Sonntag, 26. Juni 2016

Meine Vorsätze - Halbzeit im Jahr 2016

Fast ist das Jahr 2016 um die Hälfte rum. Langsam wird es Zeit sich Gedanken um die Weihnachtsgeschenke zu machen. Naja, ein paar Monate hat das wohl noch Zeit. Dafür lohnt sich ein Zwischenfazit was meine Vorsätze für dieses Jahr angeht. Was hatte ich mir vorgenommen? Wie läuft`s? Und ist noch etwas dazu gekommen? Anfang des Jahres habe ich hier von meinen Vorsätzen geschrieben.

Was habt ihr euch vorgenommen? Und seid ihr zufrieden oder sind die Vorsätze in Vergessenheit geraten?


Es folgt meine Vorsatzliste und wie die Umsetzung bis jetzt geklappt hat:

Jeden Monat zwei neue Gerichte ausprobieren
Das klappt sehr gut, wir haben schon einige neue Gerichte kennengelernt. Erst dachte ich, 4 Gerichte sei auch schaffbar, doch 2 ist eine perfekte Anzahl. Dieser Monat war der erste in dem ich nur ein Gericht ausgetestet habe, nämlich dieses "mediterrane Kartoffelpfanne". Ob ich im Juli zum Ausgleich drei schaffe?

Die Masterarbeit und somit mein Masterstudium beenden
Läuft, dank unzuverlässlicher Professoren leider nicht so gut wie geplant, immerhin geht es vorran.

Mindestens 6 Bücher lesen
Das war ein sehr bescheidenes Ziel, weil ich 2015 kaum gelesen habe. Ich habe schon 6 Bücher gelesen und auf 10 Bücher erhöht, insgeheim hoffe ich, ich schaffe 12!

Einen Job für 2017 finden
Im Herbst will ich mich etwas umschauen, vielleicht bleiben wir (A. und ich) doch noch bis Sommer 2017 daheim...

Wieder regelmäßig Sport treiben (!!)
Das klappt mal einigermaßen und dann mal wieder gar nicht. Definitiv verbesserungswürdig!

Mehr Häkeln
Ich habe gerade ein Projekt gestartet, sonst habe ich dieses Jahr eine Babydecke für As Cousin gemacht. Ich könnte häkelfreudiger sein, Ideen habe ich genug.

Keine neue Wolle kaufen (evtl. für Weihnachtsgeschenke erlaubt)
Klappt super, siehe vorheriger Punkt. Ich habe sogar ausrangiert und an Js Tante ungenutzte oder angefangene Wollknäuel abtreten können.

Keine neuen Bücher kaufen
Ausgenommen Bücher über Erziehung oder Kinder. Bis jetzt waren alle gelesenen Bücher (bis auf ein neues Elternbuch) aus meinem Bücherregal. :)

Vorsätze, die sich noch auf meine Liste geschlichen haben:

Kein Handy im Schlafzimmer
Das haben J. und ich zu Beginn des Jahres gestartet und klappt super. Ich habe das Gefühle ich schlafe besser, sonst habe ich direkt vor dem Schlafen immer noch am Handy "gedaddelt".

Weniger Müll machen
Damit habe ich gerade begonnen mich zu beschäftigen, wichtiges Thema. Bald mehr dazu auf dem Blog!

Mehr Trinken
Ich vergesse ich es oft einfach, gar nicht gut. :(

Ausrangieren
Im Beitrag zu meinen Vorsätzen habe ich darüber geschrieben. In den letzten Wochen haben J. und ich wieder mal kräftig ausrangiert und wir beide haben uns jede/r von 111 Sachen (also 222 zusammen!) getrennt. Ein so gutes und befreiendes Gefühl blieb am Ende. Im September starten wir noch eine Runde.

Mittwoch, 22. Juni 2016

]Alltagsgeschichten] Ein Nachmittag im Spielpark

Letzte Woche waren wir in einem Spielpark oder "Indoorspielplatz". Ich habe überlegt ob es dafür eine nicht dämlich klingende deutsche Bezeichnung gibt, außer "Drinnenspielplatz" viel mir nichts ein und das klingt einfach nicht cool. Unser Besuch war jedenfalls äußerst aufregend...

Zu As 1. Geburtstag waren wir in Deutschland mit einem Freund von ihm in so einem Spielpark. Es befand sich in einer alten Tennishalle, wo es recht dunkel und nicht sehr laut war. Der Kleinkindbereich (0-4 Jahre) war ziemlich abgeschirmt. Dort gab es ein Bällebad und große, weiche Bauklötze. Die Kinder konnten zwischen einer großen Auswahl an Bobby Cars oder ähnlichen fahrbaren Untersätzen wählen und durch die Gegend düsen. Kurzum, es war für uns alle ein netter Vormittag voller Spaß. Es war ein neuer Ort und ein anderer Spielplatz, und somit eine Abwechslung zu den Spielmöglichkeiten "outdoor".


Etwas Vergleichbares gibt es natürlich auch in Finnland, weil es A. in Deutschland gefiel, hat sich J. vor ein paar Wochen mit ihm und einer Freundin plus Sohn dort getroffen. Am Anfang hatte A. Spaß, doch schnell schlug seine Stimmung um, er hat geweint und sich nicht beruhigen lassen. Deshalb sind die zwei früher nach Hause gefahren.

