Rezept für süßen Zucchinikuchen

Ein Rezept, das es endlich auf den Blog schafft. Eine Freundin brachte ihn zu unserem “Krabbelgruppentreffen”, erst war ich skeptisch, Zucchini und süßer Kuchen? Nach dem ersten Probieren war ich schnell begeistert und wusste, dass ich den selber backen muss. Durch die Zucchini wird der Kuchen nämlich besonders saftig.

Zum ersten Mal habe ich den Kuchen vor zwei Wochen gebacken oder besser, mich daran versucht. Einer meiner Vorsätze für 2016 ist jeden Monat 2 neue Rezepte zu testen, der Kuchen war mein zweites Januarrezept. 🙂 Mit dem Ergebnis war ich leider nicht 100% zufrieden, eher so 45%. Ich hatte u.a. Vollkornmehl genommen, der Kuchen wurde deshalb sehr massig und ich hatte nicht genug Puderzucker für die Glasur auf Vorrat.
Heute haben wir Besuch bekommen, ein Anlass den Kuchen erneut zu backen und dieses Mal meine Fehler auszubessern. Jetzt war ich (und die Gäste) sehr zufrieden mit dem Resultat und ich kann das Rezept guten Gewissens auf dem Blog teilen.

Das Rezept ist wie erwähnt, von einer Freundin, es ist leicht abgewandelt, wie unten aufgeschrieben hat es beim zweiten Versuch gut geklappt. Deshalb schreibe ich einfach auf wie ich den Kuchen gebacken habe. In Klammern stehen trotzdem bei den Zutaten einige der Originalangaben. Ich habe nämlich die Zuckermenge für den Kuchen reduziert, meiner Meinung nach machen die Füllung und Glasur den Kuchen süß genug. Vielleicht mag es jemand süßer und bleibt der offiziellen Menge.
Meine Glasur ist nicht ganz so hübsch geworden und etwas übergelaufen, Hauptsache der Kuchen schmeckt! 😉

Unsere heutigen Gäste waren jedenfalls begeistert und ich bin auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis des zweiten Backversuches . 🙂

Zutaten:

Teig:

  • 500g Zucchini
  • 450g Weizenmehl (Dinkelmehl)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 150g (250g) Zucker
  • 220ml (250ml) Sonnenblumenöl
  • 3 Eier

Füllung:

  • 150g (100g) Frischkäse
  • 100ml (1TL) Agavendicksaft
  • 2 TL Quark

Puderzucker und Zitronensaft für die Glasur

Den Ofen auf 170 Grad vorheizen. Das Mehl mit dem Backpulver und Soda mischen. Die Zucchini waschen und reiben, damit der Teig nicht zu wässrig wird, die Zucchini etwas ausdrücken. Ich habe sie kurz in der Salatschleuder gedreht und danach ein Küchentuch drauf gedrückt.

Als nächstes die Eier, Zucker, Öl cremig verrühren und zum Mehl etc. geben und vorsichtig verrühren, dann die Zucchini dazugeben. Alles in eine (gefettete) Springform geben und für 50 Minuten in den Ofen. Ich habe den Ofen nach 45 Minuten ausgemacht und den Kuchen für 5 Minuten in er Nachwärme gelassen.

Den Kuchen abkühlen lassen und teilen und die untere Seite mit der Füllung (Zutaten einfach vermischen) bestreichen. Erst war ich skeptisch, wie das Teilen des Kuchens klappen wird. Doch es ging wirklich einfach, geholfen hat mir dieses Video auf Youtube, gut war der Tipp den Kuchen oben “auszugleichen” und ihn ebener zu machen.
Den “Deckel” wieder auf den Kuchen setzen und mit der Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft bestreichen.

Englische Schokokekse

Ewig und drei Tagen (oder gar noch länger) wollte ich ein super einfaches Keksrezept mit euch teilen. Ich weiß leider nicht mehr wer es mir empfohlen hat, als ich mal nach einfachen Backideen fragte… Jedenfalls wurde es zu DEM Rezept, wenn ich schnell mal ein paar Kekse backen möchte. Was leider in den letzten Monaten nicht mehr vorkam.
Gerade in den letzten Tagen bin ich totaler Fan von Chefkoch.de geworden, von wo auch das Keksrezept ist.
Ich hoffe meine Motivation neue Rezepte zu suchen und auszutesten hält an, ich habe es wirklich nötig. Ich bin nämlich oft sehr faul und esse immer wieder die gleichen Gerichte, wenn ich in der Woche für mich koche. Probiere ich etwas Neues aus bin ich immer hellauf, dass es so viel mehr zu entdecken und Essen gibt als Nudeln mit Soße. 😉

Woher nehmt ihr eure Rezeptideen? Könnt ihr mir eine gute Kochzeitschrift oder eine Internetseite empfehlen, dass ich mich etwas weiterbilden kann. 😉

Die Kekse gehen jedenfalls total einfach und man braucht nicht viele Zutaten und vorallem nicht viel Zeit.
Hier das Rezept, komplett übernommen von Chefkoch.de

Zutaten:

  • 140 g Butter
  • 140 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 250 g Mehl
  • 5 g Backpulver
  • 30 g Kakaopulver
  • Schokoladenraspel

Butter und Zucker schaumig rühren. Das Eigelb darunter schlagen, mit Backpulver vermischtes Mehl sowie Kakaopulver hinzufügen und zu einem festen Teig verrühren.
Den Teig durchkneten und ca. 30 Minuten lang in den Kühlschrank stellen.

