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Mökki-Urlaub in Mittelfinnland

Eine Woche im Mökki ist um und meine Familie ist schon wieder auf dem Heimweg nach Deutschland. Wir waren auf einem Hof, der neben Mökkis auch eine kleine Jugendherberge für Gäste zu bieten hat. Die wohl idyllischte Jugendherberge, die ich je gesehen habe. Joutsa, die nächste “Stadt” mit 5000 Einwohner ist nur 15 Minuten entfernt. Das ist für finnische Entfernungen ja schon um die Ecke. Teilweise sind meine Gedanken abgeschweift und ich habe daran gedacht, wie es wohl wäre so abgeschieden, in absoluter Ruhe und Nähe zur Natur zu leben… Könntet ihr euch das vorstellen? Auf Dauer würde mich wohl die Abhängigkeit zum Auto stören.

Schön war der Urlaub und ich habe unzählige Bilder gemacht, weshalb mindestens noch ein Beitrag folgen wird. Die Landschaft hat es einfach angeboten und ein traumhaftes Fotomotiv jagte das nächste! Finnland wie aus dem Reiseführer, Ruhe, endlose Wälder und Seen, die Mücken durften natürlich genauso wenig fehlen. Immerherhin werden Touristen vor Reiseantritt besonders vor diesen kleinen Plagegeistern gewarnt. 😉
Gewohnt haben wir in einem typischen finnischen Mökki, mit eigener Sauna und Küche mit integriertem Wohnbereich. Dort habe ich auch geschlafen und habe mich etwas wie Lina, die Magd aus Lönneberga gefühlt, die ebenson in der Küche geschlafen hat. Mein Bett war zum Glück deutlich bequemer als Linas olle Küchenbank.

Trotz kleiner Schauer hatten wir im Großen und Ganzen sehr schönes Wetter, leider war es noch zu kalt zum Baden. Doch zum Bootfahren und faul in der Sonne sitzen hat es gereicht. Mein Freund kam zum Wochenende und wir wollten eigentlich mit dem Ruderboot um den ganzen See fahren. Erst später haben wir auf einer Landkarte gesehen, dass es sich um einen riesigen See handelte, der mit einem weiteren großen See verbunden ist. 😀

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