Was darf´s sein? Klettergerüst und Kaufmannsladen in einem.

Ich möchte dir erzählen, warum ich einen Besuch auf dem Spielplatz (größtenteils) traumhaft finde. Dies ist mein Beitrag zu meiner Blogparade „Spielplätze – Traumhaft oder wahrgewordener Albtraum?” Ich habe sie zum Frühlingsanfang gestartet und sie geht von heute an noch genau einen Monat bis zum 21.05.2017.

Ich freue mich sehr, dass schon viele Beiträge geschrieben wurden, ich habe sie alle gerne gelesen. (Hier sind mein Aufruf und die teilnehmenden Artikel verlinkt.) Vielleicht hast du ja Lust mitzumachen, ich freue mich auf weitere Eindrücke.

Die Bilder dieses Beitrages sind übrigens von meinem Lieblingsspielplatz in unserer Nähe. Es ist auch der Spielplatz auf den A. vormittags zu den „Parktanten” geht. Wir sind gerne dort, der Spielplatz bietet viel Abwechslung. Und meist ist irgendjemand da mit dem gespielt werden kann. Er liegt wirklich idyllisch und ist mitten in der Natur.

Blogparade Spielplätze - ich bin gerne auf dem Spielplatz.

Spielplatz, der Ort to be.

Ich finde Spielplätze super, meistens zumindest. Mir gefällt die Auswahl, die wir in unserer Umgebung haben. Der erste Spielplatz ist direkt bei uns im Hinterhof und sonst haben wir im Umkreis von gut 1,5 km fünf Spielplätze. Und wenn wir keine Lust auf Spielplatz haben, dann gibt es noch den Wald in der Nähe. Continue reading →

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Aufruf zur Blogparade: Spielplätze – Traumhaft oder wahrgewordener Albtraum?

Wir haben es geschafft, gestern startete der (kalendarische) Frühling und ich möchte dies zum Anlass nehmen meine erste Blogparade zu starten: “Spielplätze – Traumhaft oder wahrgewordener Albtraum?” Welchen Stellenwert haben Spielplätze in unseren Familien? Was macht einen guten Spielplatz aus? Diesen Fragen soll meine Blogparade nachgehen.

Natürlich ist das ganze Jahr über Spielplatzsaison, zumindest bei uns. Doch gerade im Herbst und Winter gehen die Besucherzahlen (keine Statistik, bloß eigene Erfahrungen) zurück. Es wird früh dunkel, oft ist es nass und kalt. Die Motivation einen Spielplatz höchstwahrscheinlich ohne andere Kinder aufzusuchen ist niedriger als bei warmen Temperaturen.

Der Titel der Blogparade

Spielplätze geben tolle Möglichkeiten und bieten Abwechslung im Alltag. Sie sind (meist) überall zu finden, Kinder können dort toben, rutschen, Sandkuchen bauen, mit anderen, neuen Kindern in Kontakt kommen. Doch seien wir mal ehrlich, viele Eltern (mich eingeschlossen) verbindet teilweise eine Hasslieb zum Spielplatz. Die anderen Kinder haben halt auch Eltern (oder andere Bezugspersonen dabei) und schnell wird der idyllische Traum zum Albtraum. 😉 Mache ich jetzt Smalltalk mit denen? Sag ich gar nichts? Oder verstecke ich mich lieber im Spielhäuschen?

Wir haben zum Glück eine ganz gute Auswahl an Spielplätzen in unserer Nähe. Ich würde sagen, wir drei gehen gerne auf Spielplätze. Mein gesonderter Beitrag wird noch folgen. Dies ist erstmal nur der Aufruf zum Start.

Aufruf zur Blogparade: “Spielplätze – Traumhaft oder wahrgewordener Albtraum?”

Start: 21.03.2017 Ende: 21.05.2017 verlängert bis 15.06.2017

Ich freue mich, wenn du mitmachen willst. Schreibe dazu einen Beitrag in deinem Blog. Gerne kannst du einen Gastbeitrag für meinen Blog verfassen, solltest du keinen eigenen haben, möchtest aber teilnehmen. Wie dein Beitrag aussehen wird, entscheidest du. Es sollte natürlich um das Thema Spielplatz gehen. Besucht ihr sie gerne oder lieber nie. Wünscht ihr euch mehr Orte zum Spielen in eurer Nähe?

