Warum wir Eltern lieber abwarten, statt vergleichen sollten

Natürlich weiß ich, dass Vergleiche zwischen Kindern unangebracht sind. Trotzdem empfinde ich es manchmal schwer mich davon zu befreien. Es passiert unbemerkt, fast automatisch. Das merke ich besonders im (neuen) Alltag mit zwei Kindern. Baby L. drehte sich das erste Mal, sofort schlug ich in meinen Notizen nach, wann A. dies als Baby machte.

Jedes Kind besitzt sein eigenes Tempo, das wurde mir in den letzten Wochen wieder bewusst. Ich habe mir vorgenommen beim zweiten Kind (noch mehr) darauf zu vertrauen, dass meine Kinder nach ihrem eigenen Fahrplan neue Dinge lernen werden.

Der Weg ist das Ziel.

Wie erwähnt, es sagt sich so leicht nicht zu vergleichen. Schnell blitzen sie bei mir auf, die Gedanken, welches Kind nun schneller, größer, schlauer ist. Höre ich in Babytreffs oder auf dem Spielplatz: „Mein Kind schläft durch und deins?” „Wir sind schon windelfrei und ihr?” Oft ist dies sicher bloß Smalltalk und Austausch, welcher unter Eltern richtig und wichtig ist. Leider finde ich bekommt es schnell den Beigeschmack des Kräftemessens.

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Vereinbarkeit – 5 Monate zwischen Familie und Beruf

Vereinbarkeit - Fünf Monate Leben zwischen Familie und Beruf.

Vereinbarkeit – Arbeit im Kopf, trotz Urlaub

Das Jahr 2017 ist Geschichte und leider endete vor einer Woche auch mein Urlaub. Die ersten Tage Arbeit für mich und Kindergarten für A. im neuen Jahr liegen hinter uns. Ich war dankbar über die Pause, der arme J. hingegen konnte gar keinen Urlaub nehmen und blieb in Finnland, als wir nach Weihnachten Richtung Deutschland flogen.

Ich muss sagen, als richtig entspannend empfand ich diesen Urlaub nicht. Es fiel mir die ganze Zeit (gut zwei Wochen immerhin) schwer von der Arbeit abzuschalten. Eigentlich sollte ich drei Tage nach Weihnachten in der „Notbetreuung” für Kinder aus verschiedenen Kindergärten arbeiten. Der Ausblick direkt nach den Feiertagen arbeiten zu müssen, trübte meine Weihnachtsstimmung.

Am Ende arbeitete ich nur einen Tag, wie oft meldeten viele Eltern ihre Kinder an, nutzten die Betreuungsmöglichkeit dann doch nicht. Ich konnte also den Rest der Woche zusätzlich freinehmen. Ich genoß zwei Tage mit A. zu Hause, bevor wir nach Deutschland flogen.  Continue reading →

Mein Monatsrückblick – November 2017

Mein Monatsrückblick - November 2017
Gehört zum November in Finnland dazu, Dunkelheit und erster Schnee(regen).

Der vorletzte Monat des Jahres ist vorbei und ich nehme dich auf einen Rückblick auf die letzten 30 Tage. Natürlich interessiert mich auch, was ist in deinem November passiert ist. Vielleicht war es heller als im dunklen Finnland?!

Die letzten Wochen standen für mich im Zeichen von Weihnachten. Früher konnte ich dem Weihnachtsrummel wenig abgewinnen. Das änderte sich 2014, als wir in der Vorweihnachtszeit (bis im Endeffekt nach Weihnachten) auf A. warteten. Dieses Jahr verbringen wir Weihnachten in Finnland, es lohnt sich also zu schmücken. Pünktlich Anfang des Monats holte ich den Schmuck aus dem Keller, die Weihnachtssaison soll richtig auagekostet werden.

Mein Monatsrückblick - November 2017
Im Kindergarten wurde Halloween Anfang November nachgeholt. “Meine” Kids stehen auf Spinnen, da war mein Kostüm schnell klar.

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Mein Monatsrückblick – Oktober 2017

Bevor der November richtig in Fahrt kommt, gibt es meinen Rückblick auf den Oktober. In Deutschland ein Monat voller Feiertage. In Finnland war es (wie meist) ein feiertagsfreier Tag.

Dafür gab es den ersten Schnee und ich war den ganzen Monat gesund. Ich hatte zwar etwas mit Husten zu kämpfen, troztdem schien meine Pechsträhne vom September (zwei Erkältungen in knapp drei Wochen) nicht weiter anzuhalten. Da zählt Husten nicht wirklich. Auf der Arbeit war es ein wirklich beschäftigter Monat, es stehen die Elterngespräche des Herbstes an.

Ein paar Einblicke in den Oktober siehst du hier. Und wie war dein Monat?

Ausgemistet, ab zum Sozialkaufhaus!

J. und ich machten zum bestimmt vierten Mal die Ausmistchallenge. Es war das erste Mal, dass ich aufgab und er gewann. Sonst gab es einen Gleichstand oder ich konnte mich von mehr Dingen trennen und war die Gewinnerin. J. schaffte acht volle Tage und mistete 36 Dinge aus. Ich beendete den siebten  komplettTag und schaffte 32 Dinge. 68 Sachen weniger in unserem Haushalt, diese Leistung zählt! Continue reading →