12 Monate Babyglück

Der Vollständigkeit halber der Rückblick auf den 12. Babymonat Dezember und somit der Abschluss der Reihe “Babyglück”. (Alle alten Rückblicke sind nach wie vor unter dem Label “Babyglück” findbar!)
Ich denke ich starte jetzt nicht einer Rubrik “Kleinkindglück”, werde sicher des Öfteren an anderer Stelle von Neuigkeiten rund um A. berichten.

Der Dezember war auch mit Kind ein beschäftiger Monat, erst ist es noch ewig bis Weihnachten und am Ende rast doch wieder die Zeit. Alle Jahre wieder, dieser Weihnachtsstress… 😉

12 Monate Baby sein:
Kleidung: Größe 74, die langsam zu klein und bei den Hosen deutlich zu kurz wurde. Diese Größe hat A. gefühlt ewig getragen, wir starteten im Juni. Vorher bekamen wir von vielen Seiten die (gute und zutreffende) Info, dass dies eine Größe sei, die sich hält und so hatte es sich wirklich gelohnt in dieser Kleidung einiges an neuer Kleidung zu kaufen.

Haare:
Wohl etwas dichter und länger geworden, A. ist ein kleiner Pony gewachsen. Der Pony erinnert mich stark an Brian von den Backstreet Boys (Brian). 😉

Schlafen:
Das ist phasenweise, meist jedoch gut und manchmal eben nicht so mit unruhigen Nächten. Wir haben Mitte Dezember zu einem Schläfchen am Tag, nach dem Mittagessen gewechselt und der Umstige lief äußerst unproblematisch. Nun ist unser Tagesablauf geregelter und es wurde einfacher sich zu verabreden und Pläne zu machen. Auf der anderen Seite sind wir unflexibler, weil A. eben immer zur gleichen Zeit schläft.

Ausflüge:
Weihnachten bei der finnischen Oma, danach ging es nach Hannover.

Lieblingsbeschäftigung:
Den Herd an und ausmachen.

Das mag er gar nicht:
Anziehen, im Winter leider ein Muss. Brei essen, aufeinmal hat A. begonnen nur noch Brei bzw. Essen mit kleinen Stückchen zu akzteptieren. Er ist eben kein Baby mehr. 🙂 Den Weihnachtsmann, zumindest wenn ich ihn (ja, ich weiß, dämlich… :P) unverhofft auf den Schoß eines Weihnachtsmann im Einkaufszentrum setze. (Foto dazu gibt es auf Instagram.)

Das ist neu:
Wasser trinken, plötzlich mag er es Wasser zu trinken und begann ganz von alleine, juchhu! Freies Stehen, Zeigen auf Dinge und “Da!” sagen.

12 Monate Eltern sein:
Neue Erkenntnisse:
Unser kleines Baby ist langsam kein Baby mehr!

Schreckmoment:
Der Herd ist an! Dieser Moment wiederholt sich seit Dezember täglich mehrere Male, trotz Kinder”sicherung”.
Weinen beim Weihnachtsmann.

Streit über:
Weihnachtsstress, bzw. Packstress.

Der glücklichste Moment:
Ein schöner 1. Geburtstag mit den deutschen Großeltern.

Darauf freuen wir uns:
Neue Abenteuer mit unserem jetzt Kleinkind!

Das macht Mama und Papa glücklich:
Cafébesuch alleine in Hannover, neue Spielsachen testen, mit A. zusammen natürlich. Viel Familienzeit im Dezember.

