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Spaghetti “Toscana”

Ich bin sehr glücklich, dass ich 6 Tage die Woche in der Mensa essen kann. Ich finde Kochen eigentlich schon toll, doch schreckt mich immer der Abwasch ab. Ich bin einfach zu faul und bleibe bei meinen wenigen Standardrezepten. Da ich zurzeit selten selber koche habe ich in meiner neuen Wohnung kaum Vorräte an Gewürze oder Reis und Nudeln.

Auch wenn ich wenig koche, sammle ich felißig Rezepte aus Zeitschriften mit dem Gedanken “könnte man ja mal machen”. Heute war es seit langem mal wieder soweit und ich habe ein neues Rezept ausprobiert, bzw. es für mich angepasst! Eigentlich heißt es Maccaroni “Toscana” und wird mit Oliven und Allgäuer Käse gemacht. Da ich Spaghetti zu Hause hatte, ich keine Oliven mag und es in Finnland keinen Allgäuer Käse gibt, wurde das ganze eben etwas individualisiert. Meine Würzung hat sich auf Salz und Pfeffer beschränkt, ich bin zu knauserig für mein weniges Kochen dafür Geld zu investieren… 😉
Das Ergebnis hat mir jedenfalls sehr geschmeckt und da es wirklich schnell und einfach ging, werde ich es sicher wieder kochen!

Zutaten & Zubereitung für eine Portion:
– Spaghetti (ca. 65g) normal kochen
– rote und gelbe Paprika würfeln und in (Oliven)Öl anbraten
– ca. 25 ml Milch aufwärmen und darin 30g geriebener Mozzarella (oder anderer Käse) auflösen, mit 1 El Tomatenmark vermischen und würzen
– Pasta und Paprika vermischen und die Soße dazu servieren

Shuyao Teekultur

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Anfang des Sommers habe ich mir bei “Shuyao” einen “mobilen Teamaker” und ein Teeset bestellt und war total begeistert! Vor ein paar Wochen habe ich bei Shuyaho angefragt ob sie nicht Interesse hätten, dass ich ihren Shop etwas näher vorstelle. Netterweise durfte ich mir ein Teeset aussuchen, was mir dann zugeschickt wurde. (Danke nochmals!) Der Versand zu mir nach Finnland war echt super schnell. 🙂

Ich habe mich für das Teeset “Mint Collection” entschieden, da ich sehr auf Tee mit Minze stehe. In diesem Themenset (es gibt noch viele andere Sets wie z.Bsp. “im Zeichen des Ingwers” oder “freche Früchtchen”) sind 5 verschiedene Teesorten vertreten.
Mein absoluter Liebling ist der Tee “Sweet Mint” mit Stevia. Den hatte ich schon in meiner ersten Bestellung und war auch dort mein Favorit. Überrascht hat mich auch der Tee mit Ingwer “Ingwer Frische”, ich bin sonst kein Fan der kleinen Knolle, doch die Mischung mit Mango und Zitrone nimmt etwas der Schärfe. Die Tees mit Koffein trinke ich lieber an Tagen an denen ich viel unterwegs bin und wirklich Koffein-Energie brauche. Ich habe Tees mit Koffein in meiner Urlaubszeit getrunken und fand das irgendwie nicht so angenehm, zumindest wenn ich mehr als einen am Morgen davon getrunken habe.

Den Teamaker gibt es in vielen verschiedenen Farben, ich hatte mich für einen in türkis entschieden. In den Becher kann man dann die Tagesportionen füllen. Die Portionen sind in kleinen Töpfchen auf denen immer steht um was für einen Tee es sich handelt, ob oder wie viel Koffein er beinhaltet. Da alle Tees nicht nachbittern kann man sie bis zu 5 Mal aufgießen und den ganzen Tag über trinken! Wichtig ist darauf zu achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Es darf ca 80-90 Grad heiß sein, ich warte trotzdem etwas länger.
Der erste Aufguss ist teilweise sehr intensiv. Der Tee “sweet mint” zum Beispiel ist ab dem 2. Aufguss besser und nicht mehr so stark.
Am Deckel des Bechers ist noch ein kleines (entfernbares) Sieb, dass verhindert dass man die Teeblätter mit trinken könnte.
Heißes Wasser bekommt man ja überall, so habe ich gestern in der Uni in der Cafeteria nur um heißes Wasser gebeten und meinen Tee neu aufgegossen. Eine tolle Alternative zum Kauf eines Tees oder einer Thermoskanne, die man ja nur einmal befüllen kann.
Eine Tagesportion Tee kostet ca. 1,30€, das finde ich für 5 Tees echt ok. Ich glaube Shuyao hat auch lose Tees, die man dann selber abfüllen kann, so spart man sicher etwas Geld.

