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Finnischer Freitag: Siivouspäivä, der landesweite Aufräumtag

siivouspäivä

Es ist zwar nicht Freitag, doch dieser Beitrag passt besser zum heutigen Samstag. 🙂 Wie am Titel zu erkennen, heute war großer Aufräumtag („Siivouspäivä”) in Finnland. Die Idee ist simple, heute konnte jeder einen eigenen Flohmarktstand aufmachen, mit landesweiter Platzwahl und ganz umsonst. Das ganze Land war also aufgerufen auszumisten und statt Altes wegzuschmeißen, es lieber zu verkaufen oder umsonst zu recyclen. Continue reading →

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Urlaub in Marmaris – Türkei

Wir sind aus der warmen und schönen Türkei zurück! Wir waren eine Woche in Marmaris, im Südwesten des Landes und hatten total Glück mit dem Wetter. Die Temperaturen lagen um die 30 Grad, es wurde berichtet, dass es sonst eher im Juni und Juli so warm wird. Deshalb waren zwei kühlere Tage mit etwas Regen kein Weltuntergang. Die Abkühlung tat sogar ganz gut. Die meiste Zeit lagen wir faul am Meer oder am Pool und haben außer lesen, schlafen und schwimmen nicht viel gemacht. Entspannung pur!

Unser Hotel lag direkt am Strand, wir haben jeden Morgen auf der Terrasse mit Blick auf das Meer gefrühstückt. Unser Zimmer hatte Meerblick, das hat etwas mehr gekostet, war den Aufpreis aber wert! Das Hotel war nicht sehr groß und hatte eine fast familiäre Atmosphäre. Da viele Finnen unter den Gästen sind, konnten die Angestellten ein wenig Finnisch, was ich total lustig und überraschend fand. 🙂
Die Touristen im Ort sind hauptsächlich Engländer, Finnen und Niederländer. Vor dem Urlaub habe ich mich besonders auf die türkische Küche gefreut, wurde aber leider enttäuscht. Das Essen war sehr auf den englischen Geschmack (Pizza, Hamburger, Chips, etc.) abgestimmt. Obwohl ich gerne noch eine weitere Woche geblieben wäre, hätte ich das Fast-Food nicht länger ausgehalten. Am Abend der Abreise habe ich mir sogar eine leichte Magenverstimmung eingefangen. Die Rezeptionistin meinte, dass komme oft vor und man sollte lieber nicht “draußen auf der Straße” essen.

Das Hotel war am Ende der Strandpromenade und ins Zentrum von Marmaris waren es gut 5 km entlang etlicher Hotels und Strandbars. Unterwegs wurden wir immer wieder angesprochen. “Yes, please – nice couple!” und so weiter. Ich habe teilweise höflich geantwortet, dass wir schon gegessen haben oder wann anders wieder kommen würden. Mein Freund hat sich darüber lustig gemacht, warum ich denen denn gleich meine Lebensgeschichte erzählen würde. “I´m from Germany, but my boyfriend is from Finland.” ; war einer meiner Standardsätze. 😀
Es war für uns beide das erste Mal in der Türkei und wir wollen auf jeden Fall noch einmal hin, dann jedoch abseits des Touristentrubel. Besonders gerne möchte ich nach Istanbul, wir sind nachts mit dem Flugzeug drüber geflogen, was total magisch ausschaute. 🙂

Die Bilder sind alle im Zentrum von Marmaris entstanden, ich habe etliche Bilder gemacht, von denen ich euch noch einige zeigen werde. Hoffentlich wird es nicht zu viel und langweilig… Ich sehe zu, dass es sich die nächsten 3 Wochen nicht nur um meinen Urlaub handelt. 😉

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No plastic bag, thanks!

Anfang diesen Jahres habe ich auf dem Blog etwas zu meinen Vorsätzen für 2013 geschrieben und habe einen wichtigen Punkt vergessen. Dieses Jahr will ich ohne Plastiktüten auskommen! Dieser Post ist ein guter Anlass euch von meinem Vorhaben und den ersten 4 Monaten ohne Plastiktüten zu berichten.