Den Teig anschließend ausrollen und ca. 30 Kreise ausstechen. Die Hälfte davon auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und die Schokoladenraspel in die Mitte davon streuen.
Die übrigen Teigkreise auf die mit Schokolade bestreuten Kreise legen und leicht am Rand andrücken, damit die Schokolade beim Backen nicht herausläuft.

Die Kekse im vorgeheizten Backofen bei 190°C ca. 10 Minuten lang backen.


Und Ruck Zuck sind sie auch schon aufgegessen…!

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Finnischer Freitag: Pulla Rezept

Anfang des Monats habe ich zum ersten Mal Pulla selber gebacken und nun möchte ich das Rezept natürlich mit euch teilen. Es ist definitiv kein Geheimis, steht es doch auf fast jeder finnischen Mehlpackung! Pulla kann man wohl am besten als süße Brötchen beschreiben. Das Besondere macht wohl der Kardamom, der den Pulla den typischen Geschmack gibt, was sie von einem “gewöhnlichen” Milchbrötchen unterscheiden lässt. Es gibt Pulla eigentlich in jedem “gut sortierten” finnischen Café, die Fleißigen backen sie natürlich selber. Frisch aus dem Ofen sind sie einfach am besten! Pulla sind wirklich DAS typische Gebäck schlechthin.

Ich habe mich nie dran getraut, doch dieses Jahr sollte es zu “Laskiainen” endlich so weit sein. Gebacken habe ich mit einer Freundin und unser erster Versuch ging leider etwas daneben. Unsere Pulla wurden ziemlich hart, da wir zu viel Mehl genommen haben. Finnische Rezepte sind immer in Deziliterangaben und unsere Umwandlung in Gramm war nicht so schlau, ähhm umgesetzt… 😉 Ein paar Tage später habe ich es noch einmal versucht und es geklappt, denn ich habe das Mehl brav in Deziliter abgefüllt. Aber auch beim zweiten Mal habe ich nicht das ganze Mehl genuzt, wichtig ist, es etwas nach Gefühl zu machen. Fühlt sich der Teig gut und noch weich an, ist es genug Mehl. Das Backen ist gar nicht so schwer wie ich immer dachte und beim zweiten Versuch ging gleich viel einfacher.
Mit Schlagsahne und Himbeermarmelade gegessen werden sie dann zu “Laskiaispulla”, wie auf dem letzten Bild. Ohne die extra Zugaben sind sie jedoch schon süß genug.
Lasst es mich wissen, wenn ihr das Rezept mal ausgetestet habt!

Hier geht es zur Backanleitung:

Zutaten:
500 dl Milch
1 TL Salz
200 dl Zucker
1 EL Kardamom
12 – 14 dl Weizenmehl
50 g Hefe (ein Hefewürfel)
200 g Butter oder Margarine
Hagelzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Pulla Rezepte stehen wie erwähnt auf vielen Mehlpackungen oder wie dieses auf der Zuckerverpackung, sie ähneln sich alle. Dieses Rezept zum Beispiel ist ohne Ei.
Die finnischen Rezepte werden in Deziliter angezeigt und das unbedachte umwandeln in Gramm rate ich wirklich nicht. Also aufpassen! 😀 Mit dem Messbecher lassen sich Mengen ja genauso gut abstimmen wie mit einer Waage. Und es ist natürlich besonders praktisch, wenn man keine Waage zur Hand hat.

Zu Beginn wird die Milch erwärmt und die Hefe darin geschmolzen. Danach kommt das Salz, der Zucker und der Kardamom dazu. Es werden langsam 8 dl Mehl hinugefügt und alles für einige Minuten gut verrührt, dass sich ein gleichmäßiger Teig bildet. Ich habe einen Knethaken genutzt und langsam den Rest des Mehls hinzugefügt, bzw bis sich ein gleichmäßiger Teig bildete. Zum Schluss kommt die weiche Butter oder Margarine dazu. Der Teig muss gut verknetet werden und kommt dann für eine Weile abgedeckt an einen warmen Ort, dass er sich verdoppeln kann. Wann er sich nun verdoppelt hat konnte ich nicht wirklich ausmachen, ich habe einfach ca. 30 Minuten gewartet.

