Dezember – der Geschenkemonat

Der Dezember steht bekanntlich im Zeichen des Geben und Nehmens. 😉 Deshalb habe ich einige Gedanken dazu niedergeschrieben. Eure Ideen und Erfahrungen rund  um um das Thema Geschenke interessieren mich natĂŒrlich, egal ob mit oder ohne Kind! 🙂

Geschenkeorganisation

Ich habe das GefĂŒhl mit Kind hat sich das Prinzip des Verschenkens ziemlich erschwert. Ich fand es schon immer problematisch mir Geschenke fĂŒr meine Lieben auszudenken. Besonders fĂŒr meine Eltern und Großeltern, “die ja eh schon alles haben”. Mit einem Kind bekommt das Schenken (fĂŒr mich) eine weitere Dimension, nĂ€mlich die Organisation der Geschenke bzw. der Wunschliste. Was, wann, von wem, wie viel, denn um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, ist As Geburtstag genau eine Woche nach Heilligabend. Wenigstens gibt es immer ein Gratisfeuerwerk, so steht zumindest ein Geschenk!

Ich selber bekomme und verschenke gerne Geschenke. Trotzdem ist es uns als Eltern wichtig, dass wir nach dem Demzember nicht in neuen Spielsachen untergehen werden. Deshalb haben wir mit “Anweisungen” Ă  la klaren Wunschlisten fĂŒr die verschiedenen Verwandten gehandhabt.
Teilweise kam ich mir dezent diktatorisch vor, wenn ich die xte Nachricht hinterher schickte: “Bitte das beachten bei der Geschenkewahl. Und XY brauchen wir echt nicht.” NatĂŒrlich gibt es möglichen Spielraum um den Schenkern etwas freie Wahl zu lassen.

Ich weiß nicht, ob dies ĂŒbertrieben ist und ich unseren Familien zu wenig zu traue. Mal sehen wie es lĂ€uft und dann können wir im nĂ€chsten Jahr wieder schauen, wie wir es machen werden. Diese Entscheidung mĂŒssen wir das zum GlĂŒck noch nicht treffen. Vielleicht Ă€rgern wir uns Anfang Januar, dass wir doch nicht in neuen Spielsachen schwimmen…

Wie gesagt, der Dezember ist gerade fĂŒr uns zu DEM Geschenkemonat geworden und wir nehmen (dieses Jahr) einfach alles mit:
Adventskalender, Nikolaus, Weihnachten und Geburtstag. Die beiden letzteren sind wohl nicht unbedingt optional. 😉

Adventskalender

Erst war ich mir sicher, dass A. noch keinen Adventskalender braucht, er versteht das Prinzip ja gar nicht. Doch mir machte die Planung einfach Spaß. Erst wollte ich kleine TĂ€schchen hĂ€keln, das verschiebe ich auf das nĂ€chste Jahr. Ich sollte wohl Ostern beginnen um pĂŒnktlich am 1.12.2016 24 Taschen zu haben. 😉

ein Teil vom Adventskalenderinhalt

Der Geburtstag steht ja auch noch an!

Zu seinem ersten Geburtstag bekommt A. mein altes Duplo. (Ich bin schon gespannt wie wir das aus Deutschland verschickt bekommen.)
Da kam mir die Idee einige der Duplo in den Adventskalender zu tun.
Da ich meine Eltern kenne, war ich mir nicht sicher, ob eventuell ein Adventskalender geschickt wird. Deshalb habe ich sie gebeten 6 Kleinigkeiten dazuzugeben. Das sind dann z.Bsp. ein Pixibuch, ein Badetier und eine Fingerpuppe geworden. Ich habe an zwei Tagen noch Quetschies in den Kalender getan, das es fĂŒr uns Eltern nicht zu langweilig mit den Duplos wird. A. interessiert halt nicht soooo sehr. 😉

Ich finde die Idee gut von den Großeltern etwas beigesteuert zubekommen, ein Kalender reicht wirklich, zumindest fĂŒr das Alter. 😉

Weihnachten in Finnland

Weihnachten sind wir in Finnland und an As Geburstag in Deutschland. Deshalb habe ich meinen deutschen Verwandten gesagt, (wieder eine Anweisung!) dass sie zu Weihnachten lieber ein wenig Geld geben und wir davon etwas kaufen und zum Geburtstag ein Geschenk. Immerhin mĂŒssen wir am Ende alles nach Finnland transportieren.
A steht kurz vor dem Wechsel zu einer neuen KleidergrĂ¶ĂŸe, weshalb wir hauptsĂ€chlich Kleidung gewĂŒnscht haben. Als Eltern können wir die Spielzeug-BedĂŒrfnisse einfach besser einschĂ€tzen und ich habe panische Angst vor Spielsachen der Marke “es blinkt, es ist laut, es ist aus Plastik”. Komischerweise sieht A. das ganz anders.

Geschenke? Gerne, aber nĂŒtzliche bitte!

Mir ist es eben wichtig, Dinge zu haben, die nĂŒtzlich sind. An Stofftieren zeigt A. z.Bsp. (noch) kein Interesse. Und so wollen wir lieber etwas kaufen, wo wir der Meinung sind, das braucht er, wie eine KinderkĂŒche. Vielleicht lĂ€sst er dann den Herd und die SpĂŒlmaschine in Ruhe. 😉
Wir haben gemerkt, dass es gut ist situationsbedingt einzukaufen. Im SpĂ€therbst hatten wir das GefĂŒhl A. braucht ein Spielzeug zur Bewegung und er bekam schon das Bobby Car, das eigentlich ein Geschenk zu Weihnachten sein sollte.

Ich finde es gerade schwer, weil Weihnachten und Geburtstag von A. so nah beieinander liegen und es ist doof, wenn er eine Woche im Jahr total beschenkt wird und dann gut 11.5 Monate Flaute auf der Geschenkefront ist.
Deshalb bin ich mir sicher, dass wir unser “System” noch Ă€ndern werden die Jahre. Eine Bekannte, die gleich nach Weihnachten Geburtstag hat, meinte sie bekam nie zum Geburtstag Geschenke, dafĂŒr im Sommer an einem inoffiziellen Geburtstag.

FĂŒr mich ist es von Gewicht, dass Konsum und Kommerz nicht die Überhand nehmen. Ein Mittelweg ist, wie so oft die beste Lösung.
Nikolaus bekam A. ein kleines Buch und einen Quetschie. Einfach, weil es schön ist lieben Menschen eine Freude zu machen.

Der Adventskalender (am 8.12.), am 1. Tag (siehe Bild 1.) gab es eins der coolen SchiebebĂŒcher zum Thema Weihnachten. Das kommt nĂ€chstes Jahr wieder zum 1.12. in den Kalender. 🙂

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