Hier weitere Ideen und Anregungen:
  • Stellt euren Lieblingsspielplatz vor.
  • Wart ihr mal auf einem besonders trostlosen Spielplatz?
  • Wie sähe euer Traumspielplatz (oder der eurer Kinder) aus?
  • Spielplätze im Ausland. (Erfahrung aus dem Urlaub oder ihr wohnt im Ausland.)
  • Oder meidet ihr Spielplätze ganz? Warum?
  • Wie stehen eure Kinder, euer Partner zu Spielplätzen, gibt es unterschiedliche Vorstellungen?
  • “Überlebenstipps” für den Eltern Smalltalk auf dem Spielplatz.
  • Eure Must-have Spielplatzausrüstung.
  • Was fehlt auf Spielplätzen?

Das obige Bild könnt ihr gerne benutzen und in euren Beiträgen einbauen.

Wer mitgemacht hat, verlinkt bitte seinen Beitrag unten in den Kommentaren. Ich werde eine Linkliste mit euren Beiträgen anfertigen, hier einfügen und die Liste regelmäßig aktualisieren. Es wäre nett, wenn ihr in eurem Beitrag zu meiner Blogparade verlinkt, dass andere Blogger sie finden können.

Nach dem Ende der Blogparade werde ich einen zusammenfassenden Artikel über die Blogparade schreiben. Meine Idee ist es, unseren eigenen “Spielplatzreport” zu verfassen. Ich bin nämlich sehr gespannt welche Rolle der Spielplatz in unseren Familienleben einnimmt. Ich freue mich sehr von euch zu lesen, Bilder zu schauen und verschiedene Spielplätze kennenzulernen.


Teilnehmer und Beiträge der Blogparade:

Beatrice Confuss  → “Spielplätze – Was ich mir an einem Spielplatz wünsche.

Beatrice beschreibt in ihrem Beitrag was für sie ein “Rund-um-sorglos Spielplatz” ist und empfiehlt dazu zwei Kölner Spielplätze.

Landfamilie → “Spielplätze des Grauens

Es gibt sie, die Spielplätze des Grauens, gleich drei Varianten werden in diesem Beitrag vorgestellt.

Geborgen und geliebt → “Spielplätze – traumhaft oder wahrgewordener Albtraum?

Lisa vermisst auf dem Spielplatz (in ihrer Umgebung) vor allem eins: andere Kinder. Und richtig kümmern scheint sich auch niemand um die Instandhaltung.

Hauptstadtpflanze → “Früher hatten wir auf Partys weniger Sand im Schuh – warum Spielplätze in Berlin so angesagt sind

Der Besuch auf einem Spielplatz ist nicht vergleichbar mit einem Abend im Szeneclub? Svenja findet schon, sie mag besonders das Miteinander auf dem Spielplatz, obwohl es manchmal auch ein Kampf um den besten Platz auf der Tanzfläche, äh Sandkasten geht. 😉

Mama und die Matschhose → “Tatort Spielplatz: Wahnsinn mit Muschelförmchen und Arnica-Globuli

Liest man Nadines Beschreibungen von einer typischen Spielplatzverabredung denkt man wirklich an einen Tatort. Man trifft so einige “Verdächtige”, mit Arnice dealende Mütter, Sandförmchenverbuddler und natürlich die Smartphone Muttis.

Pusteblumen für Mama → “Wenn der Spielplatz zum Konfliktplatz wird

Christine berichtet davon, dass sie es oft sehr anstrengend findet auf dem Spielplatz. Wenn verschiedene Menschen auf einander treffen, bedeutet dies auch oft ein aufeinander treffen von Interessen.

2Kind Chaos → “Warum ich Spielplätze schrecklich finde und wir lieber in der Natur spielen

Frida ist kein Fan von Spielplätzen und geht mit ihren Kindern lieber in den Wald. Dort gibt es genug zu entdecken.

Verflixter Alltag → “Wenn andere Eltern mich schocken

Manchmal gibt es nicht so schöne Situationen auf Spielplätzen und es ist nicht einfach ruhig zu bleiben, darüber schrieb Wiebke in ihrem Artikel.