Plastiktüten sind ein riesiger Umweltverschmutzer, die Herstellung ist nicht umweltfreundlich und zudem ist es schwer sie umweltschonend zu entsorgen. Beim Einkaufen bekommt man meist eine Plastiktüte dazu, doch zu Hause wandert diese oft sofort in den Müll. Nicht zu vergessen, dass Plastiktüten im Supermarkt auch etwas kosten!

Meiner Meinung nach eine sinnlose Verschwendung, die man mit wenig Mühe umgehen kann. Ich habe nun seit Beginn des Jahres immer eine Stofftasche für alle Fälle dabei, falls ich mal etwas spontan einkaufen möchte. Gehe ich geplant einkaufen nehme ich eben einen etwas größeren Vorrat an Beuteln mit. Ich habe genug Stofftaschen, die unbenutzt zu Hause rumlagen, die nur darauf warteten benutzt zu werden. Wie den pinken Beutel der verpackt auf den ersten Blick wie ein Törtchen (Bild 1) aussieht. 🙂


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Finnischer Freitag: Porzellan und Glas

Habt ihr schon einmal von den finnischen Firmen “Arabia” und “Iittala” gehört? Arabia stellt Porzellan- und Steinprodukte her. “Iittala” hingegen ist auf Glas spezialisiert, fertigt aber auch Besteck und Schmuck an.
Arabia eröffnete erste Fabrik in Helsinki am “Arabiastrand”, wohin auch der Endpunkt einer Straßenbahnlinie ist. Es ist also nicht ungewöhnlich, wenn man in Helsinki sagt: “Ich fahre mal eben mit der 6 nach Arabia!” 🙂 Mittlerweile gehört wohl Arabia zu Iittala und zumindest Iittala Produkte bzw. eine Laden mit diesen ist mir schon in Deutschland begegnent.

In Finnland sind Gegenstände mindestens von einer der Hersteller in jedem Haushalt zu finden. Zumindest in den Haushälten in denen ich war und das waren eine Menge! Die Produkte sind bei den Finnen sehr beliebt und es gibt immer wieder neue Serien oder bestimmte Motive, die zum Sammeln veranlassen.

Ich selber bin keine Designexpertin und interessiere mich nicht besonders für “finnisches Design”. Was mir jedoch an beiden Marken gefällt ist die Schlichtheit, die in keinem Fall langweilig ist und doch etwas Besonderes verbirgt, wie Formen oder Farben.

Die Preise des Geschirrs und der Gläser gehen über gängiges Ikea 6 Co Geschirr hinaus, aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich die Investition lohnt. Im Endeffekt zahlt sich Qualität eben aus. Auf den Bildern sehr ihr eine Auswahl meiner Mumintassen, die ich mittlerweile begonnen zu sammeln habe. Ich finde es schön mir ab und an eine Tasse oder einen Teller dieser Serie zu gönnen. Glücklicherweise gibt es Outlets beider Firmen in denen ich schon gute Funde machen konnte.

Auf den Bildern seht ihr eine Auswahl unserer Iittala und Arabia Sachen:

Bild 1: Alle Tassen sind von Arabia. In der hinteren Reihe seht ihr Tassen der Muminsreihe. Es gibt ganz viele verschiedene Motive, die immer einen bestimmten Namen haben. Die pinke Tasse in der Mitte heißt zum Beispiel “Liebe”. Ein Motiv gibt es immer als Tasse, sowie kleinen Teller und Schüssel. Ich habe letztes Jahr verstärkt begonnen Tassen und Teller zu sammeln.

Wie schon erwähnt, die Preise (eine Tasse um 15€) sind nicht ganz billig, weshalb ich Stück für Stück etwas dazu kaufe einkaufe. Es gibt immer eine Saisontasse, glaube zu Weihnachten kommt die heraus. Die dunkelblaue Tasse hinten links, war die Tasse der Wintersaison 2008.

