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Blogparade: meine liebsten 5 Kinderbücher

Die Blogparade

Als ich den Aufruf von Leen auf ihrem Blog “Aufbruch zum Umdenken” zu ihrer Blogparade “meine liebsten 5 Kinderbücher” entdeckte, war mir klar, ich will mitmachen. Hier folgt nun meine Auswahl der für mich schönsten Kinderbücher. Bevor ich sie euch aufliste, kommen ein paar Gedanken zu meiner Wahl.

Bei der Blogparade geht es, wie schwer zu erahnen, um fünf Kinderbuchlieblinge. Ich begann zu überlegen. Die liebsten Bücher von A. sind noch nicht klar zu erkennen. Sie wechseln und ich habe dazu unsere Bestsellerlisten der Jahre 2015 und 2016 zusammengestellt. Ich beschloss auf meine Liste kommen ganz klar meine persönlichen Lieblinge.

Kinderbücher, die ich bewusst aufbewahrte

Es sind alles Bücher, die mich meine eigene Kindheit begleitet haben und irgendwie nie aufhörten eine Rolle in meinem Leben zu spielen. Und sei es nur in Form von schönen Erinnerungen und einem guten Gefühl, wenn ich sie im Bücherregal entdeckte. Ich habe einige der Bücher selbst in meiner Jugend ab und an herausgekramt und gelesen. Schon lange bevor ich konkret daran dachte, Mutter zu werden, freute ich mich, diese Bücher meinem Kind später vorlesen zu können.

Ich überlegte und schnell war meine Liste zusammengestellt. Ich machte mir Gedanken über die gewählten fünf Kinderbücher und mir fiel mir eines auf: Die meisten der Hauptcharaktere sind männlich. Man könnte sicher eine Studie daraus machen und nach flinker Recherche, kann ich sagen: “Gibt´s natürlich schon. Bitte sehr, hier!” Irgendwie schade, Mädchen könnten die Hauptrollen genauso gut übernehmen.

Kinderträume 

Und ich stellte fest, dass die Bücher all das bieten, wovon Kinder oft träumen: abends länger aufbleiben, nachts rausgehen, fliegen können und einen besonderen Freund/Freundin haben, den nicht jede/r hat.

Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist Kinderbuchklassiker (der eigenen Kindheit) nicht zu vergessen, immerhin haben sie einen selbst über Jahre begleitet. Es gibt die Möglichkeit dem eigenen Kind ein Stück aus seiner Kindheit zu zeigen. Persönlich finde ich viele Klassiker meist origineller als aktuelle Bücher.

Eure Lieblinge?

Was sind eure Kinderbuchlieblinge, aktuell und/oder aus der eigenen Kindheit? Vielleicht habt ihr ja Lust bei der Blogparade von Leen mitzumachen. Hier findet sich die Liste von anderen Beiträgen zur Blogparade.

Die Auflistung der Bücher erfolgt in zufälliger Reihenfolge. Einige der Bücher stehen stellvertretend für eine ganze Reihe dar. Ich reiße die Handlungen nur an, um den Rahmen nicht zu sprengen und viele der Geschichten sind bestimmt bekannt. 🙂

Willi Wiberg – Gunilla Bergström

Willi schaut einfach lieb aus, er ist Typ “Normalo”, einer von uns. Seine Abenteuer mögen auf den ersten Blick nicht die aufregendesten sein.

Genauer hingeschaut, zeigt Willi immer wieder, dass Kinder viele gute Ideen und Lösungsvorschläge zu bieten haben. Weshalb die Erwachsenen, den Kindern ruhig mehr zutrauen sollten. Ohne Willi würde sein Vater oft ziemlich dämlich aus der Wäsche gucken.

Der kleine Vampir – Angela Sommer-Bodenburg

Was mich an dieser Geschichte wohl am meisten in seinen Bann zog? Ein Großteil der Geschichten spielen am Abend oder in der Nacht. Länger aufbleiben und sich mit Freunden, echten Vampiren treffen statt zu schlafen, aufregender geht es wohl kaum!