Bejewly – the diplomate´s wife → “Mexiko, deine Spielplätze

Andere Länder, andere Spielplätze. Berdien gibt uns einen Einblick in die Spielplätze in Mexiko, die sind deutlich anders, als sie es aus Deutschland gewohnt ist…

Kathrina → “Blogparade: Spielplätze – Traumhaft oder wahrgewordener Albtraum?

Spielplätze sind schon toll, die frische Luft, Kontakt zu anderen Kindern. Doch wohin verschwindet immer das Sandspielzeug?

Lara → “Gemeinsam statt einsam – deshalb bin ich gerne auf dem Spielplatz

Der Spielplatz ist immer auch ein sozialer Ort, es ist schön, dass man dort eigentlich immer wen antreffen kann und neue Spielfreunde treffen kann.

Minimingas → “Spielplätze – traumhaft oder wahrgewordener Alptraum?

Auf dem Spielplatz tummeln sich immer ganz verschiedene Gruppen von Eltern und was passiert eigentlich mit dem ganzen verschwundenen Sandspielzeug?

Meine Eltern-Zeit → “Treffpunkt Spielplatz. Oder: Wie ich wider Erwarten zum Spielplatzfan wurde.

Anne gibt ein paar Tipps zum Spielplatzbesuch ab und erläutert die Vorteile die ein Spielplatz so mit sich bringt. (Freunde, frische Luft, Bewegung.)

Noch so ne Mutti → “Spielplatz-Traum verwandelt sich in Drama in Berlin – Weißensee

Eigentlich wollte Olga erzählen, wie gerne sie mit ihrer Familie auf den Spielplatz geht. Doch in der letzten Zeit hat sich in ihrem Bezirk in Berlin die Situation sehr verändert, viele Spielplätze sind einfach gesperrt, ohne Grund ohne Angabe bis wann.

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25 weitere und ultimativ gute Gründe für einen Trotzanfall

Auf ihrem Blog “Hallo liebe Wolke” hat Susanne die  Blogparade “25 gute Gründe für einen Trotzanfall” gestartet.  Es haben sich schon über 400 gute Gründe gefunden. Schaut doch mal bei Susannes Linkliste vorbei. Ich steuere nun weitere 25 Gründe dazu.

Bedanken kann ich mich für Unterstützung dreier Freundinnen. Die Gründe Nummer 6 bis 8, sowie 11 bis 16 stammen von ihnen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Am Ende machen wir Eltern alle das Gleiche durch. 😉

A. ist ein entspannter Kerl, so schnell er sich aufregt, so schnell hat er sich meist wieder beruhigt. Doch beim Drücken von Knöpfen kennt er keinen Spaß oder wenn ich auf dem Örtchen sitze… (s. Punkt 25) Er hat halt ultimativ gute Gründe. 😉

Natürlich will sich niemand (inklusive mir) mit dieser Reihe übers eigene Kind lustig machen. Die Verhaltensweisen sind normal, gehören zur Entwicklung dazu. Das Leben mit Kindern ist eben nicht immer eitel Sonnenschein. Mit einer Prise Humor lässt es sich leichter leben…

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[Blogparade] Gedanken zum zweiten Kind

Auf ihrem Blog “Geliebtes Kind Motzibacke” hat Katharina zu ihrer Blogparade “Gedanken zum zweiten Kind” aufgerufen. Ein Thema was für mich (& J.) eigentlich nie im Raum stand. Doch in den letzten Monaten kamen einige Gedanken zu dem Thema auf und hat mich des Öfteren innehalten und nachdenken lassen. Ein guter Grund an dieser Blogparade teilzunehmen. Unter Katahrinas eigenem Beitrag sind alle teilnehmenden Blogs und Beiträge verlinkt.

Wie viele Kinder wollen wir?

Früher als Teenager, als ich noch glaubte ich heirate später irgendeinen Star, dachte ich 3 Jungs wären eine super Kinderzahl. Teenieträume eben, ernste Gedanken über die Familienplanung habe ich mir damals nicht gemacht. Warum auch? Je älter ich wurde, wußte ich zwar, dass ich wirklich Kinder will, ob eins oder mehr war kein Thema. Dann wurde ich wieder etwas älter und lernte J. kennen. Wir sprachen zwar von Beginn unserer Beziehung über Kinder, waren uns aber einig, dass dies Zeit hat. Wir waren immerhin Anfang 20, studierten und schlugen uns die Nächte mit Freunden um die Ohren. Nachts wollten wir zwischen verschiedenen Bars wechseln nicht Windeln. Wären wir J´s damaligen Altersvorstellungen gefolgt, wären wir übrigens jetzt noch keine Eltern. 😉

Jedenfalls sprachen wir über den Punkt wie viele Kinder wir uns wünschten. Wir waren uns schnell einig, dass ein Kind für uns eine schöne Zahl sei. Ich selber Einzelkind, habe dies immer als sehr positiv empfunden und genossen. Zudem kenne ich mich selber gut und glaube, dass mein Nervengerüst für zwei Kinder nicht unbedingt geschaffen ist.