Dafür fehlt die Zeit:
Kurz vor Weihnachten startete Js Vaterurlaub (6 Wochen!), da blieb viel Zeit für “Liegengebliebenes”. 🙂

Oben links zu sehen unser Herd”schutz”, das Gitter hält ihn nicht davon ab, an den Knöpfen zu drehen und unsere Mullwindelntücher um den Herd zu “verstecken” kratzen A. nicht. Das Gitter kostet eigentlich 40 € (!!), zum Glück bekam ich es über eine Flohmarktgruppe geschenkt. Das war natürlich super nett, aber auch gut, dass wir für diese sinnlose Vorrichtung nichts zahlen mussten. 😉

8, 9, 10 und 11 Monate voller Babyglück

“Heute bin ich 8 Monate alt.”
Durch meine Blogpause sind einige Monate der “Babyglück” Reihe ausgefallen, der Ordnung halber folgt ein kleiner Rückblick in unseren Herbst und 8, 9, 10 und 11 Monaten Babyglück. Jetzt also im Schnelldurchlauf durch den Herbst.

Der Herbst war auch für uns Eltern eine sehr aktive Zeit, A. wurde beweglicher. Er krabbelte immer schneller und begann sich an Gegenständen hoch zu ziehen. Das bedeutete natürlich, dass unsere Wohnung Schritt für Schritt kindersicherer gemacht werden musste.
Wenn wir dachten: “Ach, daran wird er noch eine Weile nicht rankommen.” War es auf einmal so weit.

“Heute bin ich 9 Monate alt.” Und das Fotografieren wird immer schwerer…
Im September bekamen wir Besuch von meiner besten Freundin und ihrem Sohn. A. hat sich merklich einiges von seinem 6 Monate älteren Freund abgeguckt! Zum Beispiel das Hochziehen am Sofatisch. Wir hatten alle eine tolle Zeit, voran wir Müttern, die den Jungs bestimmt teilweise mit dem Dauergequatsche auf die Nerven gegangen sind. Gegen Abend war jedenfalls bei allen merklich eine Erschöpfung zu spüren.

Anfang Oktober war ich mit A. für eine Woche in Hannover. Es ist aufregend alleine mit Baby zu fliegen, doch es klappt wieder sehr gut.
Ein Schockmoment im Stillcafé in Hannover. Ich bestellte das erste Mal ein eigenes “Gericht” für A. (aufregend!), einen Teller mit Rohkoststicks und Babykeksen. Die (duselige) Bedienung wusste nicht ob die Kekse Zucker enthalten, da hatte A. schon einen gegessen. Ich war sofort in heller Aufruhr und ass aus Sicherheit alle Kekse auf. 😉

“Heute bin ich 10 Monate alt.” Nonne und Mini-Panzerknacker an Halloween.
Abends haben wir begonnen “Homeland” zu schauen und sind im Schnellschritt durch die ersten 4 Staffeln maschiert. Ich will nichts verraten, am Ende war mein Herz gebrochen. Habe ich jetzt doch zu viel verraten?!

Im September startete für uns die Musikstunde “Musik und Bewegung”. A.s große Faszination ist die Stereoanlage dort und so ist ein Großteil unserer Bewegung, A. rast zur Stereoanlage und ich hinter her. 😉 Im nächsten Jahr geht es weiter!
Im Oktober waren wir einige Male beim “Farbenbad”, dazu kommt im neuen Jahr noch ein gesonderter Eintrag. Die Sachen, die wir dort gemacht haben, kann man ziemlich gut zu Hause nachmachen.

“Heute bin ich 11 Monate alt.” A. hat besseres zu tun als zu posieren, da muss er eben ausgetrickst werden.
Etwas kümmerte ich mich auch um meine Masterarbeit. Kleine Schritte geht es vorwärts, nicht ohne Momenten der Frustration. Irgendwann werde auch ich damit fertig und das Studium abschliessen! Es ist wohl auch ein wichtiger Lernprozess für mich Pendantin, dass ich den Zeitplan öfters umwerfen muss.

Im Herbst wurde der langsame Übergang von Baby zu Kleinkind erkennbarer, natürlich bleibt A. mein kleines Baby, egal was passiert. Genauso schön ist es aber zu sehen, wie er konstant wächst und dabei unaufhörlich so viel Neues lernt!

