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Schnipp, schnapp Haare ab


(Die Geschichte zu diesem Zopf folgt am Ende.)

Alle paar Jahre packt es mich und ich lasse mir die Haare kurz schneiden. In den letzten Wochen war es soweit, der Gedanke zum Friseur zu gehen und mir meine Haare kürzen zu lassen ließ mich nicht los. Besonders, weil ich meine Haare 99% der Zeit im Zopf trage. Aus Zeitmangel wasche ich mir abends meine langen “Zotteln” und lasse sie über Nacht trocknen. Morgens habe ich sie schnell hochgebunden, mit kleinem Kind blieb mir keine Zeit und Lust für Styling. Da können lange Haare eine ganz schön schmerzlich, haarige Angelegenheit sein, wenn ich es mal wieder nicht zum Kämmen schaffte. Ich war nur noch genervt, etwas Neues musste her!

Vor der Geburt von A. hatte ich eigentlich den Entschluss gefasst mir eine sehr kurze und praktische “Muttifrisur” schneiden zu lassen. Der Mut verließ mich doch und als ich kurz vor der Geburt zum Friseur ging, blieben sie etwa schulterlang. Seitdem war ich bloß zwei Mal zum Spitzen schneiden.

Vor gut 2 Jahren, noch vor A. hatte es mich das letzte Mal gepackt. Die Haare mussten ab! Ich habe das Glück, dass meine Haare schnell wachsen, weshalb ich mir immer denke, sollte der Schnitt daneben gehen, wachsen sie schon nach. Manchmal braucht man eben eine Veränderung und mit einer neuen Frisur lässt sich eine Veränderung schnell und einfach umsetzen.

Als ich Montag beim Frisur saß, überkamen mich kurz Zweifel. Ich dachte daran, was für schöne Frisuren man mit langen Haaren machen kann… Schnell fiel mir jedoch ein, dass ich mir nie solche Frisuren gemacht habe und sobald ich zu Hause ankomme, die Haare im Zopf verschwinden lasse. Es gab kein zurück mehr, no risk, no fun und ab die Haare!
Ich habe die Entscheidung und dem Drang nach Veränderung bzw. Verkürzung der Haare keine Sekunde bereut. Mal sehen ob ich sie mir in ein paar Wochen nachschneiden lassen oder mich der Wunsch nach längeren Haaren erneut zum Wachsenlassen hinreißen lässt. Bis zum nächsten Moment, wenn ich die Nase voll bekomme von den langen Haaren.

Zum Schluss ein Bild vom Ergebnis und zum Vergleich ein Vorher-Zottel-Bild, die miese Handyqualität unterstreicht noch mal die Dringlichkeit meines Friseurbesuches.

Die Geschichte zum Zopf auf Bild 1:
Das ist mein alter Zopf, abgeschnitten etwa 1998, meine Mutter bewahrt ihn als Andenken auf. Ich war damals mit Haut und Haaren(!) Kelly Fan und dazu gehörte eben eine lange Wallemähne. Mit 10 Jahren (& teilweise noch immer) stand ich nicht besonders auf das Haarekämmen. Und so war es wie jetzt, fast 20 Jahre später fasste ich (mit dezenter Unterstützung meiner Mutter) den Entschluss für kürzere Haare. Die Friseurin war ganz angetan und vergewisserte sich mehrmals, ob ich das wirklich will. Ihre Idee war es auch den Zopf als Andenken mit nach Hause zu geben. 🙂

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  1. Wow, die neue Frisur ist toll! Deine Haare sind geradezu perfekt dafür. Ich mag zwar auch das Zotte-Bild, aber die kurzen Haare sind echt noch toller.

    Mit Kind finde ich kürzere Haare schon viel praktischer, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es dann fertigbringe mich zu trennen…. meine Haare müssen einfach lang sein.

Ich freue mich über einen Kommentar von dir.