Neben all den spannenden Abenteuern, die Anton mit seinem Vampirfreund Rüdiger erlebt geht es auch um Freundschaft. Unterschiedlicher könnten die zwei Jungen wohl nicht sein, trotzdem können sie sich aufeinander verlassen.

P.S. Wer fand Lumpi auch so cool? 😉

Das kleine Gespenst – Ottfried Preußler

Ein weiteres Buch, in dem der Reiz der Nacht eine Rolle spielt. Zumindest zu Beginn, danach wünscht sich das kleine Nachtgespenst den Tag kennenzulernen.

Wer wünscht es sich nicht, das eigene Leben komplett in neuem Licht zu erkunden? Das kleine Gespenst bekommt die Möglichkeit dazu. Das ist interessant, lustig, aufregend und teilweise traurig.

Es ist eine Geschichte zum Mitfühlen und sie zeigt wie wichtig Hilfe von Freunden ist. Und es handelt davon, dass man manchmal in gewohnter Umgebung am glücklichsten ist. Das zu erkennen, man aber erst die Heimat verlassen muss. 

Karlsson vom Dach – Astrid Lindgren

Erst im Erwachsenalter habe ich den (oft negativen) Blick von Erwachsenen auf den kleinen, dicklichen Kerl mit Propeller am Rücken verstanden. Karlsson ist wohl die Personifizierung eines “Arschl**hkindes”.

Genau so ein Kind ist der Schreck vieler Eltern: “So einer soll bloß nie bei uns zu Besuch kommen!“ Und genau da liegt Karlssons Attraktivität für Kinder, es ist halt spannend und cool einen “bad boy” zu sich nach Hause einzuladen. Und die eigenen Eltern ein bisschen auf die Palme zu bringen.

Und ein Punkt, den ich an Karlsson besonders toll finde, seinen fröhlich ausgelegten Hang zur Anarchie. Das war es wohl, worauf ich als Kind am meisten ansprang. Karlsson macht halt worauf er Bock hat, egal was Regeln und Normen von ihm verlangen.  Das macht ihn eigentlich zu keinem Arschl**hkind, sondern einem Kämpfer für mehr Spaß im Leben. 

Ja, Karlsson macht auch viel Mist und brennt fast ein Kinderzimmer ab. Doch er ist da für seinen Freund Lillebror, wenn dieser sich allein fühlt. Ein Freund eben, mit Ecken und ja, kleinen Rundungen.

Anekdote am Rande: Ich erinnere mich noch genau, als ich vom Tod von Astrid Lindgrens erfuhr. Ich fuhr mit meinem Vater im Auto, wir kamen von meiner Oma und hörten es im Radio. Wir fuhren gerade eine Kurve auf die Autobahn und die Nachricht fühlte sich an, als sei eine liebe, bekannte Tante gestorben.

Geschichten von der Maus für die Katz – Ursel Scheffler

Die Geschichte von der Maus und der Katze umspannt das Buch. Es geht um das alte Spiel, die Katze will die Maus fangen. Doch die schlaue Maus lenkt die Katze immer wieder gekonnt mit Geschichten ab. Diese Geschichten sind nich allzu lang, spannend und interessant, aber nie zu aufwühlend um danach gut in den Schlaf finden zu können. 

Die Erzählungen sind nicht sehr lang, drei bis vier Seiten. Perfekt zum Vorlesen am Abend. Sie handeln von kleinen Wolken oder gar einem Hosenträger, der sein Leben langweilig findet und eine neue Aufgabe sucht. Phantasievolle kleine Geschichten um den Tag zu beenden.

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2 Comments

  1. Haha, wie witzig! Ich habe zum Teil ähnliche Top 5, ABER eben die Mädchenversion 😉

    Du hast von Astrid Lindgren “Karlsson vom Dach”, ich habe als Kind stattdessen “Madita und Pims” geliebt.

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher war auch von Otfried Preußler, und zwar “Die kleine Hexe”. <3

    Liebe Grüße an euch und viele spannende Lesemomente! :-*

    1. Die Auswahl ist mir bei Otfried Preußler auch gar nicht leicht gefallen. Die kleine Hexe ist auch so toll… Die gibt’s auch auf Finnisch und Hotzenplotz auch!

      :-*

Ich freue mich über einen Kommentar von dir.