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7 Monate Babyglück

“Heute bin ich 7 Monate alt.”
Der 7. Monat mit und als Baby ist vorbei! Ein schöner Monat war es, stand der Juli ganz im Zeichen des Urlaubs. 4 Wochen Sommerurlaub hatte mein Freund und so hatten wir endlich mal wieder richtig viel Zeit zusammen als Familie. Es macht definitiv einen großen Unterschied, wenn man zu zweit mit einem Baby zu Hause ist. Besonders, wenn es immer mobiler wird. So konnten wir uns schön abwechseln, dass wir beide genug Zeit zum Ausspannen bekamen. Ich schaffte es zum Beispiel zum Friseur und der Fußpflege, herrlich!

Die Liste der Gemüse für sein Mittagessen haben wir etwas erweitert und Brei mit Süßkartoffel schmeckt ihm definitiv am besten. In Deutschland habe ich versucht ihm Brei aus dem Gläschen anzubieten, leicht hat er es mir nicht gemacht. Doch gemischt mit selbstgemachtem Süßkartoffelbrei hat er sich austricksen lassen und ich konnte ihm die gekauften Gläschen unterjubeln. 😉

Am letzten Tag im Juli, also der offizielle “7. Monatsgeburtstag” waren wir auf einer Hochzeit eingeladen. Mit Baby ist so ein Fest natürlich etwas anderes. Das Anschneiden der Torte habe ich verpasst und wir haben abwechselnd gegessen und sind mit als erstes gegangen. Trotzdem war es eine sehr schöne Feier und einige Bilder von dem Tag sind in diesem Beitrag zu sehen. Oben zum Beispiel das “Babypartyoutfit”, bzw. die zweite Version. Hin ging es mit einem blauen Hemd, richtig fesch, dass aber nur bis zum Essen durchhielt. 😉

7 Monate Baby sein:

Kleidung:
Hosen trägt er in Größe 74, Bodies passen vereinzelt weiterhin einige Modelle in 68. Eine Lektion, die ich gelernt habe, dass ich mich nicht auf mein Auge verlassen kann. Ich habe viele Hosen als viel zu lang eingeschätzt und sie hinten in den Schrank gelegt. Einige waren schon fast zu kurz, als ich sie ihm anzog, deshalb wird jetzt regelmäßig kontrolliert was passen könnte.

Haare:
Auf dem Kopf werden sie länger, hinten sind noch immer dunklere Haare, etwas luftig die Frisur. 😉

Schlafen:
Nachts weiterhin gut, tagsüber dafür immer anders, manchmal nur sehr wenig, sprich 1-2 Mal 30 Minuten. Ich hoffe er kommt langsam in einen Rhythmus, in den letzten Tagen war er am Vormittag immer gegen 10 Uhr müde. Öfters lege ich mich zum Schläfchen dazu, bzw. bleibe liegen. 🙂

Ausflüge:
Wir waren in Hannover, an der Nordsee in Deutschland, an der Ostsee in Finnland, im Sea Life Helsinki und Erdbeeren pflücken.

Lieblingsbeschäftigung:
Durch die Wohnung robben und dabei alles erkunden, was ihm in den Weg kommt. Begutachten von kleinen Schildchen mit Infos zum Waschen etc. an Kleidung oder Stofftieren. Ganz vorsichtig fässt er diese mit den Fingern an und schaut genau hin, toll ihn dabei zu beobachten.

Das mag er gar nicht:
Karotten und Kartoffelbrei, Kinderwagen war dieses Monat wieder mehr als out.

Das ist neu:
Er hat begonnen sich aktiv zu bewegen, fasst klappt es schon mit dem Krabbeln. Anfang Juli haben wir mit einem Getreide-Obstbrei zum Frühstück begonnen.

Baby AJ im Feinrippbody, ist das nicht niedlich? Schaut aus wie ein kleiner Bodybuilder.
7 Monate Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:
Jetzt heißt es die Wohnung babysicher machen!

