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Happy Halloween!!

Auf der Halloweenparty am Samstag war ich nun als Hexe unterwegs. Die letzten Tage habe ich gegrübelt und gegrübelt und einfach keine gute Idee für eine Verkleidung gehabt. (Ich wollte auch kein Geld für Accessoires ausgeben, dich eh nie wieder brauchen werde…) Glücklicherweise hat mich mein Vater auf die Idee gebracht, als Hexe zu gehen. Erst wollte ich einen langen Rock anziehen, habe mich dann aber entschieden eine modernere Hexe zu sein. Leider besitzen wir nur einen Mopp und ein Kehrblech, weshalb ich die Idee noch einen Besen mitzunehmen schnell verworfen habe.
Für ein last-minute Kostüm bin ich echt zufrieden mit dem Ergebnis, ich hätte vielleicht weniger lachen sollen um der Hexe einen böseren Schliff zu geben. Aber Bild 2 ist schon fast sehr gruselig, oder nicht? 😉
Später ging es noch in einen Club, da dort nicht alle in Verkleidung waren, bin ich froh gewesen das mein Outfit eher unauffällig war. (Seitdem ich in der 5. Klasse als Einzige an Fasching im Kostüm in die Schule kam, begleitet mich die Panik, dass mir dies noch einmal passiert…. :D)

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Finnischer Freitag: Bücher über Finnland II

Nun geht es in die zweite Runde zu Büchern über Finnland, letzte Woche habe ich schon zwei Bücher vorgestellt. Und heute stelle ich euch (mit ein wenig Unterstützung) weitere Bücher vor:
“Finnen von Sinnen” von Wolfram Eilenberger und “die spinnen, die Finnen” von Dieter Hermann Schmitz.

Mit dem Buch von D.H. Schmitz soll es los gehen, allerdings werde ich persönlich nichts zu dem Buch sagen können, denn ich habe es (noch) nicht gelesen. Aber die liebe Katta hat dies getan und ausführlich beschrieben. Hier geht es zur Buchbesprechung:
“Die spinnen, die Finnen” vorgestellt von Katta

Weiter geht es mit dem zweiten Buch:
Ich muss sagen, mit uneingeschränkter Begeisterung kann ich dieses Buch nicht empfehlen. Es war leider nicht so lustig wie erwartet und hätte ich keine Finnischkenntnisse, wäre ich an einigen Stellen ganz schön aufgeschmissen gewesen. Denn einige Wörter sind gar nicht übersetzt, was sicherlich ein Minuspunkt für alle ist, die kein Finnisch verstehen.

Jedenfalls finde ich, hat der Autor, meiner Meinung nach “die Finnen” nicht immer so gut getroffen, was vielleicht auch daran liegen mag, dass er seine Erfahrungen sehr auf die Familie und Herkunft seiner Frau bezieht. So beschreibt er einige Dinge von denen ich noch nie gehört habe und als ich in meinem finnischen Umfeld rumfragte erntete ich erst große Augen und dann Gelächter…

Jedoch denke ich, dass beide Bücher (sofern ich das erste Buch beurteilen kann, doch da vertraue ich Kattas eigenen Erfahrungen) interessant sind für die jenigen, die schon einmal in Finnland waren. Als gute Einstiegslektüre(n) möchte ich gerne noch einmal auf die vorgestellten Bücher von Roman Schatz verweisen.

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Finnischer Freitag: Bücher über Finnland I

Schon länger habe ich geplant eine kleine Reihe zu Büchern über Finnland und von finnischen Autoren zu beginnen. Und nun geht´s los! Vor einiger Zeit hatte ich übrigens schon einen Krimi von Matti Joensuu vorgestellt.

Starten möchte ich mit zwei Büchern von Roman Schatz, der Ende der 1980er Jahre nach Helsinki kam. In Berlin verliebte er sich in eine Finnin und folgte ihr in den hohen Norden und wohnt bis heute in Helsinki. Er ist wahrscheinlich in Finnland bekannter als in Deutschland und zudem noch sehr beliebt. Er schreibt Deutschlehrbücher, arbeitete für das Fernsehen, Radio und schreibt Bücher über Finnland und das Leben als Deutscher hier. Was ich an seinen Büchern wirklich schätze ist die Authenzität, ich finde vieles aus meinem eigenen Alltag wieder und man merkt, dass Schatz weiß wovon er schreibt!

“From Finland with love”
Das Buch ist zweisprachig, einmal auf Englisch, nach dem Wenden kann bzw. könnte 😉 man es auf Finnisch lesen. Es ist in kleine Kolumnen zu verschiedenen Themen unterteilt, wie zum Beispiel “der finnische Winter” oder “Trinken mit Finnen”. Die Kapitel sind mit lustigen und passenden Bildern illustriert und am Ende gibt es noch zehn wichtige Ratschläge für das Leben in Finnland. Ein wirklich unterhaltsames Buch, das einem viele Eigenarten der Finnen näherbringt.

