Finnischer Freitag: “Kanada kann mich mal”

Es ist eine Weile her, als ich meinen letzten Beitrag unter der Rubrik “finnischer Freitag” veröffentlicht habe. Heute ist es endlich mal wieder soweit! Es gibt eine, ähm Buchvorstellung, warum es keine Empfehlung ist, klärt sich am Ende… 😉

Es geht um die Fortsetzung “Kanadas kann mich mal” des Buches “Finnen von Sinnen”, das ich vor über 3 Jahren (wie die Zeit vergeht!) schon vorgestellt habe. Ganz alleine habe ich damals meine Meinung nicht abgegeben, ich hatte Unterstützung von Katharina und ihre Meinung verlinkt. Ihr Beitrag ist leider nicht mehr online. Jedenfalls waren wir uns beide ziemlich einig wie wir das Buch fanden, irgendwie nicht sooo berauschend. Beim Lesen hat es einfach nicht gefunkt.
Hier geht es zu meinem damaligen Beitrag, wo ich noch einmal mehr zu dem ersten Teil schreibe.

In dem ersten Buch beschreibt Wolfram Eilenberger wie es ist als deutscher Mann mit einer Finnin in Finnland zu leben. Leider war der Inhalt nicht so lustig wie es Titel und Buchrückseite versprachen, schade!

Nun ist 2012 eine Fortsetzung erschienen mit dem klangvollen Namen “Kanada kann mich mal”. Wieder so ein prägnanter Titel, der ein lustiges Lesevergnügen erhoffen lässt.
Mittlerweile haben Zwillinge die Familie vergrößert und alle leben (nach Stationen in Berlin und den USA) gemeinsam in Kanada. Auch, wenn mir das erste Buch nicht ganz gefiel, wollte ich der Vollständigkeit halber und natürlich aus Neugierde das Buch lesen. Ich wollte wissen wie es der kunterbunten Familie weiter ergeht, besonders in einem für alle fremden Land.

Wie kurz erwähnt die Familie wohnte vor dem Kanadaaufenthalt in den USA und ich fand es oft verwirrend und wusste nicht wo sie sich eine Handlung abspielt. Der Autor ist öfters zwischen den Wohnstationen hin und her gesprungen und ich war etwas desorientiert. Wie im ersten Buch ist der (Humor)funke wieder nicht übergesprungen. Das Buch war einfach und flüßig zu lesen, eine nett, seichte Bettlektüre. Doch hat es leider nicht meine Erwartungen getroffen, mich so richtig beim Lesen amüsieren zu können.
Trotzdem ist es unterhaltsam gewesen Einblicke in kanadische Eigenheiten zur Kindererziehung und vorallem Unterschiede zu Finnland aufgezeigt zu bekommen. Das Klischee der ängstlichen Nordamerikaner scheint zu stimmen… 😉

Eine finnische Freundin hat beide Bücher in meinem Regal entdeckt und erzählte, sie habe das Zweite auch zu Hause. Mittlerweile wurden nämlich beide Bücher ins Finnische übersetzt. Ihr Mann stammt aus Kanada, so sprach sie der Titel und das Thema natürlich besonders an. Doch wie bei dem ersten Buch hörte ich wieder von anderer Stelle ähnliche Kommentare, dass das Buch irgendwie enttäuschte und mehr Unterhaltung erwartet wurde.

Wenn ich mir jetzt den Text zu der Fortsetzung so abschliessend durchlese und wieder an das erste Buch denke, stelle ich fest, dass dies hier irgendwie eher einer Buchentfehlung als einer Empfehlung gleicht…
Wer das erste Buch kennt, den mag das zweite definitiv interesserien. Sonst würde ich nicht unbedingt dazu raten, dieses Buch auf die Wunschliste für Weihnachten zu schreiben. 😉

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