Für mich war der besondere “Kaufanreiz” für den Becher mich mehr zum Trinken zu animieren. Ich kann sagen es wirkt, die Tees sind schnell gemacht und total lecker. Und sie schmecken auch noch nach dem 5. Aufguss. Da man den Teamaker problemlos überall mitnehmen kann ist es eine super Alternative zur Wasserflasche.

Seid ihr auch so begeisterte Teetrinker? Was nehmt ihr unterwegs zum Trinken mit, eine Wasserflasche oder Thermoskanne?

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Kochbuch – Vegan für alle

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Ich besitze eigentlich kaum ein Kochbuch, was sich ändern sollte, denn meine Rezeptauswahl besteht maximal 10 Rezepten. 😉 Ich muss auch gestehen, dass ich sehr faul bin und neue Rezepte brauchen meist eben etwas Zeit. (Zumindest bei mir.) Zu Weihnachten habe ich mir das Kochbuch “Vegan kochen für alle” von Björn Moschinski gewünscht. Aufmerksam auf Björn bin ich durch seine Kochvideos auf dem Peta-You Tube Kanal geworden. Mit Tim Mälzer, Jamie Oliver und Co konnte ich noch nie etwas anfangen, aber ich muss gestehen, Björn hat mir sofort kleine Herzchen in die Augen gezaubert. In seinem Kochbuch sind viele Fotos von ihm beim Kochen und einkaufen der Zutaten, ganz locker ohne weiße Kochschürze und alle Bilder sprühen nur so vor Fröhlichkeit und Sympathie.

Das Kochbuch gefällt mir super, da es viele verschiedene Rezepte in unterschiedliche Kategorien wie “Suppen”, “Salate” und auch Rezepte mit deftigerer Hausmannskost gibt. Ich habe schon einiges nachgekocht, wie Ratatouille und Wiener Schnitzel mit Champignonsauce. (s.o.) Zu dem Schnitzel habe ich statt der im Rezept im empfohlenen Ofenkartoffeln für Süßkartoffelbrei gegessen. Beide Gerichte zählten zwar zu meiner Liste der Essen die ich ich oft koche, aber die Zubereitungsart von Björn hat beiden Gerichten sofort mehr Pfiff gegeben.

Zurzeit scheint es ja irre hip zu sein vegan zu kochen, ob die Person dahinter auch vegan ist/lebt und nicht nur isst lasse ich dahingestellt. Ich selber habe 1,5 Jahre vegan gelebt und mittlerweile versuche ich wieder mich diesem Lebensstil so weit es geht anzunähern, zumindest in meinen eigenen 4 Wänden klappt es ziemlich gut. Im Endeffekt denke ich aber, dass jede/r für sich selbst einscheiden sollte was auf den Teller und insgesamt in den Einkaufswagen kommt. (Ein paar Blicke nach rechts und links haben aber noch nie geschadet!)

Habt ihr viele Kochbücher oder sterben die durch die Rezeptauswahl im Internet immer mehr aus?
Was meint ihr?

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A small guide to Riga

I did a list with some (hopefully) useful tips for those who want to visit Riga and everyone else interested in this beautiful city!

Booking & arriving:
We booked our flights and the hotel via air baltic. They have really good offers for complete packages. Further it seemed for us the easiest way to book everything at once. Air baltic flies from many European cities straight to Riga, with good prices! I guess there is no easier (& cheaper) way to get to Riga! Air baltic offered many hotels in different price categories we could choose from. In the end we chose “Hotel Irina” which has 3 stars and was definitely the perfect choice! We had a clean and big room, the hotel is located in the middle of the center and breakfast was included as well!