“Gebrauchsanweisung für Finnland”
Dieses Buch ist wie das erste nicht minder lustig, Roman Schatz hat, meiner Meinung nach einen sehr feinen und angenehmen Humor. Und oft habe ich gedacht: “wie er mir doch aus der Seele spricht”.

Zudem ist diese “Gebrauchsanweisung” echt informativ, kein Thema wird ausgelassen, so lernt man etwas über die finnische Geschichte, die Sprache und natürlich auch das gängige Thema Sauna wird beleuchtet. (Ginge glaub ich gar nicht ohne…) Aber auch Kurioses wie die (bis jetzt) einzige finnische Miss Universum von 1952 wird nicht ausgelassen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es ist ein Pluspunkt dieses Ergeignis (und andere der finnischen Geschichte) zu kennen. Finnen freuen sich, wenn man Interesse zeigt und etwas über sie und ihre Geschichte weiß.
Dieses Buch empfehle ich uneingeschränkt allen, die sich für Finnland interessieren und allen, die vielleicht erst beginnen möchten sich zu interessieren. Wer vorher nichts über Finnland wusste, wird nach diesem Buch um einiges schlauer sein!

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[gelesen] Charlotte Roche “Schoßgebete”

So, gestern habe ich “Schoßgebete” von Charlotte Roche beendet und seitdem überlege ich die ganze Zeit wie ich dieses Buch beurteilen würde. Bis jetzt habe ich noch keine konkrete Vorstellung davon wie ich dieses Buch bewerten würde…
Charlotte Roche war sozusagen die Heldin meiner Jugend und da war es klar, dass ich mir nach “Feuchtgebiete” auch ihr zweites Buch kaufe.

“Schoßgebiete” habe ich sehr schnell gelesen und es hat mich anders als ihr erstes Buch nicht so schockiert oder angeekelt. Viele Stellen fand ich eher beängstigend und bedrückend. An vielen Stellen habe ich mich gefragt wie viel Charlotte Roche denn nun wirklich in der Hauptperson Elizabeth stecken mag. Und ehrlich gesagt, habe ich beim skeptischen Kopfschütteln gehofft, dass das Buch nur ihre Phantasie und nicht ihre realen Gedanken widerspiegelt.

Wie gesagt, irgendwie kann ich keine klare Meinung zu dem Buch formulieren, deshalb klingt das hier eventuell etwas verwirrend und nichts sagend… Trotzdem würde ich jedem Charlotte Roche Begeisterten (& den anderen auch) ans Herz legen “Schoßgebete” zu lesen.

Habt ihr das Buch schon gelesen oder es noch vor? Oder…?

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finnischer Freitag: ein Abend im Fußballstadion

Gestern war ich mit meinem Freund beim Fußball. In Finnland ist dieser Sport nicht so bedeutend wie in Deutschland und anderen Ländern. Die Sportart Nummer eins ist hier eindeutig Eishockey, zum Leid derer die sich wirklich für Fußball interessieren, wie zum Beispiel mein Freund.

Fußballtechnisch kann Finnland einfach nicht so viel reißen und irgendwie habe ich das Gefühl es interessiert kaum jemanden. Da ich denke ihr seid wie ich, keine großen Fußballnarren erspare ich einen Bericht über die eher blasse Fußballnation Finnland. 😉

Ich wollte jedenfalls, dass meine Freund sich mit seiner Begeisterung für diesen Sport nicht ganz alleine fühlt und begleitete ich ihn zum Spiel HJK (Helsinki) gegen JJK (Jyväskylä). Helsinki hat eigentlich schon die finnische Liga gewonnen und für das gestrige Spiel die Tickets für 2€ angeboten. Ein weiterer Grund für mich mitzukommen, ich dachte mir, wird es langweilig, war es wenigstens billig. Das Spiel endete 0:0 und bis auf die letzten 5 Minuten war es ziemlich lahm, soweit ich das beurteilen kann.

Die Würstchen im Becher

Das Aufregendste des Abends waren für mich wohl die Würstchen im Becher! In der Pause ging es an die “Makkarabaari” (=Wurstbar) wo man 4 Würstchen im Pappbecher kaufen konnte. Ohne Brot wohl gemerkt, dafür mit der Option Ketchup oder Senf.

Ich könnte mich noch immer darüber totlachen, was für eine verrückte Idee! Oder hat das jemand schon mal woanders gesehen und nur ich lebte hinter dem Mond?
Vielleicht auch ein guter Tipp für die nächste Grillparty, die Becher kann man danach noch umweltschonend für die Getränke nutzen. 😉

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