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Die Ausmistchallenge – Wie du gründlich aussortierst. (+ Printable)

Kennst du das Gefühl, viel zu viele Sachen zu besitzen? Doch von ihnen trennen fällt dir schwer, es fehlt ein Ansporn? Wie wäre es Ausmisten mit einem Wettbewerb zu verbinden? Innerhalb eines Monats trennst du dich von so vielen Gegenstände wie möglich. Ich erkläre dir, wie es funktioniert. Zur Unterstützung kannst du dir ein Merkblatt für deine (eure) persönliche Ausmistchallenge runterladen.

Vor gut zwei Jahren stoß J. online auf diese Idee und zusammen haben wir sie schon zweimal gemacht. Die Idee des Wettbewerbes ist simple, und doch bot sie uns eine große Motivation von vielen “Altlasten” zu befreien. Der Ansporn am Ende als Gewinner/in darzustehen half gerade mir ungemein mich von ungeliebten, ungenutzen Dingen zu trennen.

Seien wir ehrlich, Dinge, die nur rumliegen, “weil irgendwann kommt deren Zeit schon wieder” machen am Ende nicht glücklich. Mir persönlich hat es geholfen radikal auszusortieren. Es fühlt sich freier an und leerer an, nur noch Dinge zu besitzen, die ich wirklich mag und benutze.

Jetzt habe ich viel geredet, es soll los gehen und du sollst mehr über diese tolle Ausmistchallenge erfahren:

Ausmistchallenge-Dreaming-Today
Miste mal aus – free printable

Miste mal aus! Die Ausmistchallenge im Überblick

  • Los geht´s am ersten Tag eines Monats deiner/eurer Wahl,
  • alleine oder mit mehreren Teilnehmern,
  • trenne dich gemäß des Datums von Gegenständen,
  • also als Beispiel am 1.4. von einer Sache, am 2.4. von zwei und so weiter,
  • wer aufgibt verliert,
  • wer am meisten entrümpelt gewinnt.

Doch im Endeffekt sind alle Teilnehmenden wahre Gewinner! Jeder entsorgte Gegenstand ist ein Staubfänger und Platzräuber weniger.

Hier kannst du die Vorlage zum Eintragen eines geschafften Tages runterladen und ausdrucken. Zur Kontrolle und weiteren Motivation kannst du täglich sehen von wie vielen Gegenständen du dich schon getrennt hast.

Erfahrungen – wohin mit den Sachen?

Wie eingangs erwähnt, habe ich positive Erfahrungen gemacht. Bis zum letzten Tag haben es weder J., noch ich geschafft. Unser Rekord bei der ersten Teilnahme waren der 17. Tag (er) und ich kam bis zum 19. Tag. Das waren immerhin ganze 343 ausgemistete Gegenstände!

Heute am 1.4.2017 starten wir erneut. Es hat sich wieder einiges angesammelt und Gegenstände, die damals “Wackelkandidaten” waren, können jetzt verschwinden. Mal sehen wie weit wir kommen. Bist du auch dabei?

Und weggeworfen müssen die alten Sachen natürlich nicht werden. Flohmarkt, verschenken oder spenden sind für mich immer tolle Alternativen.

Also, los geht´s! Hol dir hier Tipps für deine Ausmistchallenge

Bei Twitter bekam ich einen super Tipp, den ich gleich für meine Challenge nutzen werde:

Weitere unterstützende Links:

Was sind deine Tipps?

Was hilft dir beim Ausmisten? Oder liebst du es Dinge zu horten?

Ich freue mich über ein Feedback, wenn du bei der Ausmistchallenge mitgemacht hast! Lass mich wissen wie weit du gekommen bist. Wenn dir der Wettbewerb gefallen und geholfen hat, teile ihn doch in den sozialen Medien. 🙂

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7 Comments

  1. Das kommt zum perfekten Zeitpunkt! Wir haben nämlich beschlossen, dass es aus diversen Gründen schlauer wäre, Wohnzimmer und Schlafzimmer zu tauschen, also die Räume zu wechseln. Da wir aber nicht all die Sachen, die eh ausgemistet werden könnten, vom einen in den anderen Raum schleppen wollen, muss hier dringend ausgemistet werden. Da mach ich sofort mit – wie passend, dass heute eh der 1. ist.

    1. Genau, der Beitrag erschien nicht ohne Hintergedanken am 1. 😉
      Ich habe auch gemerkt, dass Ausmisten mit System statt einfach drauflos viel besser ist. Ein bisschen Druck erhöht meine Motivation.
      Viel Erfolg!

  2. Das ist wirklich eine tolle Idee und animiert zum Mitmachen. Das Ausmisten hat auch irgendwie etwas „Befreiendes”. Mir tut es dabei jedoch immer wieder leid, gute Dinge einfach weg zu schmeißen, die vielleicht ein anderer noch gebrauchen könnte. Für eBay und co. fehlt mir leider oft die Zeit. Kleider spende ich immer an das Rote Kreuz oder gebe sie in der Flüchtlingserstaufname ab. Kindersachen und Spielzeuge verkaufe ich auf einem Basar oder verschenke sie ebenfalls im Freundes- und Bekanntenkreis.

    1. Ganz genau, es ist wirklich wie ein Befreiungsschlag! Und tut gut sich zu trennen, auch wenn es vielleicht erst gar nicht leicht fällt. Der Wettbewerb motiviert mich sehr. 😉
      Und ja, wegwerfen finde ich auch immer schade. Wir haben zum Beispiel einen Second Hand Laden, der nimmt gerne Spenden an, verkauft diese und spendet das Geld. Ebay und Co. ist ja oft mehr nervig, als dass man wirklich viel bei raus kommt. Ich verschenke lieber etwas, als mich mit irgendwelchen Käufern rumzuschlagen. 😉

  3. Der erste Kommentar meines Mannes dazu war: “Darf ich auch Deine Dinge ausmisten?” und das zeigt ganz gut unser Dilemma. Ich finde nämlich genauso viel von seinem Zeugs verzichtbar. Über unsere eigenen Dingen denken wir beide, dass wir ohnehin nur das Nötigste aufbewahren 😉 Aber die Idee gefällt uns trotzdem sehr gut und ich denke, im Mai starten wir dann auch! Ich beginne schon mal, mich umzusehen, bei meinen Dingen… LG, Svenja

    1. Hihi, ihr könnt ja absprechen, dass ihr ohne Erlaubnis nichts vom anderen wegwerfen dürft. Jedoch sehr wohl Vorschläge machen dürft. 😉
      Wir machen es oft so, dass gemeinsame Dinge für jeden einen halben Punkt sind.
      Ich bin gespannt wie weit ihr kommt, im Mai oder wann immer ihr startet. 🙂
      Viele Grüße, Lara

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