When arriving at the airport we took bus number 22 to the center, a ticket costs 0,70 lats (~1€). The bus goes straight to the city center, close to the central railway station.
In our travel guides were written that you should be careful when taking a taxi, because they don´t have taximeter and the drivers often try to fool customers. So a taxi wasn´t an option in any way and we decided to choose the simplest way, going by public transportation.

Eating:
Here a list of several places we were going to eat at and I can recommend all of them! The prices (of the dishes we chose) were all between 3 and 6 lats.

vairak saules: Dzirnavu iela 60 www.vairaksaules.lv

cili pica: 13.janvāra iela 8 (restaurants all over the city) www.e-pica.lv

thank god it´s friday: Kaļķu iela 6 http://www.fridays.lv

double coffee: (all over the city & perfect for a small snack) http://www.doublecoffee.lv

coffee-inn: kalku iela 2 (very cozy coffee place) http://www.coffee-inn.lv

YoYo frozen yoghurt: Barona iela 10 (This place was to die for!!)
They offer frozen joghurt in many different flavors and a huge(!!) choice of toppings. The best of all, you put everything together on bye yourself! When you´re ready, you´ve to go to the cashier and after weighing you´ve to pay. Very simple and cheap, 100g cost 0,55 lats.

Shopping:
I didn´t do that much shopping ´cause my boyfriend isn´t the biggest fan of it and many of the shops are the same as in Finland.
This might be interesting for people coming from outside of scandinavia. There are shops like: Lindex, Cubus, BikBok and Seppälä. I haven´t seen any h&m! And close to the railway station is as well department store “Stockmann”, which has its origin in Finland.

On the last day, when were leaving to the airport we stopped at the shopping mall “spice” because it was on the way to the airport. There you can find Bershka, pull & bears, New Yorker, Douglas and the Body shop and so on…

A good place for souvenirs is: www.rigasoap.com there you can choose from many, many different kind of soaps with amazing scents! The shop is in the market hall, which (plus the market around) is definitely worth a visit!

You can buy cosmetics at disco cosmetics (good prices!) and at drugstore “Drospa” (stores all over the city center)

Other hints:
Two interesting museums we visited, both permission free, but donations are appreciated.
Latvian war museum and latvian occupation museum.

Compared to finnish prices movie tickets are much cheaper, about half or even less of the price. Kino Citadele is right in the center close to the railway station and has all the actual blockbusters in english (with latvian & russian subtitles) www.forumcinemas.lv

Have fun in Riga!!

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die süße Kartoffelsuppe

Gestern habe ich mir endlich eine Suppe mit einer Süßkartoffel gekocht. Ich bin schon des öfteren im Supermarkt um die Süßkartoffeln (oder Batatas) herum geschlichen. Ich weiß gar nicht warum ich nichr eher zugegriffen haben, nun sollte es soweit sein, dass eine mit nach Hause kommt.

Ich war zu faul nach einem Suppenrezept zu suchen und war mir sicher, dass ich so viel nun auch wieder nicht falsch machen kann.
Ich bin wie folgt vorgegangen: (die Mengenangaben sind natürlich variable)

1. Wichtigste Zutaten: Süßkartoffel, Kartoffeln und Möhren.

2. Das Gemüse schälen und in kleine Stücke schneiden, mit Gemüsebrühe kochen bis alles schön gar ist. Die Hälfte der Gemüsebrühe abkippen.

3. Dann alles pürieren, saure Sahne untermischen (oder creme fraiche, aber dieser Schritt ist optional) und mit etwas Pfeffer (und oder anderen Gewürzen) abschmecken.

4. Da ich etwas geriebenen Käse zu Hause hatte, habe ich den (auf gut Glück) drüber gestreut, was eine leckere Entscheidung war.

Die Suppe hat wirklich himmlisch geschmeckt und ging total schnell und einfach. Ich bin echt positiv überrascht, die Süßkartoffel hat eine süße Note, diese ist aber eher dezent. Ich habe gar nicht salzen müssen, was ich sonst viel zu viel tue. Zudem hat die Suppe total satt gemacht.
Das war sicher nicht das letzte Mal, dass ich eine Süßkartoffel in meinem Einkaufswagen wanderte!