Aus dem aufgegangene Teig werden kleine Brötchen geformt und noch mit Eiweiß bestrichen und Zucker bestreuselt. Bei 200 Grad komme sie für 20-25 Minuten in den Backofen bis sie goldbraun gebacken sind.

 

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japanische Pfannkuchen: “O-konomi-yaki”

Eins meiner Lieblingsgerichte aus Kindertagen, japanische Pfannkuchen “O-konomi-yaki”. Mit Sushi kann man mich ja jagen, in die leckeren Puffer könnte ich mich aber sofort reinsetzen. 😉 Besonders gefällt mir, dass sie so einfach zu kochen sind. Man darf nur nicht dem Schnippeln abgeneigt sein oder besser, eine passende Küchenmaschine besitzen!

Als Kind, war es mir gar nicht bewusst, dass es ein japanisches Gericht ist, ich habe den ungewöhnlichen Namen einfach so hingenommen. Jetzt, wo ich mit einer Japanerin studiere, habe ich es etwas “recherchiert”. Und sie gefragt ob sie das Gericht kennt. Kann ja sein, dass es nur ein vermeintliches japanisches Gericht ist. 😉 Ich weiß gar nicht, wo meine Eltern das Gericht herhaben. Ich habe eine Kopie von einem mit Schreibmaschine geschriebenen Zettel. (Antik!) Meine japanische Freundin kannte das Gericht jedenfalls und meinte, es wird sehr gerne gegessen. Hier mache sie es aber nicht, da ihr die spezielle Soße fehle. Wir haben früher (so wie ich jetzt auch) immer Kräuterquark dazu gegessen, was eine tolle Kombination ist. Die besondere Soße hat nun aber mein Interesse geweckt und vielleicht kann ich sie ja mal in einem Asia Shop finden.

Ich habe das Rezept halbiert und es ergaben ca. 10 Pfannkuchen, für zwei Mahlzeiten.

Die Zutaten für eine volle Portion:
Man braucht: halber Kohlkopf Chinakohl und ein halber Weiß- oder Rotkohl, zwei Möhren, eine Zwiebel,eine halbe, kleine Sellerieknolle*, zwei Tassen Mehl, zwei Eier, 1 TL Salz, Pfeffer und 200g Sahne, Wasser für den Teig.
Das Gemüse klein schneiden, so dass es sich später schön gleichmäßige Puffer braten lassen. Das ist sehr wichtig, als ich sie das erste Mal gekocht habe, hatte ich z.Bsp. die Möhren recht grob gewürfetl und so wurde hielten die Puffer schlecht. Das geschnittene Gemüse mit den anderen Zutaten in einer Schüssel zusammenrühren und wie Bratlinge in der Pfanne braten.

(*Die Sellerieknolle konnte ich im finnischen Supermarkt nicht finden, es hat auch ohne geschmeckt.)

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Finnischer Freitag: Schokolade und andere Leckereien

Nur wenige Kilometer von Jyväskylä entfernt liegt die Süßigkeitenfabrik der finnischen Firma “Panda”. Als ich hörte, dass es dort auch einen Fabrikverkauf gibt war klar, dass ich unbedingt einmal hin muss. Ich bin immer offen für Schnäppchen und wenn es sich um Süßes handelt noch viel mehr. Meine größte Schwäche ist wohl das Naschen…

Letzten Samstag habe ich mich zusammen mit einigen Studienkolleginnen auf’s Rad geschwungen und wir sind die 7 Kilometer zur Fabrik geradelt. Es hat sich definitiv gelohnt mit dem Rad zu fahren, denn im Laden gab es eine riesige Kiste mit Schokobonbon zum Probieren! Der Laden war gar nicht groß, aber dafür bis oben hin gefüllt mit Leckereien und man hat sich regelrecht durch die Reihen geschoben. Vor der Fabrik standen sogar Reisebussen mit denen die Kunden angekarrt wurden. 😀
Es gab wirklich gute Angebote (3 zum Preis von 1) was mich kurz vor der Kasse dazu zwang noch etwas auszusortieren. Immerhin musste alles mit dem Rad weg transportiert werden.

Die meisten, mich eingeschlossen verbinden Finnland wohl nicht unbedingt mit Schokolade oder anderen Süßigkeiten. Doch gibt es wirklich eine breite Auswahl an verschiedener Hersteller. Finnen sind große Lakritsfans, so lassen sie es sich nicht nehmen diese auch in Schokolade oder Eis zu mischen. Mir persönlich sind diese Mischungen doch zu exotisch. Ich bleibe lieber entweder bei Schokolade oder Lakritse. Wie sieht’s bei euch aus?

Wie auf dem letzten Bild zu sehen, habe ich wirklich SEHR gut zugeschlagen. Und der Korb wurde sogar noch etwas voller, im Endeffekt waren es 3,3 Kilo an Schokolade und Lakritse. (Ups…) Jedoch, sind das meiste Weihnachtsgeschenke und nicht für mich. 😉