Schreckmoment:
Als er ein großes Stück Gurke “abgebissen” hat und auf einmal gefährlich nah an einer Steckdose war. Wer mir auf Instagram folgt hat das Bild vielleicht gesehen, ich hatte einen kleinen Unfall, in den mein rechtes Nasenloch, ein kleiner Babyfinger und ziemlich viel Blut involviert waren.

Streit über:
Ein Stressmoment war, als wir in Hannover auf das Taxi zum Flughafen warteten und dank Windelexplosion alle Klamotten wechseln mussten. Und natürlich alles schon im Koffer war!

Der glücklichste Moment:
Nicht nur ein Moment sondern, 3 Tage Familienurlaub an der Nordsee, 4 Wochen den Papa zu Hause zu haben.

Darauf freuen wir uns:
Einen hoffentlich sonnigen August.

Das macht Mama und Papa glücklich:
Zwei kurze Café Besuche ohne Baby in Hannover, kurz, aber toll war es. Ein strahlendes und lachendes Baby!

Dafür fehlt die Zeit:
Es geht mittlerweile und ich komme jeden Tag zu etwas, wie ein bisschen Blog, ein bisschen lesen, etwas häkeln. Oft kommt doch was dazwischen, dass wir gar nicht dazu kommen “Orange is the new black” weiter zu gucken. Wir sind immer noch bei Folge 8, die wir noch nicht zu Ende geguckt haben. Oder diesen Blogpost zu beenden, ich wollte ihn seit Dienstagabend fertig stellen…

Auf der Hochzeit vergangenen Freitag, AJ hat die ganze Trauung geschlafen, unser Kirchenevakuierungsplan war umsonst!

Weil es so schön aussah, noch ein Bild von der Hochzeit, ein schöner Abschluss des 7. Babymonats.

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6 Monate Babyglück

“Heute bin ich 6 Monate alt!”
Wahnsinn, ein halbes Jahr ist schon um, ein sehr schönes halbes Jahr! Auch wenn ich es mir mittlerweile schwer vorstellen kann, dass er mal ein Mini-Baby war und ich mich öfters nach der Zeit zurücksehne, bin ich froh, dass er jetzt schon größer ist. Er wächst und wächst und es ist toll ihm dabei zuzusehen. Je älter er wird, desto einfacher wird es und vor allem kann man einfach mehr mit ihm machen, wiez.Bsp. Bücher anschauen was er sehr genießt.
Ich denke gerne an die ersten Tage und Monate zurück, freue mich aber auch toral auf alles was mit dem Größerwerden dazu kommt.
Erst heute habe ich mit einer Freundin gesproche, ihre Tochter ist Anfang Februar geboren. Und wir waren uns einig, dass es schön ist im Sommer schon ein “großes” und aktives Baby zu haben. Wenn ich an die ersten Wochen denke, da war ich ungern unterwegs, was im kalten und dunklen Winter kein wirkliches Problem darstellte.

Der sechste Monat war aufregend und ereignisreich, natürlich besonders wegen unserer Reise nach Deutschland und dem Beikoststart.
Ich war nervös ob es der richtige Zeitpunkt ist und war glücklich zu sehen, dass er den Brei sofort gut angenommen hat. Es klappt sogar schon gut, dass er sich den befüllten Löffel schnappt und selber isst. Natürlich landet dann nicht immer alles im Mund.
In den nächsten Tagen wollen wir morgens einen Brei einführen und dann gibt es auch hoffentlich endlich bald finnische Beeren. Das wird ein (bunter) Spaß!

6 Monate Baby sein:

Ich kann mich schwer von Sachen trennen und habe einige Babysachen von mir aufbewahrt, wie diese Hose. Auch nach fast 28 Jahren noch gut in Schuß, 1A Qualität von C&A! (Für diesen Satz könnten die mich ja eigentlich sponsern.)