Wir hatten uns gedacht, dem noch einmal eine Chance zu geben. Ein Grund, ich war neugierig und wollte mir die finnische Version anschauen. Wir verabredeten uns mit einer Freundin von A. und ihrem Vater. Dieser Spielplatz ist in einer riesigen Sporthalle, man geht eine Treppe hoch, von dort gelangt man in ein Fitnessstudio. Die Spielwelt, für Kinder älter als 4 und der Bereich für Kids zwischen 0-4 Jahre befindet sich unten. Wir haben gezahlt (nur die Kinder kosten, tolle Sache!) und sind in Richtung Treppe, dann begann A. zu weinen und war ganz außer sich.

Die Halle erscheint, von der Treppe, von der man eine guten Überblick bekommt riesig und gemischt mit blinkenden Spielautomaten gibt es eine ordentliche Dröhnung an Reizen. Spätestens jetzt wusste ich warum meine Eltern Orte mit solchen Spielautomaten "Spielhölle" nannten. Wir sind trotzdem erst mal runter, A. die ganze Zeit auf meinem Arm, klammerte sich wie ein kleiner Affe an mich. Wir haben mit ihm alles genau angeschaut, doch er schien einfach unzufrieden. Ich bin mit ihm hoch und raus an die Luft gegangen und er hat sich sofort beruhigt. Irgendwas schien ihm Angst zu machen.

Die lustigen Photobomber im Hintergrund gehörten nicht zu uns!

J. folgte ein paar Minuten später und wir sind noch mal gemeinsam rein. Wir haben uns alles angeschaut, die Treppe, die Kasse, die Luftballons an der Kasse, den Ausblick auf die Hüpfburgen und Kletterwände für die großen Kinder. A. blieb ruhig, wir gingen langsam in den Kleinkindbereich, wo es eine Ecke mit großen Legos gab. Er schluchzte immer mal wieder, doch er begann sich für die Vogelbilder am Fenster zu interessieren und schaute sich die großen Legos und Bauklötze immer interessierter an. Er rutschte von selbst von meinem Schoß und wir begannen ein kleines Häuschen zu bauen.

J. machte den Vortritt und ging ins Bällebad, A. wollte folgen und so saßen am Ende, 3 Erwachsene und 2 Kinder im Bällebad. Es kam noch eine andere Familie, die Eltern schauten etwas grimmig, dabei stand ausdrücklich, dass die Eltern ihre Kinder begleiten dürfen! (Später hatten sie aber Spaß, siehe Bild oben.) Ich habe solche Bällebäder schon als Kind geliebt, einfach herrlich! (Siehe dazu Bild 1.)

So hatten wir am Ende eine nette Zeit. Abends beim ins Bett bringen, war A. noch lange wach, er war still und es schien als ob ihn etwas beschäftigte. Kein Wunder nach dem aufregenden Nachmittag. Ich habe mein Abendprogramm geändert und bin kurzerhand auch schlafen gegangen, A. schlief dann ziemlich schnell ein.

Fazit: Ein neuer Besuch steht nicht allzu bald an. Im Winter, wenn A. größer ist und die Tage kälter und dunkler werden, wagen wir es vielleicht nochmal. Als, A. sich aklimatisiert hatte, wurde es ja noch ganz nett. Trotzdem muss ich da nicht regelmäßig hin. Auf jeden Fall aber bevor A. 4 wird, mit den großen Kindern darf man nämlich nicht mehr ins Bällebad bzw. für die gibt es gar keins. ;)

Sonntag, 19. Juni 2016

Wochenende in Bildern (18.6. & 19.6.)

Ein ziemlich verregnetes Wochenende liegt zurück. Am Donnerstag startete ein Regenmarathon und zog sich bis zum Wochenende hin. Glücklicherweise mit Pausen und da das schlechte Wetter lange anhielt, waren wir schon drauf eingestellt und unsere Stimmung nicht ganz so deprimiert wie an den ersten Regentagen. Ansonsten haben wir uns die Laune mit Essen erheitert, zumindest sieht es nach einem sehr essenslastigen Wochenende aus, wenn ich mir die Bilder so anschaue. ;)

Und wie war euer Wochenende?

Samstagvormittag sind wir zum Einkaufen und brachten wieder mal zwei Tüten ausrangierter Kleidung, Bücher und anderes zum Sozialkaufhaus. Unterwegs trafen wir unzählige Schnecken, gar nicht so einfach allen auszuweichen. Eine verirrte Seele musste ich vom Zebrastreifen retten.

Elterndoping während das Kind schläft, Kaffee für J. und ich habe noch eine fast volle Teekanne grünen Tee. Der war eigentlich für den Besuch am Freitag, die tranken aber lieber Kaffee. Ich finde ja, dass grüner Tee kalt genauso gut wie warm schmeckt.

Zum Frühstück hatte ich Haferbrei gemacht, der kam bei A. nicht an. Ich selber war nicht besonders begeistert, da ich ihn mit Joghurt aß. Beim Einkauf kaufte ich Fruchtsuppe, A. war immer noch nicht überzeugt von seinem Nachmittagssnack. J. brauchte ich gar nicht erst fragen.
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