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die süße Kartoffelsuppe

Gestern habe ich mir endlich eine Suppe mit einer Süßkartoffel gekocht. Ich bin schon des öfteren im Supermarkt um die Süßkartoffeln (oder Batatas) herum geschlichen. Ich weiß gar nicht warum ich nichr eher zugegriffen haben, nun sollte es soweit sein, dass eine mit nach Hause kommt.

Ich war zu faul nach einem Suppenrezept zu suchen und war mir sicher, dass ich so viel nun auch wieder nicht falsch machen kann.
Ich bin wie folgt vorgegangen: (die Mengenangaben sind natürlich variable)

1. Wichtigste Zutaten: Süßkartoffel, Kartoffeln und Möhren.

2. Das Gemüse schälen und in kleine Stücke schneiden, mit Gemüsebrühe kochen bis alles schön gar ist. Die Hälfte der Gemüsebrühe abkippen.

3. Dann alles pürieren, saure Sahne untermischen (oder creme fraiche, aber dieser Schritt ist optional) und mit etwas Pfeffer (und oder anderen Gewürzen) abschmecken.

4. Da ich etwas geriebenen Käse zu Hause hatte, habe ich den (auf gut Glück) drüber gestreut, was eine leckere Entscheidung war.

Die Suppe hat wirklich himmlisch geschmeckt und ging total schnell und einfach. Ich bin echt positiv überrascht, die Süßkartoffel hat eine süße Note, diese ist aber eher dezent. Ich habe gar nicht salzen müssen, was ich sonst viel zu viel tue. Zudem hat die Suppe total satt gemacht.
Das war sicher nicht das letzte Mal, dass ich eine Süßkartoffel in meinem Einkaufswagen wanderte!

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4 Jahre / 4 vuotta / 4 years / 4 år

Unglaublich, heute vor genau vier Jahren bin ich nach Finnland gekommen. Eigentlich wollte ich ja nur ein Jahr bleiben… dann kam ein zweites Jahr hinzu und nach dem zweiten Jahr habe ich dann einmal hier studiert. Obwohl ich mich manchmal frage was ich hier eigentlich mache (zwischen den ganzen Bekloppten ;D ), bereue ich es nicht nun hier zu leben. Mal sehen wo ich nach 4 weiteren Jahren bin…!?
Oben habe ich ein paar Bilder aus den letzten 4 Jahren zusammengesucht, das erste Bild (oben ganz links) ist noch am Heimatflughafen entstanden, einige Kilos und Piercings schwerer 😀

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Der Priester des Bösen von Matti Y. Joensuu

Heute einmal ein Buchtipp und zwar zu dem Krimi “Harjunpää ja pahan pappi” (= Harjunpää und der Priester des Bösen) des Autors Matti Y. Joensuu. Ich muss gestehen ich habe bis letztes Jahr von dem Schriftsteller nie etwas gehört. Dann kam im Herbst aber der Film zum Buch in die Kinos, dazu aber später mehr. Zu dem Anlass erzählte mir mein Freund auch, dass Joensuu sein alter Nachbar sei und so war ich noch gespannter was der wohl für Geschichten schreibt.

Da ich aber weiß, dass es eigentlich immer besser ist erst das Buch zu lesen und dann den Film zu gucken, habe ich mich auf den Weg in die Bücherei gemacht. Glücklicherweise habe ich gleich die englische Version (“the priest of evil”) gefunden. Das Buch (& einige andere von Joensuu) gibt es auch auf deutsch und heißt in der deutschen Version “das Taubenritual”.

In dem Buch geht es um den sympathischen Polizisten Timo Harjunpää der in einem besonders grausigen Mordfall ermittelt. Der Mörder schubst seine Opfer vor die Helsinkier Metro und das am hellichten Tag, wenn die Bahnsteige voll mit Menschen sind. Nachdem ich das Buch gelesen habe, hat es einige Zeit gedauert bis ich bedenkenlos am Metrobahnsteig stand, besonders gruselig war es an denen im Buch beschriebenen Stationen.
Zu Beginn ist das Buch teilweise etwas verwirrend, weil verschiedene Handlungsstränge beschrieben werden, aber wie ich finde kann man sich gut in die Geschichte einlesen und das Buch ist wirklich packend und empfehlenswert.

2010 wurde, wie schon erwähnt das Buch verfilmt, den Film habe ich letzte Woche nun endlich gesehen. Wie meistens ist das Buch besser als der Film. Wobei ich vielleicht eher sagen würde, der Film ist anders, nicht schlechter. Ich war auf keinen Fall enttäuscht, was vielleicht auch an den tollen Darstellern lag. Harjunpää wird im Film von Peter Franzén gespielt, ein toller Schauspieler und meiner Meinung nach die perfekte Besetzung.