Kleidung: Bodies haben wir im Gebrauch in den Größen 62-74, Hosen passen am besten in 68. Total ärgerlich, einige Hosen in Größe 62 & 68, die ich gekauft und sie wurden nur 1-2 getragen. Da ich meist second hand kaufe ist es nicht so tragisch. 😉 Ab jetzt wird nur noch in 74 eingekauft!

Haare: Auf einmal hat er auf dem Kopf eine richtige Matte bekommen und die Haare sind voller, länger und sehr blond. Am Hinterkopf nach wie vor, dunkel und ein Schwänzchen. Siehe das nächste Bild.

Schlafen: Abends schläft er gut ein und kommt in der Nacht gut auf 10-11 Stunden Schlaf, mit Trinkunterbrechungen natürlich. Das kann variieren von 2 bis 10 Mahlzeiten, da ich meist gar nicht richtig wach werde, merke ich das kaum. Da er nachts super schläft, sind die Schläfchen am Tag meist nicht lange, zwischen 30 Minuten und 2 Stunden auf 1-3 Schläfchen verteilt ist alles dabei.

Ausflüge: Besuch in Deutschland, Mittsommer im Mökki und es ging zwei Mal nach Helsinki.

Lieblingsbeschäftigung: Brabbeln, Lachen, mit den Beinen strampeln.

Das mag er gar nicht: Länger im Kinderwagen sein, aktuell ist er wieder kein Kiwa Fan. Deshalb ist die Manduca entweder dabei oder der Kinderwagen bleibt sofort stehen. Tragen seiner Schwimmweste hat ihm auch nicht gefallen.

Das ist neu: Mittags gibt es jetzt immer Brei und seit dem Wochenende schiebt er sich auf dem Bauch nach hinten. Wirklich krabbeln würde ich das, im Gegensatz zum Vater noch nicht nennen. 😉 Wir nutzen jetzt wieder die Manduca, die gut drei Monate im Schrank lag, weil er für die Neugeborenenposition zu groß wurde.

6 Monate Eltern sein:

Kind zufrieden, da wird gleich die Chance zum Lesen der “Brigitte Mom” genutzt und da ich nicht unter den Sonnenschirm passte, mit DIY Sonnenschutz. 😉

Neue Erkenntnisse: Man kann auch im Sitzen (an die Wand angelehnt) schlafen, wenn es das Kind glücklich macht. Kartoffel kann Bauchweh verursachen.

Schreckmoment: Nachts ist er ab und an weinend aufgewacht, hat sich dann immer schnell beruhigt.

Streit über: Dieser Monat war total harmonisch!

Der glücklichste Moment:
Zu dritt auf dem Balkon und an den Wochenende zum Mittagsschlaf im Bett.

Darauf freuen wir uns: Den für Papa arbeitsfreien Juli und viele Ausflüge, Besuch in Deutschland inklusive 3 Tage an der Nordsee.

Das macht Mama und Papa glücklich: Eine volle Windel nach dem es Kartoffel gab! Ein lachendes Baby.

Dafür fehlt die Zeit: Lesen und Häkeln, ich komme zwar mehr dazu, aber muss lernen meine Prioritäten anders zu setzen! Lieber häkeln als abends am PC rumdaddeln…

Den Anzug hatte meine Mutter für mich gestrickt und der war im Winter oft in Benutzung. Doch habe ich nie ein Foto davon gemacht, bevor er zu klein wird, habe ich ihn noch mal die Chance für ein Foto ergriffen.

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5 Monate Babyglück

“Heute bin ich 5 Monate alt”, am Sonntag war es soweit. Unglaublich, Ende des Monats ist er schon ein halbes Jahr alt!

Endlich wird es wärmer und der Sommer kommt. Wir hatten schon einige recht warme Tage, sprich um 15°C. Das Wetter und die steigenden Temperaturen erleichtern das Leben ungemein. Einmal ist das Anziehen keine elendig lange Prozedur und unterwegs können wir einfach auf einer Bank Pause machen, sollte ihn der kleine oder große Hunger überkommen. 😉
Ich habe selber finde das Leben im Sommer viel leichter, bei Sonnenschein lebt es sich einfach fröhlicher.

