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japanische Pfannkuchen: “O-konomi-yaki”

Eins meiner Lieblingsgerichte aus Kindertagen, japanische Pfannkuchen “O-konomi-yaki”. Mit Sushi kann man mich ja jagen, in die leckeren Puffer könnte ich mich aber sofort reinsetzen. 😉 Besonders gefällt mir, dass sie so einfach zu kochen sind. Man darf nur nicht dem Schnippeln abgeneigt sein oder besser, eine passende Küchenmaschine besitzen!

Als Kind, war es mir gar nicht bewusst, dass es ein japanisches Gericht ist, ich habe den ungewöhnlichen Namen einfach so hingenommen. Jetzt, wo ich mit einer Japanerin studiere, habe ich es etwas “recherchiert”. Und sie gefragt ob sie das Gericht kennt. Kann ja sein, dass es nur ein vermeintliches japanisches Gericht ist. 😉 Ich weiß gar nicht, wo meine Eltern das Gericht herhaben. Ich habe eine Kopie von einem mit Schreibmaschine geschriebenen Zettel. (Antik!) Meine japanische Freundin kannte das Gericht jedenfalls und meinte, es wird sehr gerne gegessen. Hier mache sie es aber nicht, da ihr die spezielle Soße fehle. Wir haben früher (so wie ich jetzt auch) immer Kräuterquark dazu gegessen, was eine tolle Kombination ist. Die besondere Soße hat nun aber mein Interesse geweckt und vielleicht kann ich sie ja mal in einem Asia Shop finden.

Ich habe das Rezept halbiert und es ergaben ca. 10 Pfannkuchen, für zwei Mahlzeiten.

Die Zutaten für eine volle Portion:
Man braucht: halber Kohlkopf Chinakohl und ein halber Weiß- oder Rotkohl, zwei Möhren, eine Zwiebel,eine halbe, kleine Sellerieknolle*, zwei Tassen Mehl, zwei Eier, 1 TL Salz, Pfeffer und 200g Sahne, Wasser für den Teig.
Das Gemüse klein schneiden, so dass es sich später schön gleichmäßige Puffer braten lassen. Das ist sehr wichtig, als ich sie das erste Mal gekocht habe, hatte ich z.Bsp. die Möhren recht grob gewürfetl und so wurde hielten die Puffer schlecht. Das geschnittene Gemüse mit den anderen Zutaten in einer Schüssel zusammenrühren und wie Bratlinge in der Pfanne braten.

(*Die Sellerieknolle konnte ich im finnischen Supermarkt nicht finden, es hat auch ohne geschmeckt.)

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3 Comments

  1. Selbst hab ich die japanischen Puffer noch nicht gegessen, aber ich weiß, dass es in Korea etwas ähnliches gibt, was dort sehr gern gegessen wird. Schön, dass du das Rezept hier teilst. Ich werde es sicher in den nächsten Wochen mal nachmachen, liebe nämlich ausländische Gerichte 🙂

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