Leider gibt es den Film (wieder mal) nur auf Finnisch, vielleicht kommt die internationale Version ja noch… Deshalb bleibt es “nur” beim Buchtipp.
Ich für meinen Teil will unbedingt noch andere der Harjunpää Geschichten lesen und hoffe auf einen weiteren Film.

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Finnischer Freitag: Filmtipp “Pihalla”

Erst letztens habe ich wieder an den Film “Pihalla” (im Hof) gedacht. Im Finnischen sagt man dass jemand “im Hof” steht, wenn die Person nicht weiß was los ist oder um ihn herum geschieht.

Ich habe ihn 2009 in Finnland im Kino gesehen und war ziemlich begeistert. In Deutschland kam er leider nicht ins Kino. Da der Film aber eine Co-Produktion mit dem NDR war, habe ich immer gehofft, dass er noch mal im deutschen Fernsehen zu sehen sein wird. Das ist leider bis jetzt noch nicht geschehen. Deshalb ist das jetzt irgendwie nur ein “halber Filmtipp”… 😀 Im Internet gibt es den Film zumindest zu bestellen und die DVD hat auch englische Untertitel. Der englische Titel ist “Playground”. Im Film wird allerdings kaum Finnisch gesprochen, meist eher Deutsch oder Englisch.

Trotzdem will ich euch den Film etwas vorstellen, auch weil einer meiner finnischen Lieblingsschauspieler, Mikko Leppilampi mitspielt und so könnt ihr die Augen offen halten, vielleicht kommt der Film doch einmal im deutschen TV zu sehen…

In dem Film geht es um die junge Deutsche Laura (gespielt von Sibel Kekilli) die mit einem Finnen verheiratet ist. Zusammen haben sie ein kleines Kind und wohnen in Hamburg. Lauras Mann zieht es dann wieder beruflich zurück nach Finnland und Laura folgt ihm. In Tampere, wo sie neuerdings wohnen ist Laura ziemlich auf sich alleine gestellt. Sie spricht kaum Finnisch und ihr Mann ist non-stop bei der Arbeit. Sie fühlt sich alleine und es scheint ihr unmöglich Kontakt zu Finnen aufzunehmen. So beschliesst sie einen Treffpunkt für alleinerziehende Mütter aufzusuchen und findet dort endlich Anschluss, nicht nur weiblichen…

Ich konnte mich gleich mit Laura identifizieren, auch wenn unsere Leben nicht viel gemeinsam haben, bis dass wir beide in Finnland wohnen. Das Ende des Films war doch sehr überraschend und nicht so wie man vielleicht vom Trailer erwarten würde.

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Gros bisous de Strasbourg!

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Viele Grüße aus Strasbourg! Ich habe Wlan auf meinem Zimmer und nutze die Chance um euch ein paar Eindrücke zu präsentieren. Gestern war als Shoppingtag reserviert. Morgens habe ich erst einmal meine linke Kontaktlinse in den Ausguss gekippt, mit einer Linse oder wahlweise Brille überlebt es sich aber auch ganz gut.

Vormittags war ziemlich erfolglos, ich bin durch die Läden gestreift und mir hat einfach nichts gefallen. Nach einem Mittagsschläfchen und einem Elektroschock, (ich wollte mein Netbook aufladen und war auf einmal zu sehr am Stecker oder in der Steckdose) ging es in die zweite Shoppinrunde. Dieses Mal wurde ich fündig! Bei Benetton habe ich DIE Tasche entdeckt, eine kleine/re Schwarze. Ich wollte schon lange eine zum Weggehen, die zu allem passt und nun ist sie gefunden.

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Bei Zara Home hätte ich glatt den Laden leer kaufen können. Doch da ich bald Gepäckprobleme bekomme, blieb es bei einer Kerze und Handcreme. Ich zeige meine Ausbeute gerne noch mal, wenn ich zurück bin.

Später brauchte ich dringend eine Erfrischung, denn es war brütend heiß. Und so habe ich auch etwas in meiner Urlaubslektüre gelesen. Ich liebe Tommy Jaud´s Bücher, allerdings ist es gefährlich seine Bücher in der Öffentlichkeit zu lesen, zumindest für mich, oft lache ich unkontrolliert los. 😉

Gleiche schaue ich noch etwas Fussball und dann geht´s ins Bett. Morgen will ich wieder pünktlich 7:30 walken gehen. Die Franzosen sind wohl eher die Jogger und schauen mich mitleidig an… Dabei ist Walken viel cooler und gesünder dazu. 😉

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