Ende des Monats war ich das erste Mal für länger weg. Irgendwie hatte es sich nie ein Grund ergeben, doch kam Michael Mittermeier nach Helsinki und das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Ein wirklich lustiger Abend und es war mal eine schöne Abwechslung.

5 Monate Baby sein:

Einweihung unserer Balkongarnitur, es war etwas frisch… Mit Schal und Mütze ging es. 😀
Kleidung:
Einige Hosen und Bodys in 62 sind schon zu klein. Bodys in 68 sind einige wenige eingezogen, Hosen sind noch zu lang. Bestimmt 70% der Kleidung sind eine Leihgabe, sehr praktisch für uns, so wandern diese zurück und wir haben keine ungenutzen Berge an Babykleidung. 🙂

Haare:
Da hat sich nicht viel getan, hinten ein kleines dunkles Schwänzchen, oben am Kopf werden sie heller. Wir sind gespannt wie sich die Frisur noch entwickeln wird.

Schlafen:
Es klappt jetzt sehr gut, dass er gegen 20 Uhr ins Bett geht und mal mehr, mal weniger Zeit zum Einschlafen braucht. Wir kommen etwas später dazu. In der letzten Woche hat er nachts ein paar Mal geschrien, sich aber beruhigt, wenn ich mich mit ihm auf dem Arm im Bett hingesetzt habe. Im Sitzen schläft es sich auch ganz gut! 😉 Tagsüber schläft er 2-3 Mal, gewähntlich 30-60 Minuten. Da hat er noch keinen festen Rhythmus.

Ausflüge:
Am Anfang des Monats waren wir ja auf Åland. Das war unser größter Ausflug. Sonst standen zwei 1. Geburtstage an und wir waren zum ersten Mal auf dem Spielplatz und haben zur Freude der ganzen Familie geschaukelt. Und wir waren wieder mal bei Ikea.

Lieblingsbeschäftigung:
Das Angucken und Befühlen von Kissen und Stoffen. Bücher angucken, drehen und lachen.

Das mag er gar nicht:
Den Geschmack seiner Füße. 😀 Er nimmt sie doch immer wieder in den Mund. Babyfencheltee schmeckt ihm gar nicht, den darf die Mama austrinken. 😉

Das ist neu:
Er sabbert noch mehr, fast ununterbrochen. Er kann mittlerweile länger im Kinderwagen sein ohne zu weinen, er spielt dann mit einem Spielzeug, guckt sich die Umgebung an oder schläft ein.
Wir haben ihm eine Babysonnenbrille gekauft, zu niedlich!

5 Monate Eltern sein:

Åland
Neue Erkenntnisse:
Papa und Sohn meistern Zeit alleine problemlos und Mama freut sich über etwas babyfrei. Das machen wir jetzt öfters!

Schreckmoment:
Das erste Mal Fieber nach der zweiten Spritzimpfung. Zum Glück ging es ihm sonst gut und nach einem Tag war das Fieber so plötzlich verschwunden, wie es kam.

Streit über:
Nichts. Nicht mal über das Standard Thema Haushalt. Die vielen Feiertage und dazu Urlaubstage von meinem Freund ließen den Monat sehr entspannt sein.

Der glücklichste Moment:
Schaukeln mit dem Papa. Sich abends zum schlafenden Baby dazu legen.

Darauf freuen wir uns:
Mittsommer! Überraschungsbesuch in Deutschland.

Das macht Mama und Papa glücklich:
Alles, selbst wenn es “nur” eine volle Windel ist.

Dafür fehlt die Zeit:
Häkeln! Ich komme irgendwie einfach nicht dazu. Und für meine Masterarbeit, ich suche aber auch nicht wirklich Zeit dafür…