J. und ich sprachen darüber, dass Dinge wie Reisen, das wir gerne machen mit einem Kind einfacher und preiswerter sei. Und wir diskutierten einen Aspekt, der mag abwegig erscheinen: die Überbevölkerung der Erde. Die Entscheidung für ein bzw. weitere Kinder hat eben nicht nur persönliche Auswirkungen, schlussendlich ist nichts gefährlicher für unsere Erde wie der Mensch. Ein spannendes, wichtiges Thema zu dem es (leider) keine einfache Antwort gibt.

Vater, Mutter, Kind

Als unser erstes Kind konkreter geplant wurde, war somit unsere Familienplanung eigentlich schon wieder abgeschlossen. A. wurde geboren und alles war perfekt. Wir waren und sind glücklich und zufrieden, uns fehlt nichts. Ich weiß, dass wir ein tolles Dreiergespann sind und werden weiterhin viel Spaß zusammen haben. Nebenbei bleibt uns als Eltern Zeit zu zweit und allein, was für uns beide 2 wichtige Punkte sind.

Anfang des Jahres begann ich daran zu denken, wie es mit einem zweiten Kind sein könnte. Besonders, die Geburt und die ersten Wochen würde ich gerne noch einmal erleben. Es war eine schöne, magische Zeit, Gedanken daran lassen mich sentimental werden. Die Schwangerschaft mit A. war zwar problemlos, aber ich würde nicht sagen, dass ich total heiß auf eine zweite Schwangerschaft wäre. Viel weiter denke ich aber nicht, richtige konkret wurden meine Vorstellungen nie.

Natürlich haben auch wir in der letzten Zeit gemeinsam über ein mögliches zweites Kind gesprochen. Wir sind uns einig, dass es eine große Umstellung für wäre, wir es am Ende sicher toll finden würden. Trotzdem werden wir beide nicht ganz warm mit der Idee. Ich, die sich definitiv mehr Gedanken darüber macht, habe Tage, da kann ich mich mehr mit der Idee anfreunden, an anderen weiß ich, dass ein Kind mein Leben mit genug Freude erfüllt. Und an anderen Tagen denke ich gar nicht dran. An anstrengenden Tage, frage ich mich wie ich einem zweiten Kind gleichermaßen gerecht werden könnte. Von dem Satz “das zweite Kind läuft dann so mit” halte ich nämlich gar nichts.

Sag niemals nie

Wie A. mit anderen Kindern und besonders Babys umgeht glaube ich, dass er ein guter Bruder wäre. A. ist noch klein und ich finde einen geringen Alterunterschied (unter 3 Jahren) nicht vorteilhaft für die Kinder, sowohl für die Beziehung der Eltern. Und so lange ich persönlich nicht sicher bin, dass ich einem zweiten Kind genauso Aufmerksamkeit geben kann, bzw. A. weiterhin, bleibt es bei einem Kind. Vielleicht ist es anders, wenn A. deutlich älter und selbstständiger geworden ist.

Babyfieber sagt man ja, im Frühjahr war ich wohl betroffen. Komischerweise half eine Art Konfrontationstherapie. Im Familien- & Bekanntenkreis gibt es einige Babys und erneut Schwangere. Es überraschte mich wie wenig es mich interessierte. Ein Baby zu halten war nett, aber irgendwie langweilig.

Die Antwort ist also: Nein, kein zweites Kind. Wir sind eine glückliche, “Vater, Mutter,Kind-Konstellation”. Und doch haben wir eins gelernt in den ersten 1,5 Jahren als Eltern, dass sich das Leben und Vorstellungen ändern können. Also wer weiß, vielleicht überraschen wir uns ja selber noch und sagen ja zu einem zweiten Kind.