Im Vordergrund seht ihr Arabia Tassen aus den 1960ern, von denen haben wir ein Set mit kleinen Tellern von der Oma von meinem Freund bekommen. Die Tassen sind mittlerweile sicher viel Geld wert, weshalb sie eher unser “Sonntagsgeschirr” sind. An diesen Tassen zeigt sich, dass Qualität sich lohnt.

Bild 2: Kerzenhalter von Iittala,  sind  sehr beliebt und wir  noch welche in dunkel-grün. Es gibt ein typisches Blumenmuster, von diesen Kerzenhaltern haben wir noch welche in grün, rot und weiß. Diese habe ich von meiner ersten Gastfamilie zu meinem ersten finnischen Weihnachten bekommen. 🙂

Bild 3: Teegläser von Iittala

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Tattoo for a week

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Kennt ihr noch die Abziehbildchen, die es früher in der Bravo und ähnlichen Zeitschriften gab? Ich war total begeistert von denen und hatte teilweise die Arme komplett “tättowiert”. Seitdem besteht mein Interesse an Tattoos im Allgemeinen. Mit 15 wollte ich unbedingt ein “Arschgeweih” und bin noch heute dankbar, dass meine Eltern hart geblieben sind! Dann wurde ich 18 und obwohl ich schon so lange ein Tattoo wollte habe ich mir nicht sofort eins stechen lassen. (Ich bin dafür mehr auf Piercings abgefahren.) Mittlerweile bin ich Mitte 20 und weiterhin ohne Tattoo. Eine Idee hätte ich schon, doch im Endeffekt bin ich mir unsicher. “Was ist in 10 Jahren” denke ich mir, es ist ein ewiges hin und her.

Das “Arschgeweih” würde mir mittlerweile ziemlich Kummer bereiten, davon bin ich überzeugt.
Deshalb bin ich froh, dass es heutzutage immer noch Abziehbilder für die Haut gibt, für die Unentschlossenen und Angsthasen sozusagen.
Bei “Tattoo for a week” gibt es eine riesige Auswahl an Motiven. Alles ordentlich in Kategorien unterteilt und der Versand ging wirklich überdurchschnittlich schnell, nach 2 Tagen waren die Tattoos schon da. Ich habe u.a. einige von Rihannas Tattoos gewählt. Eigentlich finde ich Sternchentattoos ziemlich 0815: “Hallo Arschgeweih der 2010er!” Der Sternenschweif auf der Schulter hat mir überraschend gut gefallen, obwohl dies eher keine Stelle ist an der ich ein Tattoo haben wollen würde. Eher am Handgelenk, dachte ich zumindest eine lange Zeit. Als das Unendlichzeichen auf dem Handgelenk aufgeklebt war, hat es ziemlich schnell begonnen zu nerven. Sollte ich mir je ein Tattoo stechen lassen, lieber an einer Stelle, die ich nicht dauernd sehen muss.

Die Haltbarkeit der falschen Tattoos sind nicht so lange, wie angepriesen. Am nächsten Tag begannen sie schon zu bröseln, ehrlich gesagt hatte ich durch jahrelange Bravo-Tattoo Erfahrung auch nicht mehr erwartet. Allein durch Duschen und Abtrocknen wird das Tattoo ja schon in Mitleidenschaft gezogen. Für eine Party oder einen besonderen Anlass sind sie definitiv eine schöne Sache! Oder einfach zum Testen ob und wo einem ein Tattoo stehen würde.

Ich glaube ich selber, bin durch diese Tattoos eher ab von meinem Tattoowunsch. Im Endeffekt stehe ich wohl doch auf unbedruckte Haut und kann mir nicht vorstellen mich ein Leben lang an ein Motiv zu binden.

Habt ihr Erfahrungen sowohl mit echten als auch falschen Tattoos? Oder ist diese Art von Körperschmuck gar nichts für euch?

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